Uveitspatient und Glaukom

  • Hallo Zusammen,


    ich heiße Halil und bin auf der Suche nach Erfahrungen für meine Frau. Meine Frau ist 34 Jahre alt und seit ca. 2010 an Uveitis erkrankt und ist an der Uniklinik Heidelberg Patientin. Aktuell hat Sie zum Glück kaum Entzündungen in den Augen. Wir haben sogar nach langfristigem Prozess zwei gesunde Kinder (2 und 0 Jahre).


    Leider leidet Sie seit April 2020 an hohem Augendruck. Auch die stärksten Tropfen helfen nicht, um den Druck zu senken. Sie war vom 03.09. - 06.09.2021 stationär in der Glaukom Abteilung in der Uniklinik Heidelberg. Es wurde ein Tagesprofil erstellt. Der Druck schwankte zwischen 20 und 31. Im Abschlussgespräch teilte der Arzt mit, dass operativ eingegriffen werden muss. Das größte Risiko ist, dass sich das Auge nach der OP entzündet.


    Gibt es hier jemanden, der an Uveitis erkrankt ist und wegen Glaukom operiert wurde? Eure Erfahrungen sind Goldwert für uns.


    Beste Grüße


    Halil

  • Guten Abend


    Hier ist eine Klinik Homepage mit guten Informationen


    http://www.uveitis-zentrum.de/#


    Jetzt ist die Frage:


    Woher kommt die Uveitis?


    Rheuma?

    Borreliose? (Zeckenbiss)


    Gibt es andere Ursachen dieser komische n Entzündung?


    Ist die Ursache der Entzündung gefunden, kann man besser behandeln.


    Rheuma untersuchen lassen - unbedingt!

    Ohne Musik wäre alles nichts. (frei nach Mozart)

  • Hallo Halil!

    Willkommen im Forum. Schön, dass Du Infos für Deine Frau sammelst.

    Es wurde ein Tagesprofil erstellt. Der Druck schwankte zwischen 20 und 31. Im Abschlussgespräch teilte der Arzt mit, dass operativ eingegriffen werden muss. Das größte Risiko ist, dass sich das Auge nach der OP entzündet.

    Was war denn da für eine OP im Gespräch?

    Wo liegt der Zieldruck bei Deiner Frau?


    Wurde mal nach der Ursache für die Uveitis gesucht? (Schließe mich den Fragen von Jenat an)


    Es gab hier auch schon Berichte, dass Leute mit Uveitis operiert wurden. Die Nachkontrollen und die postoperative Tropftherapie sind enorm wichtig!


    Viele Grüße

    Sabine

  • Hallo Jenat,


    woher die Uveitis herkommt wissen wir leider nicht. Gemäß Uniklinik Heidelberg handelt es sich um eine Autoimmunkrankheit. Am Anfang der Krankheit war meine Frau beim Rheumatologen. Er hat nichts herausgefunden.


    Wir werden nochmal zum Rheumatologen gehen. Wie beschrieben, ist meine Frau seit 2010 in der Uniklinik Heidelberg in der Behandlung. Seit April letztes Jahr ist der Augendruck zu hoch. Sie nimmt bereits die stärksten Tropfen.


    Mein Ziel ist jemanden zu finden, der mit Uveitis eine Glaukom OP hatte. Ich hoffe, dass ich jemanden finde um über die Erfahrungen mich auszutauschen.


    Beste Grüße


    Halil

  • Hallo Sabine,


    vielen Dank :) für die nette Begrüßung. Was macht man nicht für seine Geliebte :)


    Im Gespräch war CPC - Laser oder Trabekulektomie. Nach Rücksprache mit dem Augenarzt könnte man die harmlosere Variante (CPC) versuchen. Es wäre toll, wenn ich jemanden finden könnte, der mit Uveits schon sowas hinter sich hat, um herauszufinden, wie die CPC- oder Trabektulomie-OP verlief. Wie ging es danach weiter?


