Icare - Druck selber messen

  • Hallo Ihr Lieben,


    ich wollte noch mal alle dazu anregen, über ein Icare nachzudenken.


    Ich selber habe mich viele Jahre auf die Druckmessungen von AA und Uniklinken verlassen, ob Langzeitmessung oder Tagesdruckprofile haben nicht die gesamte Situation sichtbar gemacht. Man befindet sich als Glaukompatient immer in einer Sondersituation wenn man bei AA ist, man ist oft gestresst und hofft das es alles Stabil ist.


    Das habe ich auch so gemacht und habe dennoch eine schlechende Verschlechterung erlitten.


    Erst als ich das Icare kaufte, konnte ich den Täglichen und nächtlichen Druck analysieren und weis nun sehr genau wann mein druck steigt und in welchen Situation mein Druck höher oder niedriger ist.


    Ich finde es sowieso eine Frechheit das jeder Bluthochdruck oder Zucker Patient kostengünstig an ein gerät herankommen und wir viel Geld dafür bezahlen mussen und das auch noch ohne der Unterstützung der Krankenkasse ...


    Ist den Unsere Erkrankung weniger Schlimm als Blutchhohdruck ?


    Naja daher empfehle ich jedem wirklich ein Gerät zu kaufen, auch wenn es teuer ist, aber ich finde das es enorm wichtig ist unabhängig vom Augenarzt sein Druckverhalten zu kennen.


    Wer Fragen hat, darf sich gern melden, bei langen Fragen, gern Handynummer schreiben und ich rufe kurz an.


    LG und Frohe Ostern

  • Hallo M1985!

    Alles hat immer zwei Seiten:


    Die Anschaffung eines Selbsttonometers sollte gut überlegt werden, denn nicht Jeder kann mit so viele Messungen gut umgehen, bzw. nicht Jeder kann mit der Möglichkeit, dass jederzeit eine Messung gemacht werden kann, gut umgehen.

    Da gibt es Leute, die in Endlosmessungen verfallen und sich damit selbst verrückt machen.


    Gruß

    Sabine

  • Hallo Ihr Lieben,


    ich wollte noch mal alle dazu anregen, über ein Icare nachzudenken.


    Ich selber habe mich viele Jahre auf die Druckmessungen von AA und Uniklinken verlassen, ob Langzeitmessung oder Tagesdruckprofile haben nicht die gesamte Situation sichtbar gemacht. Man befindet sich als Glaukompatient immer in einer Sondersituation wenn man bei AA ist, man ist oft gestresst und hofft das es alles Stabil ist.

    Hallo M1985,


    ich denke auch über die Anschaffung eines solchen Gerätes nach. Allerdings gibt es ja die unterschiedlichsten Ansätze und Geräte. Neben Icare HOME gibt es zum Beispiel auch Geräte wie ein SelTon bis hin zu interessanten Ansätzen wie einem Eyemate IO. Auch soll es (allerdings bislang recht unzuverlässige) Kontaktlinsen mit Drucksensoren geben.


    Angeregt ist meine Suche durch meinen Wunsch, ein Gefühl dafür zu bekommen, wie verschiedene Aktivitäten und Lebenssituation sich auf den Augendruck auswirken. Dann kann man ggf. sein Leben danach ausrichten. Wahrscheinlich reagiert jeder Körper individuell.

    Ich vergleiche das mit meiner Pulsuhr beim Joggen und Radfahren.


    Die Kosten für so ein Gerät sollte die Krankenkasse gegen die Kosten beim Augenarzt und für ein 48h-TTP in der Klinik setzen. Wobei neben dem Anschaffungswert noch Ausgaben für die Einweg-Meßkörper und für eine regelmäßige Kalibrierung/Wartung kommen.


    Ich hatte Anfang März eine 48h-TTP in der Klinik und Covid19 war da Tagesgespräch, zumal ein paar Häuser weiter Patienten eingeliefert worden sind. Ich gehe davon aus, dass derzeit diese Routinemessungen gar nicht mehr durchgeführt werden.


    Herzliche Grüße, frohe Ostern und bleib gesung

    wolfi

  • Hallo,


    wenn ihr erlaubt, meine Meinung als nicht Glaukompatient, sondern Augenarzt.

    Ich fand dieses Thema hier früher gut besprochen.


    Ich stimme Sabine zu: das Gerät passt nicht zu jedem. Genau wie nicht jeder will vor der Operation gut aufgeklärt werden - will auch nicht jeder in


    seiner Behandlungskontrolle teilnehmen. Es geht hier um die zusätzliche Verantwortung, die nicht jeder Patient will oder kann tragen. Meines


    Erachtens ist dies jedoch insbesondere in grenzwertigen fortgeschrittenen Fällen, wo jede Nervenzelle zählt. Seht auch bitte hier.


