• Hallo ihr Lieben, ich habe mir jetzt mal meinen OCT-Ausdruck geben lassen.


    Meine AÄ sagte beim Termin auf meine Frage, ob der grüne Star im Anfangsstadium sei nur, dass sie davon ausgehe ( nunja im Februar war ja auch noch alles ok).


    Dann aber murmelte sie etwas wie, der am rechten Auge sei schon recht dünn.


    Ich war so irritiert, dass ich nicht hinterfragt habe.


    Ich habe mir deshalb den Ausdruck besorgt und hoffe, dass einer von euch diesen deuten kann.


    Ich möchte nur wissen, ob es noch früh genug ist , also wo auf einer Skala von 1 bis 10 ich stehe (10 ist ganz schlecht) .


    Kann mir jemand die Ausducke übersetzen? Das wäre total schön. Liebe Grüße

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  • Es ist wichtig herauszufinden, warum es so eine deutliche Asymmetrie gibt, das ist ungewöhnlich.


    Geh bitte zum Osteopathen: ist am Hals alles wunderbar frei? das ist so wichtig.

    Ohne Musik wäre alles nichts. (frei nach Mozart)

  • Halsschlagadern sind top. CT Nasennebenhöhlen Top


    Was macht der Osteopath in einem solchen Fall?


    Sind die Werte vom rechten Auge sehr schlecht. Ich merke keine Gesichtsfeldausfälle. Untersuchung folgt am 27. Januar.

  • es geht um die Wirbelsäule - kannst den Hals super gut bewegen. Ist irgendwo etwas verspannt? Hast du eine sehr einseitige Tätigkeit in Beruf oder Freizeit? Die Adern können ja super sein, wenn du sie irgendwie klemmt durch etwas asymmetrisches nutzt die beste Ader nix.

    Ohne Musik wäre alles nichts. (frei nach Mozart)

  • Hallo Charly,


    Ich habe mir deshalb den Ausdruck besorgt und hoffe, dass einer von euch diesen deuten kann.


    Ich möchte nur wissen, ob es noch früh genug ist , also wo auf einer Skala von 1 bis 10 ich stehe (10 ist ganz schlecht) .


    Kann mir jemand die Ausducke übersetzen? Das wäre total schön.


    ich glaube, so einfach ist das - leider - nicht.


    Bei der "Übersetzung" bin ich Dir aber gerne behilflich - soweit ich das eben als Laie vermag.


    Zum einen vermisst diese OCT-Untersuchung den Sehnervenkopf = Papille, also den Bereich, wo die gebündelten Nervenfasern das Auge in Richtung Gehirn verlassen.


    Die Papillenfläche besteht (vereinfacht gesagt) aus neuroretinalem Randsaum und Exkavation.


    Jede Papille hat eine natürliche Exkavation, mit zunehmender glaukomatöser Schädigung aber wird diese größer und der neuroretinale Randsaum kleiner.


    Das Verhältnis zwischen Exkavation und Gesamtfläche der Papille gibt der (bzw. die) CDR-Wert(e) wieder.


    Auf Deinen Ausdrucken findest Du diese Werte - Papillenfläche (disc), Randsaum (Rim), Exkavation (cup), CDR (cup-disc-ratio) etc. - unter der Überschrift "disc topography".


    Da Bilder ja oft mehr sagen als das ganze Zahlenwerk, gibt es dazu auch Fotos vom Sehnerv; einmal in Farbe, in rotfreiem Licht und eine kleinere schematische Darstellung zum CDR rechts oben.


    Auch wenn ich auf den Fotos keine Einzelheiten entnehmen kann, auffällig sind aber doch die recht großen, hell erleuchteten Krater (die Exkavationen) in der Mitte!


    Und an der kleineren Darstellung ist ebenfalls zu erkennen, dass bei Dir die Exkavationen - das ist der rot umrandete Bereich in der Mitte - im Verhältnis zur Gesamtfläche bzw. zum Randsaum deutlich ausgeprägt sind!


    Nun sind aber Deine Papillen (s. die Werte) relativ groß - sie können also durchaus auch größere Exkavationen aufweisen, ohne dass dies zwingend für das Vorliegen eines Glaukomschadens spricht.