    Wo der Zieldruck liegt, wurde uns nicht gesagt. Wir wissen es nicht.


    Die Ursache für die Uveitis wurde untersucht, jedoch ohne Ergebnis. Kannst du mich bei der Kontaktfindung zu den Leuten, die mit Uveitis Glaukom operiert wurden, unterstützen?


    Ergänzend zu den Medikamenten werden wir gegen den Augendruck mit Homöopathie kämpfen. Unser Augenarzt hat nichts dagegen. Nach meiner Recherche soll "Stiefmütterchen" Kraut druckmindernd sein. Es gibt leider keine Studien dazu. Jedoch kann man es versuchen. Hoffnung stirbt zuletzt. Bei meiner Frau liegt der Druck bis Mittag bei 20 und gegen Abend steigt er dann bis 30. Meine Frau wird mittags ein Stiefmütterchen Tee trinken. Die Apothekerin sah es auch unkritisch. Nach sechs Wochen hat Sie die nächste Druckmessung. Ich werde euch auf jeden Fall über das Ergebnis berichten.


    Beste Grüße


    Halil

  • Hallo Halil,

    sei begrüßt.

    Zur Uveitis einige Fragen.

    Die Uveitis besteht seit 2010. Es soll eine Autoimmunkrankheit sein, aber die Rheumatologen haben nichts gefunden. Eigentlich werden Autoimmunkrankheiten aber vom Rheumatologen über den Nachweis spezifischer Autoantikörper definiert.

    Insofern ist es für mich fraglich, weshalb dann eine Autoimmunkrankheit angenommen wird.


    Andererseits schreibst Du, daß derzeit kaum Entzündungen im Auge sind. Was heißt das? Wurde die Uveitis ausbehandelt oder bekommt sie noch Tropfen dagegen?


    Leider leidet Sie seit April 2020 an hohem Augendruck. Auch die stärksten Tropfen helfen nicht, um den Druck zu senken. Sie war vom 03.09. - 06.09.2021 stationär in der Glaukom Abteilung in der Uniklinik Heidelberg. Es wurde ein Tagesprofil erstellt. Der Druck schwankte zwischen 20 und 31. Im Abschlussgespräch teilte der Arzt mit, dass operativ eingegriffen werden muss. Das größte Risiko ist, dass sich das Auge nach der OP entzündet.

    Welche Tropfen habt Ihr denn schon ausprobiert und habt Ihr konsequent getropft?


    So weit ich weiß, hat man nach jeder Operation ein gewisses Entzündungsrisiko am Auge, deshalb bekommt man nach vielen Operationen automatisch antientzündliche Augentropfen für eine gewisse Zeit. Bei mir war das z. B. nach Stent-Op und nach Katarakt-Op der Fall.


    Im Gespräch war CPC - Laser oder Trabekulektomie.

    Mit CPC-Laser kenne ich mich nicht aus.


    Auf jeden Fall ist es aber so, daß dabei ein Teil des Ciliarkörpers entfernt wird, dadurch sinkt die Kammerwasserproduktion und der Augendruck sinkt.


    Wie sich das langfristig auf das Auge auswirkt, weiß ich zwar nicht, aber das Kammerwasser ist enorm wichtig für die Ernährung der Augenlinse und der Hornhaut und hat weitere Schutzfunktionen für das Auge.


    Für mich wäre daher eine CPC nicht die Methode der Wahl.


    Es wäre enorm wichtig, zu wissen, welche Drucksenkung bei Deiner Frau angestrebt werden soll (das ist die Frage nach dem Zieldruck) und ob man diesen mit der Laser CPC überhaupt erreichen kann.


    Ich würde daher noch einmal das Gespräch in der Klinik suchen und Fragen dazu stellen.


