Hallo, bin neu hier mit Okularer Hypertonie

  • Hallo zusammen, ich bin der Neue :Hallo:


    Ich bin 35, männlich und habe die Diagnose Okulare Hypertonie bekommen.


    Wie kam ich zu meiner Diagnose?


    Ich ging voriges Jahr ohne Voranmeldung zum Augenarzt, da er quasi am Weg nachhause lag und mein rechtes Unter-Lid schon seit 3 Tagen unaufhörlich zuckte.

    Da mich das nervte und ich dachte es hätte etwas mit meinen Augen zu tun, war für mich das naheliegendste zum ersten Mal in meinem Erwachsenen-Leben (ich war das letzte mal als Kind mit ca. 8-10 Jahren beim Augenarzt) dort vorstellig zu werden.

    Alle Routine-Checks bestanden, Sehkraft 1A, nur nach dem Luftstoß-Gerät hat mich eine Assistentin mit großen Augen angeguckt und gefragt, ob bei mir in der Familie jemand zu hohen Augendruck hat. Ich verneinte und durfte nach kurzer Zeit ins Arztzimmer.

    Sehtest, Spaltlampe, alles unauffällig, dann noch eine AID-Messung mit einem Handgerät, da der Arzt die Werte vom stationären Gerät nicht glauben konnte. Werte zwischen 30 und 40 links und rechts. Händisch gemessen lagen die Werte rechts etwas unter, links etwas über 30.


    Der AA klärt mich einigermaßen gut über die Risiken eines zu hohen AID auf, gab mir zu verstehen, dass ich ihn nun öfters sehen werde und gab mir für 3 Monate später wieder einen Termin für eine Gesichtsfeldmessung und erneuter Druckmessung. Die Werte lagen wieder ungefähr gleich hoch, Gesichtsfeldmessung verlief lt. Arztaussage hervorragend.

    Vor 4 Tagen dann der nächste Termin mit einem Gerät, welches meinen Sehnerv scannt und mit einer Datenbank abgleicht. Alles "grün" und innerhalb der Norm.

    Also meinte der Arzt, zum Glück (noch) kein Glaukom, das fällt unter "Okulare Hypertonie".


    Da der Druck allerdings noch immer 25 RA / 30 LA betrug wurden mir Xalatan-Tropfen verschrieben, welche ich 1x abends einnehmen soll.

    Ich wies den AA darauf hin, dass ich im Schichtbetrieb mit Nachtschicht arbeite und somit ein zeitlich genaues Tropfen nicht möglich sein wird. Dieser meinte nur, dass ich die Tropfen in die Arbeit mitnehmen soll, allerdings ist es mir berufsbedingt nicht möglich die Tropfen ständig mitzunehmen, da sie körpernah in der heißen Werkshalle sonst Temperaturen höher als 25°C ausgesetzt wären und ich mir auch nicht jederzeit einfach so mal die Hände waschen und in Ruhe tropfen kann.

    Also habe ich mir vorgenommen, dass ich eine Woche um 20:30 tropfe, eine Woche lang um 21:00 und eine Woche um 21:30, da führt leider kein Weg dran vorbei wegen meiner Arbeitszeiten.


    Ich bin ja schon gespannt wie sich die Tropfen auf meinen AID auswirken, jetzt nach 4 Tagen bemerke ich noch keine Veränderung, abgesehen von wirklich minimal gereizten Augen, welche ich hin und wieder mit HyloComod-Tropfen bekämpfe. Die Halos sind noch genauso stark wie vor Tropfbeginn.


    Achja...


    Ich sehe seit mindestens 15 Jahren regenbogenfarbige Ringe, sogenannte Halos um Lichtquellen im Dunkeln, vorallem bei (Auto-)Scheinwerfern und Laternen oder wenn mir eine Taschenlampe, etc. direkt in die Augen leuchtet auch bei Tageslicht. Vielleicht waren sie zwischenzeitlich auch mal weg, aber seit mindestens einem Jahr, seit ich Probleme mit Nacken, Schulter, Rücken, HWS, etc. hatte wegen sehr sehr schlechter Körperhaltung, bzw. noch immer in stark abgemilderter Form habe, fallen sie mir wieder sehr stark auf diese Ringe.


