Fundusfotografie

  • Hallo

    lasst ihr das regelmäßig machen, ist das für die Beurteilung des Verlaufs der Glaukomerkrankung hilfreich ?

    Grüssle

    Jürgen

  • Ja, auf jeden Fall. Immer dasselbe Gerät, ganz wichtig. Nicht das Gerät wechseln und 1 x pro Jahr, absolut notwendig.

    Ohne Musik wäre alles nichts. (frei nach Mozart)

  • Hallo Jürgen,

    mir wurde das noch nie angeboten, würde ich auch nicht machen lassen.

    Es ist ja nur eine Dokumentationsmethode. Normalerweise schreibt sich der Augenarzt auf, was er sieht und gleicht bei Nachuntersuchungen seine Notizen mit dem aktuellen Befund ab.

    Mit der Fundusfotographie kann er ein Foto machen und die Fotos vergleichen.

    Neue Informationen gewinnt er somit nicht.


    Es wird von Praxen manchmal beworben für Verlaufskontrolle von diabetischer Retinopathie und Maculadegeneration. In Zusammenhang mit Glaukom habe ich das noch nie gelesen.

    Wichtig für die Glaukomtherapie sind als meßbare Parameter der Druckverlauf, das Gesichtsfeld und das OCT.


    Die Fundusfotographie ist ja auch eine IGEL-Leistung, da würde ich das Geld lieber in die OCT stecken.


    Hast Du denn ein Glaukom und wurde Dir die Fundusphotographie tatsächlich angeboten?

    Gruß Malve

  • Hallo Jürgen,


    mein Hausaugenarzt, macht das in größeren zeitlichen Abständen mit. Meist wenn ich weit getropft worden bin.

    Ansonsten ist es auch nicht unbedingt nötig, weil er meine Augen vierteljährlich sieht und sich seine Beobachtungen dokumentiert.

    Ich glaube, ich habe noch nie was dafür bezahlt.


    In der Augenklinik wird es jedes mal gemacht, wenn ich stationär zum 48h TTP bin. (zuletzt ca. 1 x in 1 - 2 Jahren). Dort halte ich es auch für sehr wichtig, weil man dort immer von wechselnden Ärzten untersucht wird.

    Es ist in der Klinik auf jeden Fall kostenlos.

    LG,

    Klaus =)


    (Kurzsichtig, Lasik - OP und Vorderkammerlinsenimplantation, Offenwinkelglaukom mit Gesichtsfeldausfällen, Katarakt - OP, 4 X XEN - Implantation 2014 / 2015)

  • Mit der Fundusfotographie kann er ein Foto machen und die Fotos vergleichen.

    ...und somit evtl. Veränderungen feststellen?

    LG,

    Klaus =)


    (Kurzsichtig, Lasik - OP und Vorderkammerlinsenimplantation, Offenwinkelglaukom mit Gesichtsfeldausfällen, Katarakt - OP, 4 X XEN - Implantation 2014 / 2015)

  • Hallo Malve!

    Es ist ja nur eine Dokumentationsmethode. Normalerweise schreibt sich der Augenarzt auf, was er sieht und gleicht bei Nachuntersuchungen seine Notizen mit dem aktuellen Befund ab.

    Mit der Fundusfotographie kann er ein Foto machen und die Fotos vergleichen.

    Neue Informationen gewinnt er somit nicht.

    Richtig, eine Dokumentation, genauso wie ein OCT, was im Prinzip auch nur eine Dokumentationsmethode ist. Auch mit einem Fundusfoto kann man Veränderungen feststellen, insofern es sie gibt. Da bin ich ganz bei Klaus.


    Mein AA hat letztes Jahr auch so ein Foto gemacht... und dazu noch völlig kostenlos!


    Hallo Jürgen!

    Die Fundusfotografie ist eine Methode den Verlauf zu dokumentieren.

    Wichtig ist natürlich auch die Kontrolle des AIDs, der Blick vom AA auf den Sehnerv einschließlich seiner Doku dazu, GF, das OCT/HRT.


    Viele Grüße

    Sabine

  • Danke Sabine 😊


    Donnerstag hat der neue AA das Foto gemacht, beim Vergleich mit Foto 2014 hab ich ihn so verstanden dass das halt eher eine subjektive Methode ist...Naja


    Guter Hinweis mit der Doku des Blicks seines Vorgängers der in Rente gegangen ist, der hat mir gegenüber ja verbal die Lage immer ganz entspannt jahrelang gesehen.