    Mit der Trabekulektomie würde man das Problem des erhöhten Augendrucks operativ aussichtsreicher lösen können und man könnte Tropfenfreiheit erreichen,

    aber es handelt sich um

    eine komplizierte Operation mit längerer Nachbehandlung. Und leider führt sie bei jüngeren Menschen manchmal nicht zu langfristigen Effekten, da hier die Vernarbungstendenz (und damit ein Verschluß der künstlich angelegten Abflußwege) erhöht ist.


    Das würde ich mir noch mal sehr überlegen.


    Mein Vorschlag wäre,


    daß Ihr noch mal mit Eurem Augenarzt prüft, ob wirklich schon alle Möglichkeiten der Tropfentherapie ausgeschöpft sind und


    daß Ihr Euch in der Klinik noch einmal zu weiteren minimal invasiven Operationsverfahren beraten laßt.


    Ich denke, daß das angesichts des Alters Deiner Frau die besseren Möglichkeiten sein könnten.

    Viele Grüße Malve

  • Hallo Halil!

    woher die Uveitis herkommt wissen wir leider nicht. Gemäß Uniklinik Heidelberg handelt es sich um eine Autoimmunkrankheit. Am Anfang der Krankheit war meine Frau beim Rheumatologen. Er hat nichts herausgefunden.


    Wir werden nochmal zum Rheumatologen gehen. Wie beschrieben, ist meine Frau seit 2010 in der Uniklinik Heidelberg in der Behandlung. Seit April letztes Jahr ist der Augendruck zu hoch. Sie nimmt bereits die stärksten Tropfen.

    Habt Ihr die Laborwerte, die in der Uniklinik und beim Rheumatologen bestimmt wurden?


    Wurden die Infektiologieparameter mitbestimmt?


    Manchmal findet man tatsächlich keine Ursache, aber davor sollte einfach tatsächlich die Infektiologie mit all den Parametern abgeklärt werden.

    Die Ursache für die Uveitis wurde untersucht, jedoch ohne Ergebnis. Kannst du mich bei der Kontaktfindung zu den Leuten, die mit Uveitis Glaukom operiert wurden, unterstützen?

    Die sind hier im Forum und melden sich hier im Thread, wenn sie online sind.

    Ergänzend zu den Medikamenten werden wir gegen den Augendruck mit Homöopathie kämpfen. Unser Augenarzt hat nichts dagegen. Nach meiner Recherche soll "Stiefmütterchen" Kraut druckmindernd sein. Es gibt leider keine Studien dazu. Jedoch kann man es versuchen. Hoffnung stirbt zuletzt. Bei meiner Frau liegt der Druck bis Mittag bei 20 und gegen Abend steigt er dann bis 30. Meine Frau wird mittags ein Stiefmütterchen Tee trinken. Die Apothekerin sah es auch unkritisch. Nach sechs Wochen hat Sie die nächste Druckmessung. Ich werde euch auf jeden Fall über das Ergebnis berichten.

    Ergänzend ist das Schlüsselwort! Bitte wirklich nur die schulmed. Therapie ergänzen und nicht ersetzen!


    Stiefmütterchentee schadet sicher nicht. Selbst machen würde ich ihn nicht.


    Viele Grüße

    Sabine


  • Hallo Malve,

    ich grüße dich ebenfalls.


    Meine Frau kann sich leider nicht mehr genau erinnern, was ihr vor ca. 10 Jahren gesagt wurde. Wir werden beim Hausarzt nach den Befunden fragen und eine Überweisung zum Rheumataologen verlangen.


    Die letzten Behandlungen zeigten, dass Ihre Augen derzeit reizfrei sind. Von Ausbehandlung kann man leider nicht sprechen. Sie tropft sich noch dagegen:


    Welche Tropfen habt Ihr denn schon ausprobiert und habt Ihr konsequent getropft?


    So weit ich weiß, hat man nach jeder Operation ein gewisses Entzündungsrisiko am Auge, deshalb bekommt man nach vielen Operationen automatisch antientzündliche Augentropfen für eine gewisse Zeit. Bei mir war das z. B. nach Stent-Op und nach Katarakt-Op der Fall.