    Erst als ich meine Diagnose gegoogelt und bezüglich Glaukom, AID, etc. recherchiert habe, wurde ich darauf aufmerksam, dass es sich um ein Symptom bei erhöhtem Augeninnendruck handeln kann. :kopfschuettel:


    Was mich etwas verwundert ist, dass mein nächster AA-Termin erst für Mitte August angesetzt ist und ich nur zwei kleine Xalatan-Fläschchen bekommen habe, welche aber jeweils nur einen Monat lang nach Öffnung benutzt werden dürfen lt. Aufdruck.


    Weiß zufällig jemand bescheid wie lange man mit diesen kleinen Xalatan-Fläschchen auskommt wenn man jeden Tag 1x pro Auge tropfen muss und wie genau die Angabe mit dem einem Monat ist? Der Arzt meinte, das sollte reichen für die 4 Monate bis zum nächsten Termin, doch das wage ich zu bezweifeln.


    Ich bedanke mich für eure Geduld, das wurde ja ein richtig langer Text wofür ich mich entschuldige.

    Meine hoffentlich einigermaßen regelmäßigen Updates werden kürzer ausfallen, versprochen.


    Euer Mostbluza :zwinkern:

  • Hallo Mostbluza,


    ich finde es sehr seltsam, dass du mit erhöhtem Augendruck und einem neuen Medikament erstmal für 4 Monate entlassen wurdest. In der Regel hat man noch nach 3 Wochen einen Kontrolltermin zur AID-Messung, um auf Nummer sicher zu gehen, dass die Tropfen überhaupt wirken.


    Nächstes Mal würde ich an deiner Stelle den AArzt darum bitten, dass er dir konservierungsmittelfreie Tropfen für die einmalige Anwendung verschreibt. Du bist noch relativ jung, Konservierungstoffe können nämlich Folgeschäden hinterlassen, ich kenne Betroffene, bei den das leider der Fall ist. Zusätzliche Probleme mit der Hornhaut braucht keiner.


    Schichtarbeit ist beim Glaukom leider alles Andere als gut. Kannst du denn einen kleinen Spiegel und einen Desinfektionsgel für die Hände mitnehmen, um auf der Arbeit immer zur gleichen Zeit zu tropfen? So mache ich das immer unterwegs.


    Wenn dir der Inhalt der Fläschchen/Ophtiolen bis zu nächsten Termin nicht ausreicht, hast du das volle Recht in die Praxis zu gehen und um einen neuen Rezept bitten. Ich mache das immer so, hatte nur einmal damit Probleme, weil die komische med. Fachangestellte nicht richtig im Computer schauen und rechnen konnte.


    LG,


    Jona

  • Hallo Mostbluza,


    auch von mir herzlich willkommen hier im Forum!


    Sehtest, Spaltlampe, alles unauffällig, dann noch eine AID-Messung mit einem Handgerät, da der Arzt die Werte vom stationären Gerät nicht glauben konnte. Werte zwischen 30 und 40 links und rechts. Händisch gemessen lagen die Werte rechts etwas unter, links etwas über 30.

    Die "Händische" Messung des Artzes verstehe ich nicht ganz.


    Normalerweise gilt die Applanationstonometrie nach Goldmann als die zuverlässigste Methode.


    Das ist aber kein Handgerät; sondern ein an der Spaltlampe angebrachtes Messinstrument.

    Da da mit Kontakt zur Hornhaut gemessen wird, bekommt man vorher so gelbe Betäubungstropfen.


    Wurde denn die Dicke der Hornhaut mittels Pachymetrie bestimmt?