    Mit freundlichen Grüßen


    Dokota



    Vorsicht, diese Mitteilung ersetzt nicht die fachliche Einschätzung der Erkrankung. Augenerkrankungen können per Forum


    weder diagnostiziert noch behandelt werden. Sollten Sie die Fragen bezüglich Ihres Zustandes haben, alarmieren Sie bitte


    umgehend den Augenarzt.

    Vorsicht, diese Mitteilung ersetzt nicht die fachliche Einschätzung der Erkrankung. Augenerkrankungen können per Forum weder diagnostiziert noch behandelt werden. Sollten Sie die Fragen bezüglich Ihres Zustandes haben, alarmieren Sie bitte umgehend den Augenarzt.


    Ausländischer Augendoktor mit Erfahrung in Glaukom.

    3 Mal editiert, zuletzt von Dokota ()

  • Hallo M1985,

    sage mir bitte doch mal genau, welches Gerät Du hast und ob Du selber mißt, oder eine zweite Person brauchst und was es gekostet hat.

    Gruß Malve

    ICare ic200 kostet ca 5.000 Euro, ich messe selber, weil das Gerät eine Messung selbst sehr einfach ermöglicht durch einen Ring der Grün leuchtet, damit kann man sehr genau erkennen ob man richtig misst oder nicht, außerdem ist das Gerat ziemlich intelligent und sagt dir auch wenn ein Ausrichtungsfehler vorliegt.

  • Hallo Sabine, deine Aussage vergleiche ich mit einem Strauß der den Kopf in den Sand steckt und glaubt von dem Löwen nicht gesehen zu werden.


    Ganz ehrlich, aber ich wer seine Krankheit verstehen will und bestmöglich reagieren kann auf den Druck der muss verstehen wie sein Auge tickt. Dann muss man sich halt zusammenreißen und kontrolliert Messen und nicht 100 mal am Tag, selbst wenn man zu Anfang 100 mal am Tag misst, führt das zum Verständnis des Auges. Was bringt s den bei hohen druckenwerten die ich durch die Messungen feststelle sich verrückt zu machen??? Verücktmachen bringt nix, man muss reagieren, und wenn ich jeden Spezialisten in Deutschland abfahre bis ich meinen passenden Arzt finde der auf mein Problem die Lösung hat.


    Ich hatte das gleiche Problem und habe in meinen Jungen Jahren sicherlich schon 20 Kliniken besucht und hoch Arzte gesprochen, bis ich fur mich den richtigen gefunden habe.


    Also noch mal, Selbstmessungen sind das wichtigste was man machen kann, weil wenn man nicht misst und sich die scheinbare Ruhe verschafft obwohl der Druck oben ist, dann wissen wir alle was passiert.


    LG

  • hallo Wolfi, ich kann dir nicht sagen was die anderen Verfahren machen, ich weis nur das das Icare sehr zuverlässig misst, meins misst ca immer und regelmassig, weil ich jedes Mal beim AA frage ob ich vorher selber messen kann und dann der AA misst ca immer 3-5 mmhg unter den Werten des AA, somit kann ich fur mich Zuhause auch ableiten das ich die Werte fur mich korrigiere .. außerdem kann ich dir den Tipp geben, ich bringe zu meinem AA immer die letzten 4 Tage je 6-7 Messungen am Tag ein Tagesdruckprofil mit, welches ich in Exel übertrage. Der RIESENVORTEIL ist das du nicht mehr Uber den Druck sprichst sondern Uber die Lösung, deine Termine beim AA werden deutlich effektiver .. Umgekehrt kannst du dein AA auch prüfen, wenn du hohen Druck hast und er erzählt dir, alles ok und alles bleibt so wie vorher, solltest du überlegen den AA zu wechseln. Das. Ist meine Erfahrung

  • hallo, meines Erachtens passen Ihre Aussagen auch nicht zu jedem, denn wer an der Schwelle steht und die Progression merkt, der hat gefälligst alles dafür zu tuen und seinen Druck selber zu messen um reagieren zu können. Nicht böse sein, aber aber mich nerven einfach aussagen die das Thema runter spielen. Ich kann nur an alle Menschen vor allen die Jungen appellieren, sein eigenes Augenlicht in die eigene Hand zu nehmen, glaubt mir, es ist bei Anwalten so, bei Steuerberatern und auch bei Arzten, wenn der Patient/Mandant nicht selber die besten Ideen hat, dem kann nicht Gehilfen werden .. ich bin immer besser vorbereitet mit meinem eigenen Thema und der Arzt ist ein Berater der den Besten weg für mein genau beobachtetes Problem mit mir zusammen bespricht.


