Hallo liebe Forum-Gemeinde,
ich hoffe sehr, hier Hilfe zu finden.
Meine Glaukom-Geschichte ist bisher kurz - beeinträchtigt mich jedoch sehr nachhaltig:
Ich trage seit ca. 5 Jahren künstliche Multifokallinsen in beiden Augen. Im rechten Auge stellte ich seit einiger Zeit einen leichten grauen "Nebel" fest - Nachstar, wie der Augenarzt meinte. Den kann man ja recht unkompliziert weg-lasern.
Dies wurde dann auch gemacht - vorher Pupille weit tropfen (3x Mydriatikum).
Der Laser Eingriff fand am Vormittag (14.05.25) statt. Über den Tag/Abend verschlechterte sich das Sehen (was ich auf die Salbe zurück führte, die nach dem Lasern ins Auge gegeben wurde). Nachts wurde es dann immer schlimmer mit massiven Kopfschmerzen und starkem Reibungsgefühl.
Also ab in die Notaufnahme der Augenklinik. Dort wurde ich als akuter Glaukomanfall mit einer Infusion, Tabletten sowie verschiedenen Augentropfen behandelt und stationär aufgenommen. Nach 2 Tagen war der Druck dann runter und ich wurde entlassen.
Zur Drucksenkung und Reduzierung des Hornhautödems bekam ich Augentropfen.
Die Pupille war immer noch weit, was der niedergelassene Augenarzt auf den hohen Druck zurückführte.
Inzwischen ist die Pupille zwar etwas weniger weit, jedoch entrundet und lichtstarr. Ich sehe also vernebelt und bin sehr licht-/blend-empfindlich.
Seit 2 Tagen (Also 2 Wochen nach Anfall) habe ich nun Pupillenverengende Augentropfen (Pilokarpin) im Einsatz, jedoch konnte bisher keine Verbesserung erreicht werden.
Lt. Augenarzt ist die Netzhaut und der Sehnerv intakt. Also fotografisch ausgedrückt: der Sensor funktioniert, aber die Blende ist defekt ![]()
Hat jemand von Euch damit Erfahrungen und (hoffentlich) hilfreiche Tipps und Hinweise für mich?
Danke schon jetzt und herzliche Grüße
Gri