    Wie Du vielleicht weißt, hat diese Einfluss auf die Messung des AID. Ist die Hornhaut dünner / dicker als der Durchschnitt, wird der gemessene AID-Wert um einen bestimmten Faktor nach unten / oben korrigiert (sog. Dresdner Korrekturtabelle).


    Wurde der Kammerwinkel angeschaut, um ein Engwinkelglaukom oder andere andere Glaukomformen auszuschließen?


    Diese, Gonioskopie genannte Untersuchung erfolgt mit einem direkt auf das Auge aufgesetzten Kontaktglas - deswegen erinnert man sich daran!


    Wurde der Druck zu unterschiedlichen Tageszeiten gemessen (sog. Tagesdruckprofil), um Schwankungen und ev. Druckspitzen zu erkennen?


    Der AA klärt mich einigermaßen gut über die Risiken eines zu hohen AID auf, gab mir zu verstehen, dass ich ihn nun öfters sehen werde und gab mir für 3 Monate später wieder einen Termin für eine Gesichtsfeldmessung und erneuter Druckmessung. Die Werte lagen wieder ungefähr gleich hoch, Gesichtsfeldmessung verlief lt. Arztaussage hervorragend.

    Vor 4 Tagen dann der nächste Termin mit einem Gerät, welches meinen Sehnerv scannt und mit einer Datenbank abgleicht. Alles "grün" und innerhalb der Norm.

    Also meinte der Arzt, zum Glück (noch) kein Glaukom, das fällt unter "Okulare Hypertonie".


    Dass der Arzt Dich ganze 3 Monate mit diesem Druck unbehandelt hat herumlaufen lassen - verstehe ich zwar nicht!


    Beruhigend aber ist, dass die Sehnerven trotz des doch erheblich (zu) hohen Drucks keine Schäden haben und folglich auch das Gesichtsfeld hervorragend ist.


    Und diesen Zustand gilt es so zu erhalten!!!


    Zur Vermeidung möglicher Schäden - also sozusagen präventiv - zu tropfen, ist in Anbetracht der Drucklage absolut nachvollziehbar.


    Konservierungsfreie Tropfen allerdings würde ich - wie Jona - vorziehen.


    Allerdings würde ich doch nochmal Messmethode, mögliche Korrektur des Drucks (Pachymetrie) sowie die Befundung des Kammerwinkels nachfragen.


    Einfach um eine realistische Einschätzung der Lage zu bekommen.


    ich finde es sehr seltsam, dass du mit erhöhtem Augendruck und einem neuen Medikament erstmal für 4 Monate entlassen wurdest. In der Regel hat man noch nach 3 Wochen einen Kontrolltermin zur AID-Messung, um auf Nummer sicher zu gehen, dass die Tropfen überhaupt wirken.


    Das finde ich auch, ich würde an Deiner Stelle um einen Kontrolltermin nach etwa 2 bis 3 Wochen nach Beginn der Tropftherapie bitten!

    So wird das normalerweise nach den Leitlinien gehandhabt.


    Ich sehe seit mindestens 15 Jahren regenbogenfarbige Ringe, sogenannte Halos um Lichtquellen im Dunkeln, vorallem bei (Auto-)Scheinwerfern und Laternen oder wenn mir eine Taschenlampe, etc. direkt in die Augen leuchtet auch bei Tageslicht. Vielleicht waren sie zwischenzeitlich auch mal weg, aber seit mindestens einem Jahr, seit ich Probleme mit Nacken, Schulter, Rücken, HWS, etc. hatte wegen sehr sehr schlechter Körperhaltung, bzw. noch immer in stark abgemilderter Form habe, fallen sie mir wieder sehr stark auf diese Ringe.


    Dass Du schon so lange Halos um Lichtquellen siehst, könnte bedeuten, dass der Druck schon lange Zeit so hoch ist!

    Wenn dem so sein sollte, dann sind Deine Sehnerven offenbar von der robusteren Sorte, da sie das bislang schadlos überstanden haben!