    Nicht persönlich nehmen, aber es gibt viele Menschen die verzweifeln mit dieser Krankheit, ich will allen Mut machen und einfach meinen Weg auch aufzeigen, ob den jemand annimmt oder nicht, ist seine Sache, aber Fakt ist: wer selber nicht im Thema ist, der ist der Dummheit des anderen ausgeliefert.


    LG

  • durch meine Implantat OP und dem Zustand des Sickerkissens kann ich jetzt jederzeit Druckspitzen sofort erkennen.


    Lasst Euch gesagt sein und ich glaube nicht, dass ich ein Einzelfall bin - das einzig Sichere ist die Unregelmässigkeit des Drucks. Mal ist er tagelang unten, dann tagelang oben.......dann mal nur 1 Stunde oben, den Rest des Tages unten.........


    Habe aber immer Spitzen in der Nacht und morgens beim Aufwachen und dem ersten Blick in den Spiegel - da ich schon mit erhöhtem Oberkörper schlafe, kann es theoretisch nicht an der Schlafposition liegen.


    Da man aber den Schlaf benötigt, gibt es soweit keine Möglichkeit dies zu beeinflussen. Ich ziehe aus dieser Erkenntnis leider keinen Gewinn für mein nicht operiertes Auge und kann mir das Geld und den Stress sparen

  • Lasst Euch gesagt sein und ich glaube nicht, dass ich ein Einzelfall bin - das einzig Sichere ist die Unregelmässigkeit des Drucks. Mal ist er tagelang unten, dann tagelang oben.......dann mal nur 1 Stunde oben, den Rest des Tages unten.........


    Habe aber immer Spitzen in der Nacht und morgens beim Aufwachen und dem ersten Blick in den Spiegel - da ich schon mit erhöhtem Oberkörper schlafe, kann es theoretisch nicht an der Schlafposition liegen.


    Da man aber den Schlaf benötigt, gibt es soweit keine Möglichkeit dies zu beeinflussen. Ich ziehe aus dieser Erkenntnis leider keinen Gewinn für mein nicht operiertes Auge und kann mir das Geld und den Stress sparen

    du hast einen Denkfehler, das schlafen mit erhöhten Kopf ist nicht die Lösung, dein Kopf muss um Schlaf, der Position entsprechen als ob du stehst, eine geringe Veränderung in Schräglage, erhöhen bei mir den Druck, es liegt an dem Blutabfluss und dem wahrscheinlich durch die Linse gequetschten Maschen die vor dem Schemschenkanal sitzen, wenn die nicht 100 % funktionieren und dein Blut aufgrund der Schwerkraft nicht 100 % aus dem Kopf fliest, denn Kammerwasser wird von dem Blutaufgenommen und das ist die Entscheidende Sache die dir nachts geringeren Druck verschafft, aber da du keine Messung durchführen kannst, kannst du die Nounce auch nicht selber feststellen

  • Bitte entschuldigt, meine Nachricht sollte so gewesen sein:


    "Meines Erachtens ist dies (Selbstmessung!) jedoch insbesondere in grenzwertigen fortgeschrittenen Fällen wichtig, wo jede Nervenzelle zählt. Seht auch bitte hier."


    Also, mein Fehler. Ich halte das für wichtig, seht bitte die Link. M1985, ich finde deine Stellungnahme sehr vernünftig und stehe auf dieselbem Standpunkt. Danke.


    P.S. bitte nie den transpalpebralen (also, den durch Augenlid messenden) Tonometer kaufen. Es korreliert mit Applanationstonometer gar nicht (bestätigt durch die mehrfachen Studien).


    VG - Dokota

    Vorsicht, diese Mitteilung ersetzt nicht die fachliche Einschätzung der Erkrankung. Augenerkrankungen können per Forum weder diagnostiziert noch behandelt werden. Sollten Sie die Fragen bezüglich Ihres Zustandes haben, alarmieren Sie bitte umgehend den Augenarzt.


    Ausländischer Augendoktor mit Erfahrung in Glaukom.

    3 Mal editiert, zuletzt von Dokota ()

  • das schlafen mit erhöhten Kopf ist nicht die Lösung, dein Kopf muss um Schlaf, der Position entsprechen als ob du stehst,

    verstehe ich das richtig, dass die Halswirbelsäule so stark nach oben geknickt wird, dass man das Kinn fast auf der Brust hat?


    Da werden sich aber meine Bandscheibenvorfälle im Nacken so richtig freuen und was ist dem Druckanstieg, wenn es heiss wird? Oder mit dem völllig unvermitteltem zwischendrin, auch wenn man steht, geht etc?