    Auf jeden Fall aber ist das auffällig und folglich abklärungsbedürftig.


    Auch bei mir stand die Entdeckung von solchen großen auffälligen Exkavationen am Anfang meiner Glaukomkarriere.


    Da diese Exkavationen wohl kaum seit Februar 2021 entstanden sind, ist mir unverständlich, warum der Arzt damals keine weitere Diagnostik veranlasst hat!


    Du hast wirklich Glück, dass Du nun an eine aufmerksamere AA geraten bist!


    Der andere Teil dieser OCT-Untersuchung besteht aus der Messung der Dicke der Nervenfaserschicht (RNFL) in einem bestimmten Radius rund um die Papille.


    Deine RNFL-Werte findest Du auf dem Ausdruck sowohl unterschiedlich grafisch aufbereitet als auch in Zahlen dargestellt.


    Dabei werden die bei Dir gemessenen RNFL-Werte nach dem Ampelprinzip klassifiziert in grün=normal, gelb=grenzwertig und rot=außerhalb normaler Grenzen.


    Diese Einordnung basiert auf dem Vergleich Deiner Werte mit denen "gesunder" Menschen (unterschieden nach Alter, Geschlecht, Ethnie, Refraktion etc.). Deren Werte hat das Gerät in einer sogenannten Normdatenbank gespeichert.


    Wie Du nun auf Deinen Ausdrucken sehen kannst, gibt es bei Dir Bereiche, die gelb (grenzwertig) und, vor allem rechts, rot markiert sind.


    Deine Nervenfaserschicht ist in diesen Bereichen im Vergleich mit der von "gesunden" Augen verringert.


    Und das spricht - leider - dafür, dass zumindest rechts ein Glaukomschaden vorliegen könnte.


    So hat Dir Deine AA das ja auch gesagt.


    Deine Frage nach dem "Anfangsstadium" ist damit natürlich nicht beantwortet!


    Soweit ich das verstehe, kann man die Frage erst beantworten, wenn klar ist, ob sich diese Ausdünnung der Nervenfasern auf die Funktion, also auf Dein Gesichtsfeld auswirkt!


    Wobei eine Beeinträchtigung im GF normalerweise erst dann zu erwarten ist, wenn bereits erhebliche Schäden am Sehnerv vorhanden sind! Dein Gesichtsfeld kann also immer noch ohne Einschränkungen sein!


    Dann spricht man von einem präperimetrischen Glaukom (= Schäden am Sehnerv, die sich im GF noch nicht bemerkbar machen). Das wäre dann wohl das, was Du mit "Anfangsstadium" meinst.


    Es kann aber Zeit brauchen, um zu verlässlichen GF-Untersuchungen zu kommen! Beim ersten Mal ist man da oft unsicher oder aufgeregt und die Untersuchung ist nicht wirklich aussagekräftig.


    Ich hoffe, das kann Dir weiterhelfen - auch wenn es Deine Frage nicht wirklich beantwortet.


    Falls Du noch Bedarf hast an Informationen allgemein zu Glaukom und der Diagnostik, kannst Du auch mal hier schauen:


    Infos von glaukom.de


    LG


    Chanceline

  • Danke dir, liebe Chanceline. 🥰 wow, du hast ja ein beeindruckendes Wissen rund um die Krankheit.


    Ich lese viel, habe aber bislang solche Details nicht ausfindig gemacht.


    Im Moment dreht sich mein Kopf nur noch um Glaukom. Darunter leidet mein Schlaf, wenn meine Augen müde und leicht gerötet sind, denke ich gleich ..,ob sich der Sehnerv verschlechtert hat???


    Ich muss unbedingt ruhiger werden. Aber Wissen um die Krankheit ist für mich extrem wichtig und beruhigt etwas.


    Kannst du mir noch ein paar Tipps zur Gesichtsfeldmessung geben?:


    Sollte man die Augen vorher mit Tropfen befeuchten?


    Darf man während der Untersuchung blinzeln? Oder mal Augen schließen?


    Kommen die Lichtblitze schnell hintereinander? Hat man genug Zeit zum drücken des Knopfes?