    Es könnte aber auch einen Zusammenhang zwischen dem hohen AID und Deinen Verspannungen im Schulter- Nackenbereich geben.


    Wir hatten hier schon user, die genau das erlebt haben. Bitte nutze die Suchfunktion!


    Es könnte sich lohnen, dem nachzugehen!


    LG


    Chanceline

    Einmal editiert, zuletzt von Chanceline ()

  • Schichtarbeit ist beim Glaukom leider alles Andere als gut. Kannst du denn einen kleinen Spiegel und einen Desinfektionsgel für die Hände mitnehmen, um auf der Arbeit immer zur gleichen Zeit zu tropfen? So mache ich das immer unterwegs.

    Leider ist es mir in der Arbeit nicht jederzeit möglich einfach mal so kurz zu verschwinden und zu tropfen, das könnte sich schlimmstenfalls bis zu 2 Stunden rausschieben. Spätschicht geht bis 21 Uhr und Nachtschicht beginnt um 21 Uhr, ich komme bei genannten Schichten um etwa 21:20 nachhause oder verlasse um 20:35 das Haus. Also denke ich würde es für mich Sinn machen kurz vor Abfahrt oder kurz nach Ankunft zuhause zu tropfen. Bei Frühschicht tropfe ich jetzt aktuell um 21 Uhr.


    Hallo Mostbluza,


    auch von mir herzlich willkommen hier im Forum!

    Hallo und vielen Dank, ich versuche die meisten deiner Fragen ohne Zitat zu beantworten:


    Mit einem an der Spaltlampe angebrachten Messgerät wurde ich nicht gemessen, es war ein handlicher "Puster", den der AA mir vor die Augen hielt, da dieser genauer sein sollte das stationäre Gerät.


    Eine Hornhautdickenmessung hat nicht stattgefunden und auch von einem Kammerwinkel weiß ich leider nichts, habs auf jeden Fall notiert für den nächsten Termin.


    Ich werde in etwa zwei Wochen in der Praxis anrufen und um einen Termin bitten, außer ich bemerke Unverträglichkeiten auf die Tropfen, dann natürlich früher.


    Bezüglich der Halos bin ich mir fast sicher, dass ich diese erst wieder seit meinen Nacken-Schulter-Rückenschmerzen (seit ungefähr einem Jahr) wahrnehme, damals vor etwa 15 Jahren hatte ich zu den Halos auch Probleme mit Nacken, Schultern, Spannungskopfschmerzen, etc., die vergingen aber nach kurzer Zeit wieder, die Halos sind dann entweder verschwunden oder ich habe sie nicht mehr wahrgenommen, ich bin mir nicht sicher.


    Die Suchfunktion zum Thema Verspannungen habe ich bereits genutzt, bringt mich aber leider nicht weiter, da sehr viele Themen nicht mehr weitergeführt wurden bzw. jahrelang keine Updates mehr dazu kamen.

  • Also habe ich mir vorgenommen, dass ich eine Woche um 20:30 tropfe, eine Woche lang um 21:00 und eine Woche um 21:30

    Hallo Mostbluza,

    Deine Tropfzeiten halte ich für vertretbar, da für Prostaglandine eine Wirkdauer von 24 bis 72 Stunden angegeben wird. Letztendlich wird sich zeigen, wie stabil der Druck damit gesenkt werden kann.


    Prostaglandine brauchen ca 3 Wochen, bis sie ihre volle Wirkung entfalten.

    Deshalb würde ich auch nach 3 Wochen um eine Nachmessung des Drucks bitten, mit dem Luftstoßgerät ist das bei den Schwestern in der Regel kein Problem.


    Angestrebt wird im ersten Anlauf eine Drucksenkung von 30 % des höchsten gemessenen Ausgangswertes. Wenn Du diese Senkung nicht erreichst, würde ich mich gleich wieder beim Augenarzt vorstellen.


