Liebes Forum,
ich habe lange nicht mehr geschrieben. Ich habe seit 9 Jahren eine okuläre Hypertension und Makropapille. Bin allergisch auf alle Glaukomtropfen. Einmal im Jahr bin ich in der Augenklinik Eppendorf vorstellig in der Glaukomsprechstunde.
Am 15.5.2025 war ich wieder da. Die Ärztin sagte, die Glaukomparameter im OCT sind weiterhin stabil. Der Sehnerv sieht gut aus. Ich wies darauf hin, das ich im November 2023 während einer Coronainfektion eine Hornhauterosion erlitten habe. Diese wurde mit einer Verbandslinse versorgt. Seit anderthalbjahren habe ich nachts starke Augenschmerzen davon. Tagsüber tropfe ich jede Stunde Befeuchtungstropfen ins Auge.
Nachts nehme ich Hylo Vision, eine Fettaugensalbe. Trotzdem muss ich nachts wegen den Schmerzen mindestens 3 bis 5 mal nachsalben. Bis jetzt hatte ich noch nie Gesichtsfeldausfälle. Die Oberärztin sagte, das sie es im Gesichtsfeldtest rechts sehen kann, das ich mit der Hornhaut Probleme habe.
Im weiteren Verlauf sollen autoimmununterdrückende Augentropfen probiert werden.
Es würde aber alles gut aussehen.
Als ich eine Woche später den Befund bekam, stand dort drin, das ich unspezifische Gesichtsfeldausfälle hätte die auf die Benetzungsstörung zurückzuführen wären.
Das rechte Auge im Gesichtsfeldtest ist ca 85 Prozent braun gefärbt. Das linke Auge alles grün und gut. Mir wurde nicht gesagt, was auf mich zukommt, mit welchem Verlauf ich nun rechnen muss. Da ich fasst kein Medikament vertrage, mache ich mir große Sorgen, das ich rechts erblinden könnte. Im April 2025 habe ich bei meiner Augenärztin einen Gesichtsfeldtest gemacht und das wäre auch rechts in Ordnung nur das ich etwas zu oft gedrückt hätte.
Im UKE noch mal einen Augenarzt telefonisch zu sprechen ist leider nicht möglich. Bei meiner Augenärztin habe ich erst im September wieder einen Termin. Die Sehkraft war auch rechts bei, Sehtest 100 Prozent. Da ich mir große Sorgen mache, Wende ich mich an Euch. Hat jemand von Euch auch so ein Problem?
Vielen Dank und viele Grüße Petra