    Wie lange dauert die Messung eines Auges?


    Merkt die Augenärztin, wenn die Messung nicht Aussagekräftig ist, weil ich zu aufgeregt war… ?


    Ich hoffe, ich nerve nicht mit all meinen vielleicht banalen Fragen.


    Gibt es Möglichkeiten durch Ernährung und Lebensweise, etwas gegen ein Fortschreiten der Krankheit zu tun?



    Ich bin dir so dankbar für deine Ratschläge und Infos. DANKE !!!

  • Hallo Charlie,


    Mache dir keinen Stress wegen der Perimetrie. Du legst dein Kinn in eine Mulde und kriegst bei Fehlsichtigkeiten ein entsprechendes Korrekturglas vor das Auge. Das andere Auge wird abgedeckt. Du schaust in eine grosse Kugel.


    In einer Hand einen Knopf, auf den du immer drücken musst sobald du einen Lichtpunkt wahrnimmst, musst immer auf das kleine Licht in Mitte schauen. Blinzeln darf man, aber immer den Blick möglichst fixiert.


    Die Punkte blitzen dann immer an unterschiedlichen Stellen auf, mal heller, mal dunkler. Nie hinschauen! Der PC beobachtet dein Auge. Ruhig auf Fixieren und das Sehfeld konzentrieren.


    Der PC misst die Blickabweichungen, falsch positiv (wenn du ohne Punkt gedrückt hast) und überprüft durch Wiederholung, ob du wirklich einen Lichtpunkt nicht gesehen hast.


    Ist eigentlich ganz einfach ...


    Viel Erfolg, mein Sehfeld wird Mitte Januar vermessen, ist für mich sehr wichtig, da mein Sehnerv so schräg ins Auge eintritt, dass er mit dem OCT nicht erfasst werden kann.


    Liebeb Gruss

    Jutta

  • Hallo Charlie,


    Ich muss unbedingt ruhiger werden. Aber Wissen um die Krankheit ist für mich extrem wichtig und beruhigt etwas.


    Natürlich geht jeder mit so einer Diagnose anders um, aber dass Wissen beruhigend wirken kann, davon bin auch ich überzeugt.


    Kannst du mir noch ein paar Tipps zur Gesichtsfeldmessung geben?


    So wie Jutta eben das beschrieben hat, kannst Du das ganz beruhigt angehen!


    Zur Ergänzung:


    Solltest Du eine Korrektur für Kurz- oder Weitsichtigkeit benötigen, dann frage ruhig nach, ob ein entsprechendes Glas eingelegt ist.


    Das wird schon mal vergessen oder nicht für nötig befunden - so meine Erfahrung.


    Natürlich setzt das voraus, dass Deine aktuelle Brillenstärke beim AA bekannt ist - also Brille (so vorhanden) mitnehmen, damit sie ausgemessen werden kann und das Korrekturglas auch passt!


    Die Augen ruhig vorher benetzen - aber nicht unmittelbar vorher, sonst kann das störend sein.


    Die Dauer der Untersuchung ist, je nach eingestelltem Programm unterschiedlich, ich hatte von etwa 5 Minuten bis 9 Minuten pro Auge alles dabei.


    Das wesentliche ist da aber die gefühlte Zeit, die jeder sehr unterschiedlich wahrnimmst.


    Mir geht es dabei meistens irgendwann so, dass ich nicht mehr weiß, was ich nun sehe oder nicht sehe!


    Ganz offenbar macht das aber nichts! Wenn man einen Punkt mal nicht siehst, wird er wieder präsentiert.


    Und nicht vergessen: Du bekommst so etwas wie eine Note für gute oder weniger gute Mitarbeit!


    Unaufmerksamkeit, falsch positive oder ausbleibende Reaktionen auf Lichtreize, Fixationsverluste u.a. werden verzeichnet.




    Merkt die Augenärztin, wenn die Messung nicht Aussagekräftig ist, weil ich zu aufgeregt war… ?

    Das tut sie: das lässt sich eben anhand dieser Parameter sehen, die die Zuverlässigkeit beurteilen.


    Im übrigen, ist ein einmaliges Gesichtsfeld selten kriegsentscheidend, und ein allererstes schon gar nicht.