    Es gibt auch die Möglichkeit, schon als Erstbehandlung statt Tropfen eine Lasertherapie (das ist die SLT, schau mal hier im Forum) durchzuführen. Darüber würde ich mich auch aufklären lassen.


    da sie körpernah in der heißen Werkshalle sonst Temperaturen höher als 25°C ausgesetzt wären

    Ich weiß jetzt nicht, wie heiß es wirklich bei Deiner Arbeit ist, aber die 25 Grad meinen Raumtemperatur als allgemeine Empfehlung.


    Die Grenzwerte der Hitzestabilität werden vom Hersteller für die Zulassung ausgetestet und können erfragt werden, entweder von Dir selbst (die Telefonnummer steht ja im Beipackzettel) oder von Deiner Apotheke.


    Wichtig ist bei Deinem nächsten Augenarztbesuch zu fragen, was für eine Glaukomform Du hast, z.B. Weitwinkel, Engwinkel oder Pigment.

    Achte darauf, dass der Kammerwinkel bestimmt wird und frage nach dem konkreten Wert.


    Gruß Malve

  • Hallo Mostbluza,


    Mit einem an der Spaltlampe angebrachten Messgerät wurde ich nicht gemessen, es war ein handlicher "Puster", den der AA mir vor die Augen hielt, da dieser genauer sein sollte das stationäre Gerät.

    Das Ding kenne ich leider nicht.


    Ich würde darum bitten, dass nach Goldmann gemessen wird, weil das nun Mal als die sicherste Methode gilt.


    Eine Hornhautdickenmessung hat nicht stattgefunden und auch von einem Kammerwinkel weiß ich leider nichts, habs auf jeden Fall notiert für den nächsten Termin.

    Gut so!


    Denn es wäre ja durchaus möglich, dass sich der Druck nach Korrektur wegen dicker / dünner Hornhaut anders darstellt.


    Und der Kammerwinkel sollte auf jeden Fall angeschaut werden, schon um eine Engwinkelsituation oder sonstige Abflusshindernisse auszuschließen.


    Die Suchfunktion zum Thema Verspannungen habe ich bereits genutzt, bringt mich aber leider nicht weiter, da sehr viele Themen nicht mehr weitergeführt wurden bzw. jahrelang keine Updates mehr dazu kamen.

    Ich habe mal nachgeschaut.


    In Erinnerung geblieben sind mir insb. Josie:


    Zusammenhang AID: Nackenverspannungen, Zahnprobleme


    und Baumi:


    AID und Wirbelsäule


    Ansonsten kannst Du auch mal die folgenden Suchergebnisse durchforsten:


    Suchergebnisse Wirbelsäule und AID


    Auch wenn die Beiträge teilweise schon älter sind, gibt es doch viele Hinweise, die Dir nützlich sein könnten.


    Was tust Du denn gegen diese Verspannungen?


    Im Moment muss natürlich erst Mal der Augeninnendruck gesenkt werden, damit Du da auf der sicheren Seite bist.


    Gleichzeitig aber solltest Du diese Verspannungen angehen, denn gut sind die nicht für Dich - auch unabhängig davon, ob Deine okuläre Hypertension nun damit zu tun hat oder nicht.


    LG


    Chanceline

  • Hallo Mostbluza!

    Willkommen im Forum.

    Alle Routine-Checks bestanden, Sehkraft 1A, nur nach dem Luftstoß-Gerät hat mich eine Assistentin mit großen Augen angeguckt und gefragt, ob bei mir in der Familie jemand zu hohen Augendruck hat. Ich verneinte und durfte nach kurzer Zeit ins Arztzimmer.

    Manchmal gibt es tatsächlich familiäre Belastungen mit solchen Erkrankungen.

    Daher die Frage. Die großen Augen waren wegen der hohen Druckwerte schon berechtigt.


    3 Monate Wartezeit mit solchen Druckwerten finde ich schon mutig.

    Vor 4 Tagen dann der nächste Termin mit einem Gerät, welches meinen Sehnerv scannt und mit einer Datenbank abgleicht. Alles "grün" und innerhalb der Norm.