    Im Gegensatz zu dem Neuen jetzt, der einen niedrigeren zieldruck angesetzt hat, den ich aber nicht erreiche und mich jetzt ganz nervös macht.

  • Hallo Jürgen!

    Donnerstag hat der neue AA das Foto gemacht, beim Vergleich mit Foto 2014 hab ich ihn so verstanden dass das halt eher eine subjektive Methode ist...Naja

    So ein Foto ist ein Stück einer Verlaufskontrolle und natürlich niemals alleine maßgeblich für eine Beurteilung.

    Guter Hinweis mit der Doku des Blicks seines Vorgängers der in Rente gegangen ist, der hat mir gegenüber ja verbal die Lage immer ganz entspannt jahrelang gesehen.

    Ist der neue AA denn in der Praxis des alten AAs, so dass er in den alten Unterlagen schauen kann?

    Im Gegensatz zu dem Neuen jetzt, der einen niedrigeren zieldruck angesetzt hat, den ich aber nicht erreiche und mich jetzt ganz nervös macht.

    Ist denn alles stabil bei der Verlaufskontrolle?


    Viele Grüße

    Sabine

  • Hallo Sabine,


    ich hatte ja gedacht, dass die Fotos irgendwie vom Computer verglichen werden können und nicht nur

    subjektiv vom AA beurteilt werden


    Ja der Neue ist in der Praxis, bin gespannt ob der Alte was dokumentiert hat...


    Eine richtige Verlaufskontrolle habe ich momentan nicht, Augenarzt gewechselt, Fotos subjektiv gleich, HRT hat nie richtig funktioniert, OCT muss ich noch nachforschen, warum die Aufnahme


    die Ende Oktober gemacht werden soll nicht mit alten verglichen werden kann. Soll ein anderes OCT sein, bisher habe ich aber immer nur gelesen dass mit OCT die nervenfaserschicht beurteilt wird.


    Gibt es verschiedene OCT ? Jetzt bin ich seit 12 Jahren in Behandlung und alles ist plötzlich widersprüchlich beim AA.

  • OCT funktioniert bei mir trotz -9,5 sehr sehr gut und Makropapille. HRT kommt eine seine Grenzen.


    OcT ist der aktuelle Standard und funktioniert sehr gut eben auch bei stark myopen Augen und Makropapille, wo die Messtechnik an Grenzen kommt.

    Wichtig: ein und dasselbe Gerät jedes Jahr, kein Gerätehopping. Ein Vergleich funktioniert sonst nicht.

    Ohne Musik wäre alles nichts. (frei nach Mozart)

  • Ich komme halbjährlich in den Genuss von OCT und Fundusfotographie und dann noch so einem anderen bildgebenden Verfahren, dessen Namen ich mir mal merken sollte.


    Damit überprüfen sie in der Augenklinik dann sehr genau den Verlauf der Erkrankung (plus die üblichen anderen Untersuchungen, Gesichtsfeld usw.). Das scheint auch unabhängig von meiner Tagesform gut zu funktionieren, habe so um die -8.5 Dioptrien.

  • OCT und Fundusfotographie

    Hallo ChaCha,

    Du meinst jetzt aber nicht das Fundusfoto, das mit dem OCT gemacht wird? Die Fundusfotographie mit der digitalen Kamera ist ja eine extra Untersuchung und wird nach Weitstellung der Pupille gemacht. Mit dem anderen bildgebenden Verfahren meist Du vielleicht das HRT? Das wird bei mir auch manchmal mitgemacht.

    Gruß Malve

  • Hallo Bogus!

    ich hatte ja gedacht, dass die Fotos irgendwie vom Computer verglichen werden können und nicht nur

    subjektiv vom AA beurteilt werden

    Das hoffe ich doch inständig, dass das gemacht wird. Nur so per Auge zu vergleichen ist nicht die optimale Lösung.



    Viele Grüße

    Sabine

  • Hallo Malve,


    es ist schon die Fundusfotografie, an der Augenklinik feiern sie jedes Mal die ganz grosse Materialschlacht ab. Da wird alles an Geräten genutzt, was Strom hat.


    LG, ChaCha

    Den Eindruck habe ich auch manchmal, dass da alles gemacht wird, was geht (oder auch was an meinem Auge nicht geht)...