    Sie tropfte zunächst Timolol. Jetzt sind wir bei Brimonidin, Cosopt und Lumigan. Gegen Entzündung Inflanefran. Der Oberarzt meinte, dass man vor der OP die entzündungshemmende Tropfen stark erhöhen muss, damit nach der OP keine Entzündung kommt.

    Vielen Dank für die ausführliche Aufklärung. Wir werden wie du vorgeschlagen hast, eine zweite Meinung holen und harmlosere Möglichkeiten eruieren.

  • Habt Ihr die Laborwerte, die in der Uniklinik und beim Rheumatologen bestimmt wurden?


    Wurden die Infektiologieparameter mitbestimmt?


    Manchmal findet man tatsächlich keine Ursache, aber davor sollte einfach tatsächlich die Infektiologie mit all den Parametern abgeklärt werden.

    Hallo Sabine,


    nein, die Laborwerte werden wir nochmal beim Hausarzt anfragen. Ob die Infektiologieparameter bestimmt wurden, weiß meine Frau im Moment nicht. Wir sprechen mit dem Hausarzt.

    Ergänzend ist das Schlüsselwort! Bitte wirklich nur die schulmed. Therapie ergänzen und nicht ersetzen!


    Stiefmütterchentee schadet sicher nicht. Selbst machen würde ich ihn nicht.


    Viele Grüße

    Sabine

    Richtig, also wie bereits erwähnt werden wir ergänzend die homöophatischen Möglichkeiten eruieren. Außer Stiefmütterchen habe ich noch gelesen, dass Tomatensaft und Melissentee auch druckmindernd ist. Wir werden es versuchen :)


    Beste Grüße

    Halil

  • Hallo Halil!

    Die letzten Behandlungen zeigten, dass Ihre Augen derzeit reizfrei sind. Von Ausbehandlung kann man leider nicht sprechen. Sie tropft sich noch dagegen:

    Austherapiert heißt, dass man keine Behandlungsmöglichkeiten mehr sieht! Also ist es gut, dass Deine Frau noch nicht ausbehandelt ist.

    Richtig, also wie bereits erwähnt werden wir ergänzend die homöophatischen Möglichkeiten eruieren. Außer Stiefmütterchen habe ich noch gelesen, dass Tomatensaft und Melissentee auch druckmindernd ist. Wir werden es versuchen :)

    Versucht das, das ist ja kein Ding, aber versprecht Euch nicht wirklich was davon. Wenn das drucksenkend wäre, wäre es bekannt.

    Versuch macht kluch, aber bitte vorsichtig... die Enttäuschung könnte riesig sein, wenn man sooo viel Hoffnung mit reinhängt.


    Viele Grüße

    Sabine

  • Hallo Halil,

    vor allem sollte Deine Frau nicht unter Druck gesetzt werden, schon gar nicht mit 2 Sorten Tee und Tomatensaft. Das sind "Heilsversuche", die zu enttäuschten Hoffnungen führen werden, das ist jedenfalls meine Meinung.


    Was sicher ist, ist, daß Stress den Druck erhöht. Und davon dürfte Deine Frau mit 2 kleinen Kindern, davon 1 noch ein Baby, im Moment mehr als genug haben.


    Sorgt also für Ruhe und Entspannung und vor allem tropft ganz regelmäßig die Tropfen.

    Gruß Malve

  • Hatte deine Frau irgendwann zeckenbisse???


    Frag sie das.


    Lasst auch Borreliose testen.

    Ohne Musik wäre alles nichts. (frei nach Mozart)

  • Hallo Zusammen,


    sorry, für die lange Abwesenheit. Nun möchte ich über den aktuell Stand der Situation meiner Frau berichten. Wir hatten in Stuttgart eine zweite Meinung geholt. Die Oberärztin schlug vor, die Inflanefran-Tropfen komplett abzusetzen und zu schauen ob der Druck auf Grund Inflanefran nicht sinkt. Anschließend sind wir nach Heidelberg und haben denen mitgeteilt, dass wir eine zweite Meinung geholt haben. Den Vorschlag nahm Heidelberg an. Heidelberg hat gemeint, dass meine Frau Inflanefran weglassen kann jedoch Lottemax tropfen soll.