    Also meinte der Arzt, zum Glück (noch) kein Glaukom, das fällt unter "Okulare Hypertonie".

    Da hast Du wirklich Stahlseile als Sehnerven. Das ist ja schon mal großartig, dass Du keine Schädigungen hast.

    Da der Druck allerdings noch immer 25 RA / 30 LA betrug wurden mir Xalatan-Tropfen verschrieben, welche ich 1x abends einnehmen soll.

    Ich wies den AA darauf hin, dass ich im Schichtbetrieb mit Nachtschicht arbeite und somit ein zeitlich genaues Tropfen nicht möglich sein wird.

    Ich finde Dein genanntes Zeitfenster völlig ok und wenn Du die Tropfen zu Hause dann tropfst und sie nicht mit in die Wärme am Arbeitsplatz nimmst, besteht auch keine Gefahr, dass die Thermostabilität nicht gegeben ist.

    Was mich etwas verwundert ist, dass mein nächster AA-Termin erst für Mitte August angesetzt ist und ich nur zwei kleine Xalatan-Fläschchen bekommen habe, welche aber jeweils nur einen Monat lang nach Öffnung benutzt werden dürfen lt. Aufdruck.

    Nun, das ist für mich ganz klar:
    Du warst nun einmal im Quartal dort und im August ist ein neues Quartal.

    Ein AA bekommt für einen PAtienten in Deinem Alter knapp 13 Euro, egal, wie oft der Patient in dem Quartal da war.


    Ruf einfach an und bitte um einen Kontrolltermin nach 3-4 Wochen. Kannst auch ruhig jetzt schon anrufen, damit in der Praxis besser geplant werden kann.

    Vielleicht waren sie zwischenzeitlich auch mal weg, aber seit mindestens einem Jahr, seit ich Probleme mit Nacken, Schulter, Rücken, HWS, etc. hatte wegen sehr sehr schlechter Körperhaltung, bzw. noch immer in stark abgemilderter Form habe, fallen sie mir wieder sehr stark auf diese Ringe.

    Nackenprobleme können tatsächlich auch hohen Druck machen. Das hatten wir hier echt schon.

    Hast Du ein gutes Kopfkissen? Ggf. ein Seitenschläferkissen?
    Kennst Du die Osteopathie? Damit kann man Blockaden lösen.


    Machst Du was für Deine Entspannung?

    Hast Du mal Deine Haltung überprüft?


    Ist Deine Schilddrüse ok?

    Nimmst Du Magnesium?

    Weiß zufällig jemand bescheid wie lange man mit diesen kleinen Xalatan-Fläschchen auskommt wenn man jeden Tag 1x pro Auge tropfen muss und wie genau die Angabe mit dem einem Monat ist? Der Arzt meinte, das sollte reichen für die 4 Monate bis zum nächsten Termin, doch das wage ich zu bezweifeln.

    Auf einem Xalatan-Fläschchen steht, dass die max. Anwendungszeit als 28 Tage vom Hersteller vorgegeben ist. Der Rest ist wegzuwerfen. Mit 2 Fläschchen hast Du somit AT für max. 56 Tage erhalten.

    4 Monate sind ca. 120 Tage. Kann also gar nicht reichen, einfachste Mathematik!


    Drückst Du nah dem Tropfen das Tränenpünktchen zu?

    Wurde der Kammerwinkel angeschaut, um ein Engwinkelglaukom oder andere andere Glaukomformen auszuschließen?

    Finde ich auch sehr wichtig! Gut, dass Du fragen wirst.

    Bezüglich der Halos bin ich mir fast sicher, dass ich diese erst wieder seit meinen Nacken-Schulter-Rückenschmerzen (seit ungefähr einem Jahr) wahrnehme, damals vor etwa 15 Jahren hatte ich zu den Halos auch Probleme mit Nacken, Schultern, Spannungskopfschmerzen, etc., die vergingen aber nach kurzer Zeit wieder, die Halos sind dann entweder verschwunden oder ich habe sie nicht mehr wahrgenommen, ich bin mir nicht sicher.