    Schließlich weiß man um die Abhängigkeit der Ergebnisse von der Mitarbeit des Patienten und von der Tagesform.


    Soweit mir bekannt, gelten die Ergebnisse von GF Untersuchungen erst dann als gesichert, wenn sie reproduzierbar sind; sie sich also in zwei, drei Untersuchungen hintereinander bestätigen.


    Also geh' das entspannt an!


    Du wirst das noch sehr oft machen müssen - also betrachte es als Beginn einer wunderbaren Freundschaft...


    Gibt es Möglichkeiten durch Ernährung und Lebensweise, etwas gegen ein Fortschreiten der Krankheit zu tun?


    Das ist ein weites Feld! Kurz gesagt: eine gesunde Lebensweise ist bei Glaukom wie auch ansonsten die allerbeste Empfehlung.


    Wenn ich Deine Situation aus dem was Du geschrieben hattest richtig einschätze, dann steht bei Dir möglicherweise das Vorliegen eines Normaldruckglaukoms im Raum.


    Bei dieser, hier kurz NDG genannten, Glaukomform kommen jenseits des AID eine ganze Reihe von Stellschrauben in den Blick.


    Persönlich kenne ich mich da nicht aus.


    Es gibt aber hier Mitglieder, die diesbezüglich nicht nur unheimlich viel Ahnung haben sondern mindestens ebensoviel praktische Erfahrung!


    Da solltest Du also nachlesen.


    Nutze die Suchfunktion - Lupe oben ganz rechts - Stichworte, NDG, Ernährung, usw.


    Oder stöbere einfach in den Rubriken.


    LG


    Chanceline.


    ... und auch Dir Jutta viel Erfolg für die Perimetrie im Januar.

  • Zur Gesichtsfelduntersuchung: Bei manchen Geräten gibt es ein Klicken zwischen den Lichtpunkten, dann weiß man, wann man blinzeln kann. Ist mir lieber. Man darf aber natürlich nicht nach Gehör drücken! ;o)


    Ich benetze vor der Untersuchung, aber nur mit Tropfen, die keinen Film erzeugen und möglichst 10 Minuten vorher. Geeignet sind z.B. die Bepanthen-Tropfen oder Artelac Splash Edo, damit sieht man ziemlich schnell wieder klar.


    Wenn man nur ein sehr schwaches Glas braucht (bis +/-1 Dioptrie), ist es besser ohne, weil sonst der Rand des Korrekturglases stören kann. Als ich noch eine Brille von -12,5 Dioptrien hatte, habe ich die Gesichtsfelduntersuchung mit Tageslinsen gemacht.

    Glaukom mit Gesichtsfeldausfällen, Trabekulotomie an beiden Augen (04/11 + 08/11), vor Katarakt-OP (11/21) stark kurzsichtig.

  • Vielen Dank euch beiden und natürlich dir, Britta, wünsche ich ein gutes Ergebnis bei der anstehenden Untersuchung. Alles Gute!


    Ich bin jetzt schon ruhiger nach all den Infos von euch und dem, was ich nach deinen Erklärungen, Chanceline, im Internet recherchieren konnte. Du hast mir super geholfen all das besser zu verstehen 🙏.


    Wünsch euch noch einen schönen Sonntag Abend .

  • Hallo,


    ich wollte noch ergänzen, dass man genug Zeit zum drücken hat.


    Ich meine, dass die Geräte am Anfang schauen wie schnell man da ist mit Punkten die man auf jeden Fall sehen sollte. (Gerne korrigieren wenn das nicht stimmt. Kann sein, dass ich mir das falsch eingeprägt habe.)


    Wenn es gar nicht klappen sollte am Gerät kann man an bestimmten Stellen auch manuell gemessen werden. Wenn man also sehr langsam oder unkonzentriert ist. Oder um die genauen Grenzen des Gesichtsfeldes zu bestimmen.


    Ich versuche vorher ruhig zu atmen und mich mental darauf einzustellen nicht nach Gehör zu drücken. Meist sind meine Werte für die Zuverlässigkeit dann gut.


