Hallo zusammen,
vor Jahren war ich sehr aktiv hier, doch ich bin wohl länger nicht online gewesen.
Hier kurz meine Vorgeschichte:
2019 mit 19 habe ich Engwinkelglaukom diagnostiziert bekommen, in dem Jahr habe ich beidseitig eine STL bekommen.
Das Gesichtsfeld auf der linken Seite war sehr schlecht und hat sich im Laufe der Jahre, aufgrund eines Glaukomanfall(2022), verschlechtert. Soweit, dass ich nur Handbewegungen wahrnehmen konnte.
2023 hatte ich Herpes zoster und danach habe ich gemerkt, dass ich was weißes im Auge bekomme.
Wir haben nie wirklich mit meiner Ärztin darüber geredet bis meine letzte Untersuchung, die jetzt im April war.
Das "weiße im Auge" sind Kalkablagerungen bzw. Bandkeratopathie. Dazu kommt, dass auch der graue Star bei mir anfängt und die Linse angegriffen ist.
Wir sin zusammen zum Entschluss gekommen, dass die Kalkablagerungen durch ein EDTA-Abrasio entfernt werden und danach die Linse ausgetauscht wird.
Ich habe allerdings jetzt gesehen, dass die Linse eine Sehstärke von 30 haben soll. Das wusste ich vorher nicht oder vielleicht habe ich es nicht gehört.
Ich kann mich nur daran erinnern, als die Chefärztin zu einer anderen Ärztin noch gesagt hat "vielleicht kriegen wir etwas Sehstärke zurück"
Ich vertraue meiner Ärztin wirklich, allerdings mache ich mir jetzt Gedanken, ob es möglich ist, dass mein Auge die Sehstärke nicht annimmt und ich lebenslang mit Kopfschmerzen leben muss - manchmal ist es doch so, wenn man eine Brille mit der falschen Sehstärke hat.
Das ist der einzige Grund, warum ich Gedanken über die OP mache. Diese wäre am 29. Mai und ich hätte bis Mittwoch Zeit die OP abzusagen.
Hat jemand vielleicht Erfahrung damit?
PS. Ich werde privat im Ausland behandelt. Ich hatte sehr viele schlechte Erfahrungen mit verschiedenen Ärzten gemacht und bei dieser fühle ich mich wirklich sehr gut aufgehoben und nicht wie ein laufender Geldautomat.