    Die Suchfunktion zum Thema Verspannungen habe ich bereits genutzt, bringt mich aber leider nicht weiter, da sehr viele Themen nicht mehr weitergeführt wurden bzw. jahrelang keine Updates mehr dazu kamen.

    Naja- wirklich rauskriegen werden wir das nicht mehr, ob die Halos nun vom Nacken oder doch vom hohen Druck kommen.


    Chanceline hat Dir die Links zu den Threads gepostet.



    Viele Grüße

    Sabine

  • Ich weiß jetzt nicht, wie heiß es wirklich bei Deiner Arbeit ist, aber die 25 Grad meinen Raumtemperatur als allgemeine Empfehlung.

    Die Temperatur in den Hallen kann im Hochsommer schonmal an die 35°C betragen und ich müsste sie immer körpernah in einer Hosentasche bei mir haben, da ich nicht ortsgebunden bin und zwischen Hallen pendeln muss, Instandhaltungsarbeit, also ist lagern in einem Kühlschrank, etc. leider keine Option.


    Was tust Du denn gegen diese Verspannungen?

    ich führe täglich verschiedene Übungen durch und arbeite an meiner Körperhaltung. Es tritt Stück für Stück eine Besserung ein, aber jahrzehntelange Fehlthaltungen die einem selbst nie wirklich aufgefallen sind sondern sich erst kurz vor 12 sich durch massive Schmerzen und Einschränkungen melden, lassen sich nicht von einem Tag auf den anderen korrigieren. Es ist ein langer Weg, aber ich gehe ihn konsequent.


    Hallo Mostbluza!

    Willkommen im Forum.

    Vielen lieben Dank,

    ich fühle mich hier gut aufgehoben, viele Forenmitglieder scheinen hier mehr Ahnung als einige Augenärzte zu haben.


    Es war mehr als ein halbes Jahr bis zum Beginn der Tropftherapie, da der AA zu Beginn meinte, das müssten wir im Auge behalten und falls der Druck nicht sinken sollte müssten wir über eine Tropftherapie nachdenken.


    Ich weiß nicht wie ob der AA hier in Österreich (habe im Startpost leider vergessen meine Herkunft zu erwähnen) nur 13 Euro pro Quartal erhält, wird aber ähnlich sein. Ich werde in jedem Fall in absehbarer Zeit um einen Termin bitten, auch wegen der Konservierungsstoffe, Goldmann-Tonometer und Winkel-Geschichte, usw.


    Meine Haltung war sehr schlecht, ich bin über die vergangenen Jahre immer mehr in eine vorgeschobene Kopfhaltung mit hochgezogenen Schultern gerutscht, hauptsächlich von der schlechten Haltung beim viel zu vielen Sitzen und Arbeiten am PC, keine entsprechenden Ausgleichsübungen und dazu auch noch allgemeiner Bewegungsmangel und übergewichtig bin ich auch. Lässt sich leider alles nicht so schnell korrigieren, da sich mein Körper über die vielen Jahre an die schlechte Haltung und die schlechten Gewohnheiten gewöhnt hat, aber das ganze Thema mit meinen Erfahrungen dazu würde wohl den Rahmen sprengen. Ich beantworte aber gerne Fragen dazu.


    Zum Thema Kopfkissen habe ich schon alles durch, wache mit jeder Kopfkissenform die ich probiert habe, sogar ohne Kopfkissen, einigermaßen ausgeruht und so gut wie immer schmerzfrei auf. Ich schlafe überwiegend am Rücken.


    Bezüglich der Haltbarkeit der Xalatan-Fläschchen werde ich auf jeden Fall nachhaken, ein AA sollte wissen wie lange man mit einer gewissen Medikation auskommt, ausser er wollte irgendwie sichergehen, dass ich sie wirklich verwende und erwartet sogar, dass ich mich bei ihm melde. Etwas um die Ecke gedacht.


