Flimmernder Bogen neben Gesichtsfeldausfall

Aufgrund des durchgeführten Updates der verwendeten Software ist es wegen einer technischen Änderung notwendig, sich neu einzuloggen. Die Zugangsdaten der Benutzerkonten sind selbstverständlich unverändert.
  • Hallo!

    Ich bin neu hier im Forum und habe eine Frage. Erst einmal zu meiner Krankheitsgeschichte: ich habe ein Aphakieglaukom. Als Kind hatte ich eine Uveitis und wegen einer Linsentrübung wurden die Linsen entfernt. Später stieg der Augendruck und ich nahm jahrelang Tropfen, zuletzt trusopt und xalacom. Es gab aber keine Schäden am Sehnerv, trotz teilweise hohen Drucks (bis zu 36 bei Liegendmessung). Jetzt mit Anfang 30 habe ich auf dem einen Augen einen Gesichtsfeldausfall festgestellt. Ich nehme jetzt auf dem Augen trusopt, fotil sine und monoprost.

    Jetzt meine Frage: ich sehe häufiger beim Aufstehen parallel zu der blinden Stelle einen flimmernden Bogen. Das flimmert, aber geht dann wieder weg und ich sehe wieder an der Stelle. Ich frage mich, ob das die Vorstufe zur Erblindung der Stelle ist? Habt ihr so etwas schon einmal erlebt? Der Druck war zuletzt 20. Ein ttp steht an, eine OP steht im Raum.

    Ich freue mich über euren Input!

    Viele Grüße!

    Agathe

  • Hallo Agathe,

    Hast du das schon mit dem Augenarzt besprochen?

    Wenn nicht, solltest du dich umgehend vorstellen.

    Das könnte eine Netzhautablösung sein.

    Gruß Malve

  • Hallo Agathe!

    Willkomme im Forum.


    So, wie ich das verstehe, ist das nichts Akutes, sondern tritt bei Dir öfter auf?


    Wichtig ist natürlich abklären zu lassen, ob da im Auge soweit alles ok ist mit Netzhaut etc. .


    Wenn dem so ist, treten solche Erscheinungen manchmal auch kreislaufbedingt auf. Manche Leute haben mit einer Orthostase nach Lagewechsel zu tun. Würde als zu Deiner Aussage passen, dass das beim Aufstehen auftritt.


    Wenn es "nur" an einer orthostatischen Dysregulation liegt, könnte zur Abklärung ein sog. Schellong-Test helfen.



    Viele Grüße

    Sabine

  • Danke euch! Ich war beim Augenarzt und er meinte, es sei alles ok. Allerdings hat er auch behauptet, Flimmern könnte bedeuten, dass die erblindeten Stellen sich wieder "regenieren". Das ist doch Unsinn oder? Ich frage mich, ob ich jemand anderen suchen soll.

    Kreislauf klingt für mich plausibel. Mich beunruhigt nur, dass es eben diese Bogenform hat, immer die selbe Stelle und parallel zu der schon erblindeten Stelle... Aber das heißt nach eurer Erfahrung bekommt man eine sich entwickelnde Sehnervenschädigung gar nicht mit oder erst dann, wenn sie vollständig da ist?

  • Aber der Augenarzt hat doch gründlich auf Netzhautablösung untersucht????


    Das heißt: Augen mit 2 Tropfensorten richtig weit gemacht, so daß er in alle Ecken sehen konnte?

    Oder nicht?


    Ob sich da Zellen regenerieren, oder gerade verabschieden, weiß ich nicht.


    Es könnte auch eine Durchblutungsstörung in der Netzhaut sein. Manchmal hilft da ASS. Auf jeden Fall viel trinken, damit das Blut nicht verdickt.


    Und wenn Du kannst, noch mal zu einem anderen Arzt gehen.

    Gruß Malve






    I

  • Hallo Agathe,


    ich hatte eine Netzhautablösung auf einem Auge und einige Monate später ähnliche Lichtreflexe/Aufblitze wie bei dir auf dem anderen Auge. Der Arzt hat dann eine Netzhautspaltung festgestellt, die operiert werden musste. Es wurde ein Verfahren namens Gürtelfaden angewendet, also ein Kautschukband, welches das Auge umrandet und die Netzhaut fixiert. Beim Sport oder beim Heben oder generell bei körperlicher Anstrengung, wenn der nach der OP noch verblieben Glaskörper an der Netzhaut zieht, bekomme ich diese Aufblitze immer noch.


    Ich würde eine Zweitmeinung holen.


    LG


    Jona

  • Es könnte auch eine Durchblutungsstörung in der Netzhaut sein. Manchmal hilft da ASS. Auf jeden Fall viel trinken, damit das Blut nicht verdickt.

    Noch mal: Wir geben hier keine Medikamentenempfehlungen!!