• Fälschlicherweise hatte ich mich schon in einer anderen Rubrik vorgestellt.

    Jetzt nochmal an der richtigen Stelle:

    Hallo Zusammen,


    nun lese ich schon einige Zeit mit und möchte mich endlich mal bei eich vorstellen.

    Ich heiße Andrea, bin 58 Jahre und bei mir wurde Ende letzten Jahres Glaukom festgestellt.

    Meine Augenärztin finde ich nicht kompetent. Ausser Augendruck und eine Sehnervmessung (war das OCT?) hat sie erstmal nichts gemacht.

    Da mein Augendruck bei 15 lag, gehe ich davon aus, dass ich NDG habe. Dazu hat sie auch nichts gesagt.

    Die Sehnervmessung zeigte Sehnervschädigung.

    Da ich gar nicht zufrieden dort bin, habe ich im März einen Termin im Klinikum Aachen.

    Ich tropfe Brinzolamid morgens und abends.

    Ich interessiere mich sehr für alternative Behandlungen mit Nahrungsergänzungsmittel. Da seid ihr auch alle sehr gut informiert.

    Ich habe ein Buch gelesen: Vitamin D3 Die Alternative zur bisherigen Therapie bei Glaukom. Kennt das noch jemand?

    Ausserdem nehme ich noch Vitamin B complex, Magnesium. Und würde demnächst CDP-Cholin dazu nehmen.

    Nun bin ich noch auf einen interessanten Beitrag aus der Uniklinik Köln gestoßen:

    Parthenolid: Pflanzenwirkstoff fördert Regeneration geschädigter Nervenfasern - Biermann Medizin

    biermann-medizin.de

    Parthenolid ist Bestandteil von Mutterkraut, dieses wird auch bei Migräne empfohlen. Da ich Migränikerin bin, würde ich das auch mal testen.

    Ich hoffe das war jetzt nicht zuviel auf einmal... :O

    Bin froh euch gefunden zu haben,

    liebe Grüße

    Andrea

  • Guten Morgen,

    ich habe mittlerweile den Augenarzt gewechselt, da ich mich bei der ersten Ärztin nicht gut betreut fühlte.

    Nun tropfe ich Latano Vision sine einmal abends, der Druck liegt bei 17

    Am Dienstag wurde ein OCT gemacht. Der Arzt meinte, die Sehnerven sind dünn, aber ansonsten sähe es ok aus. Leider hat er nicht allzuviel dazu erklärt.

    Vielleicht könnt ihr mal einen Blick drauf werfen? Und mir was dazu sagen?

    Danke und liebe Grüße

    Andrea

  • Hallo Andrea!

    Deine Sehnerven sind 1,6 und 1,71mm² groß. Also, normal groß. Ob Dein AA nun das mit "dünn" gemeint hat oder eine beginnende Schädigung, weiß ich natürlich nicht. Vermutlich eher zweites.:denk:

    Gibt es denn einen Vorbefund zur Beurteilung des Verlaufs?

    Viele Grüße

    Sabine

  • Hallo Sabine,


    er hat tatsächlich dünn gesagt.

    Da meine Diagnose erst gut ein Jahr alt ist, gibt es noch keine Vorbefunde zum Verlauf. Ich habe noch ein anderes OCT von der vorherigen Praxis, die man ja nicht miteinander vergleichen kann.

    Ich hätte noch einen Ausdruck der Gesichtsfeldmessung:

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  • Hallo, dieser Randschaden ist etwas merkwürdig , wurde denn das richtige Korrekturglas vorgesetzt? Das Gesichtsfeld müsste erst noch mal gemacht werden, ohnehin sollen im 1. Jahr der Diagnosestellung 2 bis 3 GSF gemacht werden, um zu einer sicheren Einschätzung zu kommen. Bleib da mal dran.

    Gruß Malve

  • Hallo Andrea,

    viele Augenärzte verwenden kein Korrekturglas, sondern lassen die Gesichtsfelduntersuchung mit der Brille des Patienten durchführen. Das ist durchaus sinnvoll, denn mit einer gut angepassten Brille hat man eine bessere Sehschärfe als mit einem Korrekturglas, das mit automatisch bestimmter Refraktion ausgewählt wird, vor allem, wenn man eine stärkere Zylinderkorrektur braucht.

    Wenn man eine Brille mit kleinen Gläsern trägt, kann es allerdings sein, dass der Rand des gemessenen Gesichtsfelds außerhalb des Sichtbereichs der Brille liegt und dann werden am Rand fehlerhaft zu geringe Werte für die Lichtempfindlichkeit bestimmt.

    Gruß,
    Georg

  • viele Augenärzte verwenden kein Korrekturglas, sondern lassen die Gesichtsfelduntersuchung mit der Brille des Patienten durchführen. Das ist durchaus sinnvoll, denn mit einer gut angepassten Brille hat man eine bessere Sehschärfe als mit einem Korrekturglas, das mit automatisch bestimmter Refraktion ausgewählt wird, vor allem, wenn man eine stärkere Zylinderkorrektur braucht.

    mir scheint das auch sinnvoll - zumal ich mit diesen Korrekturgläsern schon gruslige Glasrand-Artefakte produziert habe.

    Auf Nachfrage allerdings, ob ich nicht einfach meine eigene Brille benutzen könnte, wurde mir gesagt, mit einer Gleitsichtbrille ginge das nicht. :keineAhnung:

    LG

    Chanceline

  • Mit meinen -2,5 Dioptrien (dank Katarakt-OP) bin ich nahsichttauglich und brauche kein Korrekturglas mehr. :oD Früher fiel der Gesichtsfeldtest manchmal an den Rändern der Korrekturgläser zu schlecht aus. Das wurde erst besser, als ich den Gesichtsfeldtest mit Kontaktlinsen machte.

    Glaukom mit Gesichtsfeldausfällen, Trabekulotomie an beiden Augen (04/11 + 08/11), vor Katarakt-OP (11/21) stark kurzsichtig.

  • Bei mir konnten in den letzten Jahren alle Gesichtsfeldmessungen ohne Probleme mit meiner Gleitsichtbrille und ohne spezielles Korrekturglas durchgeführt werden. Die Glasstärken sind rechts -4,75 dpt mit -1,25 Zyl. und links -5,50 dpt mit -0,75 Zyl., Nahbereich +2,25 dpt.

    Ich habe allerdings hochwertige Gleitsichtgläser, bei denen im Übergang zwischen Fern- und Nahbereich die Abbildungsschärfe zur Seite hin nicht so schnell abnimmt wie bei einem Standardglas.

    Außerdem achte ich darauf, dass bei der Messung die Brille trotz der Abdeckung des anderen Auges korrekt auf der Nase sitzt, d.h. nah genug am Auge und nicht nach unten verrutscht. Wichtig ist auch, dass das Gerät auf die richtige Höhe eingestellt wird und man für die Messung nicht den Rücken krümmen und den Kopf nach unten schieben muss.