    Gebt bitte bescheid falls ich etwas ausgelassen haben sollte.


    Viele Grüße.

    Mostbluza

  • eine Flasche 28 Tage. Fertig. Länger nie!


    Xalathan nie über 25 Grad. Hab ich schon durch, dann wird das schlecht und man kriegt eine Augenentzündung

    Ohne Musik wäre alles nichts. (frei nach Mozart)

  • Danke,

    das wird dann im Sommer bei Feiern oder Ausflügen interessant.

    Ich habe bereits von diesen "wassergekühlten" Diabetiker-Täschchen gelesen hier im Forum, da man diese aber nicht in die Hosentasche einstecken soll, da sie dann ihre Kühlwirkung verlieren, und ich als Mann keine Handtasche oder ähnliches trage wird das spannend werden.

  • Mostbluza, ich würde zu den von dir genannten Zeiten tropfen. Da ist nur eine Stunde Differenz, das dürfte vertretbar sein und ist für die Tropfen und die Hygiene sicher besser als komplizierte Versuche am dafür ungeeigneten Arbeitsplatz.

    Glaukom mit Gesichtsfeldausfällen, Trabekulotomie an beiden Augen (04/11 + 08/11), vor Katarakt-OP (11/21) stark kurzsichtig.

  • Hallo Mostbluza!

    Ich weiß nicht wie ob der AA hier in Österreich (habe im Startpost leider vergessen meine Herkunft zu erwähnen) nur 13 Euro pro Quartal erhält, wird aber ähnlich sein. Ich werde in jedem Fall in absehbarer Zeit um einen Termin bitten, auch wegen der Konservierungsstoffe, Goldmann-Tonometer und Winkel-Geschichte, usw.

    Oh, das weiß ich auch nicht. Ich hatte da gerade nicht auf dem Schirm, dass Du aus Österreich bist.


    Wäre aber mal interessant zu erfahren, ob das auch so ist.

    Meine Haltung war sehr schlecht, ich bin über die vergangenen Jahre immer mehr in eine vorgeschobene Kopfhaltung mit hochgezogenen Schultern gerutscht, hauptsächlich von der schlechten Haltung beim viel zu vielen Sitzen und Arbeiten am PC, keine entsprechenden Ausgleichsübungen und dazu auch noch allgemeiner Bewegungsmangel und übergewichtig bin ich auch. Lässt sich leider alles nicht so schnell korrigieren, da sich mein Körper über die vielen Jahre an die schlechte Haltung und die schlechten Gewohnheiten gewöhnt hat, aber das ganze Thema mit meinen Erfahrungen dazu würde wohl den Rahmen sprengen. Ich beantworte aber gerne Fragen dazu.


    Zum Thema Kopfkissen habe ich schon alles durch, wache mit jeder Kopfkissenform die ich probiert habe, sogar ohne Kopfkissen, einigermaßen ausgeruht und so gut wie immer schmerzfrei auf. Ich schlafe überwiegend am Rücken.

    Nun gut, Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung, heißt es doch. Wenn Du Dein Problem erkannt hast, dann kannst Du daran arbeiten. Damit ist der erste, wichtigste Schritt, getan.

    Bezüglich der Haltbarkeit der Xalatan-Fläschchen werde ich auf jeden Fall nachhaken, ein AA sollte wissen wie lange man mit einer gewissen Medikation auskommt, ausser er wollte irgendwie sichergehen, dass ich sie wirklich verwende und erwartet sogar, dass ich mich bei ihm melde. Etwas um die Ecke gedacht.

    Naja- es soll nicht despektierlich sein, wenn ich nun sage, dass das manche AÄ sicher nicht aktuell auf dem Schirm haben, wie lange welche AT verwendet werden dürfen.


    Da wirst Du selbst Initiative zeigen müssen. Aber das müssen wir ja eh, da wir ja nun auch selbst Verantwortung für uns haben.



    Viele Grüße

    Sabine