    Obwohl Lotemax "harmloser" ist, ist Ihr Augendruck weiter gestiegen. An den druckmindernden Tropfen wurde nichts geändert. Meine Frau klagte letzte Woche abends an starken Kopfschmerzen. Daraufhin sind wir zum Augenarzt. Der Druck war leider schon bei 36 und 34. Daraufhin haben wir eine Überweisung nach Stuttgart bekommen. Gestern waren wir dann wieder in Stuttgart. Glücklicherweise lag der Druck wieder bei 26 und 21.


    Die Oberärztin schlug als letzte Lösung das weglassen von Lottemax vor, weil Ihre Augen reizfrei sind. Meine Frau nahm das Angebot an und tropft seit gestern Abend Lotemax nicht mehr. Dafür nimmt Sie Cortisontabletten. Interessanterweise fühlt Sie sich seit gestern Abend wieder gut. Hat keine Kopfschmerzen, keine wässrige Augen und kein Druckgefühl in den Augen. In zwei Wochen haben wir wieder ein Termin in Stuttgart. Die Oberärztin meinte, wenn Sie weiterhin Kopfschmerzen und Übelkeit hat, dann müssen wir operieren. Wir hoffen nun dass der Druck sinkt und die Augen reizfrei bleiben. Wir sind sehr gespannt.


    Als OP-Verfahren schlug Stuttgart Kanal-o-Plastik vor. Ich möchte im Forum nach Erfahrungen Fragen.


    Ich wünsche Euch einen schönen Abend.

  • Hallo Halil!

    Obwohl Lotemax "harmloser" ist, ist Ihr Augendruck weiter gestiegen. An den druckmindernden Tropfen wurde nichts geändert. Meine Frau klagte letzte Woche abends an starken Kopfschmerzen. Daraufhin sind wir zum Augenarzt. Der Druck war leider schon bei 36 und 34. Daraufhin haben wir eine Überweisung nach Stuttgart bekommen. Gestern waren wir dann wieder in Stuttgart. Glücklicherweise lag der Druck wieder bei 26 und 21.


    Die Oberärztin schlug als letzte Lösung das weglassen von Lottemax vor, weil Ihre Augen reizfrei sind. Meine Frau nahm das Angebot an und tropft seit gestern Abend Lotemax nicht mehr. Dafür nimmt Sie Cortisontabletten

    Also, wenn sie Cortisonresponder ist, dann wird es nichts nutzen, dass sie nun Cortisontabletten nimmt. Dann wird sie da dann auch Probleme mit dem Druck haben.


    Wurde denn auch intensiv geschaut, ob im Auge eine aktuelle Uveitis vorliegt?

    Interessanterweise fühlt Sie sich seit gestern Abend wieder gut. Hat keine Kopfschmerzen, keine wässrige Augen und kein Druckgefühl in den Augen. In zwei Wochen haben wir wieder ein Termin in Stuttgart. Die Oberärztin meinte, wenn Sie weiterhin Kopfschmerzen und Übelkeit hat, dann müssen wir operieren. Wir hoffen nun dass der Druck sinkt und die Augen reizfrei bleiben. Wir sind sehr gespannt

    Da bin ich aber auch gespannt! Wie geht es Deiner Frau?

    Als OP-Verfahren schlug Stuttgart Kanal-o-Plastik vor. Ich möchte im Forum nach Erfahrungen Fragen.


    Jetzt sind wir bei Brimonidin, Cosopt und Lumigan.

    Ist das noch so, dass Deine Frau diese Tropfen tropft? Und unter diesen Tropfen hatte sie so hohen Druck?