    Ob ein Gesichtsfeld wirklich stimmt weiß man erst wenn man die Untersuchung an verschiedenen Tagen wiederholt hat.


    LG Mango

  • Bei manchen Geräten gibt es ein Klicken zwischen den Lichtpunkten, dann weiß man, wann man blinzeln kann. Ist mir lieber. Man darf aber natürlich nicht nach Gehör drücken!

    ich denke auch, dass die Geräte da unterschiedlich sind.


    Meine AA hat mir kürzlich erzählt, sie habe ihrem Gerät bei der Wartung bestimmte Töne abgewöhnen lassen, weil es (falsche) Lerneffekte bei Patienten gab.


    Ich habe mal eines kennengelernt, wo ich meinte, dass es erkannte und gedrückte Punkte mit einem Klicken quittiert.


    Wenn man dann auf die Töne achtet, lenkt einem das aber eher ab - finde ich.


    Also lieber keine Konzentration darauf verwenden, nach Beziehungen zu fahnden zwischen Lichtreiz, Drücken und den Tönen des Geräts.


    Es könnte ja auch sein, dass nur ein Tropfen Öl an der rechten Stelle fehlt - so wie die Dinger manchmal rumpeln!


    Also, allen viel Glück beim wann auch immer anstehenden nächsten rendez-vous mit so einem Teil!


    Chanceline

  • Noch eine Frage zum Einsetzen eines Korrekturglases bei der Perimetrie: würdet ihr bei meinen Werten ein solches Korrekturglas empfehlen oder stört das im Endeffekt eher?


    Re: -0,51 Sphäre/ -0,23 Zylinder/ 84 Grad Achse

    + 1,72 Sphäre/ -0,05 Zylinder/74 grad Achse


    Li: -0,19 Spähre / -0,05 Zylinder / 74 Grad Achse

    +2,03 Shäre/ -0,02 Zylinder / 105 Grad Achse


    Trage aktuell Gleitsichtbrille, weil mich das ständige Brille rauf und runter zwischen nah und fern genervt hat.


    Ich weiß allerdings mittlerweile nicht, ob die Entscheidung gut war, weil ich das Gefühl habe, dass es meine Augen anstrengt.


    Danke schonmal für euer Feed-Back .

  • Hallo Charlie,


    von Brillenwerten verstehe ich nicht viel!


    Bei Dir ist wohl eher Weitsichtigkeit angesagt (Altersweitsichtigkeit? oder hattest Du das schon früher?).


    Also ich persönlich würde da schon Korrekturgläser wollen.


    So als Faustregel - habe ich mal gelesen - gilt, dass bei Werten von mehr als +/- 1 eine Korrektur empfohlen wird.


    Wir hatten hier aber mal ein Mitglied - absolut erfahren in der Perimetrie - die bei weit höheren Werten die Untersuchung ohne Korrektur gemacht hat.


    Der langen Rede kurzer Sinn: mit der Zeit wirst Du das für Dich herausfinden.


    Wenn die Untersuchung eingerichtet wird, bekommst Du das Prozedere erklärt.


    Wenn Du in das Gerät schaust, so eine Art Halbkugel, dann erkennst Du in der Mitte ein erleuchtetes Kreuz. Das musst Du die ganze Zeit über fixieren!


    Nimm einfach als Orientierungsgröße, dass Du diesen Fixationspunkt scharf und deutlich erkennst. Wenn das nicht der Fall ist, dann sag das.


    Achte auch darauf, dass Du entspannt und bequem sitzen kannst, also Stuhl und Kinnstütze die richtige Höhe haben, und Du für die "Maus"-Hand eine bequeme Ablageposition findest.


    Das klingt zwar total banal. Aber wer jemals so eine Untersuchung mit gekrümmtem Rücken und ohne vernünftige Armablage absolviert hat, der weiß, was gemeint ist.


    LG


    Chanceline

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  • Ja, Altersweitsichtigkeit. Früher konnte ich alles lesen nur in der Ferne deutlich schlechter sehen.


    Dann wurden die Arme langsam zu kurz , das lesen fiel immer schwerer (ohne Brille geht das jetzt gar nicht ) dafür aber konnte ich in der Ferne eigentlich wieder top sehen.