Frage wegen Makropap

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  • Hallo Kiko,


    Makropap. dürfte hier die Abkürzung für Makropapille sein. Also überdurchschnittlich große Sehnervenköpfe.


    So ab (je nach Definition) 2,5 bis 3 mm2 geht man von einer Makropapille aus.


    Das ist weder gut noch schlecht, sondern einfach eine anatomische Besonderheit.


    Da eine solche Makropapille aber von Natur aus größere Exkavationen hat, kann sie einer glaukomatös geschädigten Papille täuschend ähnlich sehen, was die Diagnose oft erschwert.


    Merkwürdig allerdings ist, dass das OCT, das Du eingestellt hattest, mit 1,83 mm2 bzw. 2,09 mm2 normalgroße Papillen und keine Makropapillen ausweist.


    Möglicherweise hat sich der Arzt bei der Untersuchung an der Spaltlampe hinsichtlich der Papillengröße vertan - das wäre die plausibelste Erklärung.



    LG


    Chanceline

  • So wird es sein Chanceline, er hat wahrscheinlich die Aushöhlung gesehen.

    Danke euch beiden für die Erklärung .


    Lg Kiko