    Dann wird eine Kanaloplastik wohl eher nicht ausreichend als OP sein, um den Druck ausreichend zu senken und von den AT wegzukommen.



    Viele Grüße

    Sabine


  • Also, wenn sie Cortisonresponder ist, dann wird es nichts nutzen, dass sie nun Cortisontabletten nimmt. Dann wird sie da dann auch Probleme mit dem Druck haben.


    Wurde denn auch intensiv geschaut, ob im Auge eine aktuelle Uveitis vorliegt?

    Guten Abend Sabine,


    wir wissen nicht, ob Sie ein Cortisonresponder ist. Die Definition haben wir hier gelesen. Gibt es eine Möglichkeit dies herauszufinden? Ja, im Auge wurde intensiv geschaut und es liegt aktuell kein Reiz vor.

  • Da bin ich aber auch gespannt! Wie geht es Deiner Frau?

    Meiner Frau geht es seit Sie Lottemax nicht mehr tropft, besser. Sie klagt nicht mehr über Kopfschmerzen. Davor hatte Sie immer ein Druckgefühl in den Augen. Jetzt nicht mehr. In der Zwischenzeit war Sie zweimal beim Augenarzt zur Druckmessung jeweils um 17 Uhr. Beim ersten Mal hatte sie sich nicht getropft. Der Druck war wieder bei 36. Beim zweiten Mal hat Sie sich getropft. Der Druck lag dann bei 16 und 20. Das heißt, dass Brimodin und Cosopt S wirken. Die Frage ist nun wie lange? Sie topft sich morgens und abends. Am Dienstag wollen wir in Stuttgart fragen, ob es noch ein weiterer Tropfen für Mittag gibt.

  • Ist das noch so, dass Deine Frau diese Tropfen tropft? Und unter diesen Tropfen hatte sie so hohen Druck?


    Dann wird eine Kanaloplastik wohl eher nicht ausreichend als OP sein, um den Druck ausreichend zu senken und von den AT wegzukommen.

    Ja sie tropft aktuell Brimodin, Cosopt S und Lumigan. Wie oben beschrieben wirken die Tropfen auf jeden Fall. Das zeigte sich zum ersten Mal im Krankenhaus in Stuttgart. Sie hatte sich nicht getropft. Ihr Augendruck wurde gemessen. Dieser lag bei 40. Sie musste sich gleich Tropfen. Der Druck fiel sofort auf 20 und 21. Dann ist sie zur Druckmessung letzte Woche zum Augenarzt. Sie hatte sich davor getropft. Der Druck war bei 16 und 20.


    Wir sind gespannt was Sie Oberärztin über die Entwicklung in den letzten zwei Wochen sagen wird. Das war der letzte Versuch. Ihr geht es wirklich besser. Ich werde auf jeden Fall berichten :).


    Viele Grüße und einen schönen Abend noch

  • das ist die maximale Tropftherapie, insgesamt 4 Wirkstoffe


    Noch mehr Tropfen geht nicht

    Ohne Musik wäre alles nichts. (frei nach Mozart)

  • Hallo Halil!

    Ja sie tropft aktuell Brimodin, Cosopt S und Lumigan. Wie oben beschrieben wirken die Tropfen auf jeden Fall. Das zeigte sich zum ersten Mal im Krankenhaus in Stuttgart. Sie hatte sich nicht getropft. Ihr Augendruck wurde gemessen. Dieser lag bei 40. Sie musste sich gleich Tropfen. Der Druck fiel sofort auf 20 und 21. Dann ist sie zur Druckmessung letzte Woche zum Augenarzt. Sie hatte sich davor getropft. Der Druck war bei 16 und 20.

    Wie schnell war denn das "sofort", bis der Druck gesunken war von 40 auf 20? Wurde da die 40 und die 20 mit dem Goldmann-Tonometer gemessen?


    Wie kommt Deine Deine Frau mit all den Tropfen klar? Und ist damit der Zustand der Sehnerven stabil?



    Viele Grüße

    Sabine