Glaukom und Katarakt

  • Im Mai 2020 wurde bei mir ein Katarakt in beiden Augen ( reif am rechten Auge) diagnostiziert. Dann sahen sie einen schlechten Zustand des Sehnervs im linken Auge und ein Glaukom diagnostiziert, obwohl mein Druck im rechten Auge 15 und im linken 19. Gestern war ich beim Arzt und er schickte mich ins Krankenhaus, um dringend eine Kataraktoperation am rechten Auge durchzuführen. Er argumentierte, dass dieses Auge 10% Sehvermögen hat und aufgrund eines Glaukoms nicht ambulant operiert werden kann. Ich habe die Dringlichkeit und Wichtigkeit dieser Operation überhaupt nicht verstanden. Ich fing an, Monoprost zu tropfen und hoffte, die Situation zu stabilisieren.Ich verstehe, dass ohne Unterlagen und Augen zu sehen schwer etwas zu sagen, aber hat jemand Ahnung, warum?

  • Hallo Huchting!

    Willkommen im Forum.


    Als erstes mal ein paar Fragen:


    Wie alt bist Du?

    Wurden weiterführende Untersuchungen von Deinem Augenarzt (AA) durchgeführt, wie z. B. ein OCT, wo der Zustand der Sehnerven dargestellt wird?

    Kommt der AA so auf die 10%-Aussage vom linken Sehnerv?

    Welches Glaukom hast Du?

    Ist der Sehnerv am rechten Auge (RA) in Ordnung?

    Wurde mal ein Tagesdruckprofil gemacht, wo der AA mehrmals am Tag den Augeninnendruck (AID) misst?



    Viele Fragen... aber sie helfen weiter!


    Bei einer Katarakt-OP kann der AID auch ansteigen. Und wenn man einen vorgeschädigten Sehnerv hat, dann ist da eine Kontrolle notwendig.


    Die Dringlichkeit ergibt sich wohl aus dem Zustand Deines Sehnervs am LA. Eine getrübte Linse ist dicker als eine Linse ohne Katarakt. Und eine dickere Linse kann einen höheren AID machen.



    Viele Grüße

    Sabine