    Ich kann zumindest bei mir keine Korrelation zwischen Druck und Handlung erkennen

  • Du verstehst es leider richtig, es gibt extra Kissen dafür, ich habe fur mich eine Position gefunden in der der Druck einigermaßen konstant bleibt nachts, was mir nachts auch hilft, ist eine Salbe die Ich nehme, die stellt mein Apotheker fur mich her, diese Salbe verhindert scheinbar das schnelle abfließen von Nachtstropfen und die Wirkung ist in der Nacht starker. Wenn du nicht genau weist was ich meine, dann muss ich das mal irgendwie anders erklären, aber das ist etwas zu lang zum Schreiben .. ich will dir damit einfach nur sagen, wenn die Zündschnur brennt, dann wirst du alles tuen, damit die Bombe nicht platzt .. vielleicht hast du aktuell kein Druck mit deiner Progression, solltest du jedoch irgendwann persönlichen Druck kriegen, dann Kauf dir son Ding, damit kannst du die Krankheit viel besser verstehen.


    lG

  • ich hatte ziemlichen Druck mit Progression und wurde deswegen am linken Auge operiert.


    Das Shunt Implantat reguliert den Druck, sodass keine Schwankungen mehr auf den Nerv einwirken können.


    Die Salbe würde mich interessieren, könntest Du das Rezept veröffentlichen oder mir privat schreiben? Das wäre lieb:happy:

  • "Meines Erachtens ist dies (Selbstmessung!) jedoch insbesondere in grenzwertigen fortgeschrittenen Fällen wichtig, wo jede Nervenzelle zählt. Seht auch bitte hier."

    Herzlichen Dank Dokota für den Link,

    ich hatte das zwar vor einiger Zeit gelesen, aber nicht markiert und anschließend nicht mehr gefunden.


    Die Kosten für ein solches Gerät erscheinen mir angemessen. Für mein 48h-TTP hat meine Krankemkasse auch mehr als 2000€ bezahlen müssen, auch wenn die einzelne Applanationstonometrie beim AA nur mit 10,49€ abgerechnet wird.


    Herzliche Grüße und frohe Ostern

    wolfi

  • hallo Wolfi, ich kann dir nicht sagen was die anderen Verfahren machen, ich weis nur das das Icare sehr zuverlässig misst, meins misst ca immer und regelmassig, weil ich jedes Mal beim AA frage ob ich vorher selber messen kann und dann der AA misst ca immer 3-5 mmhg unter den Werten des AA, somit kann ich fur mich Zuhause auch ableiten das ich die Werte fur mich korrigiere .. außerdem kann ich dir den Tipp geben, ich bringe zu meinem AA immer die letzten 4 Tage je 6-7 Messungen am Tag ein Tagesdruckprofil mit, welches ich in Exel übertrage. Der RIESENVORTEIL ist das du nicht mehr Uber den Druck sprichst sondern Uber die Lösung, deine Termine beim AA werden deutlich effektiver .. Umgekehrt kannst du dein AA auch prüfen, wenn du hohen Druck hast und er erzählt dir, alles ok und alles bleibt so wie vorher, solltest du überlegen den AA zu wechseln. Das. Ist meine Erfahrung

    Danke M1985,


    das erscheint mir ein sehr guter Weg zu sein, diese Selbstmessung so mit dem Augenarzt zu besprechen und zu vergleichen. So bekommt man auch das Thema mit der Kalibrierung (also der Abweichung zwischen den Messungen mit dem Gerät und dem Augenarzt) gut geregelt.


    Herzliche Grüße

    wolfi

  • es gibt extra Kissen dafür, ich habe fur mich eine Position gefunden in der der Druck einigermaßen konstant bleibt nachts, was mir nachts auch hilft, ist eine Salbe die Ich nehme, die stellt mein Apotheker fur mich her, diese Salbe verhindert scheinbar das schnelle abfließen

    Mich würde konkret interessieren, welches Kissen das ist und welche Salbe. Würdese Du mir das verraten?


    Jetzt noch mal konkret zur Selbstmessung.


    Du schreibst, daß man dann besser auf den Druck bzw. die Druckschwankungen reagieren kann.

    Mit der Lagerung nachts würde mir noch einleuchten.

    Aber tagsüber? Welche Möglichkeiten der direkten Einflußnahme gäbe es denn noch?

    Gruß Malve

  • Also: die Salbe ist an sich eine Salbe mit Pilocarpine, diese habe ich früher gebraucht bevor meine Linsen getauscht wurden. Meine Linsen sind Aufgrund eines Engwinkels getauscht worden. Dieses Thema mit dem Grad 3 wurde mir auch gesagt, bei mir hat auch jeder Arzt was anderes gesagt, Fakt ist: nach der Linsenop ist mein Druck deutlich besser. Die Salbe nehme ich aber immer noch, obwohl das Pilo nicht mehr nötig ist, aber mich stört das Pilo auch nicht, die wenigsten wissen, dass Pilo die Sicht nur bei Naturlinsen verschlechtert, bei kunstlinsen, verbessert Pilo das Sehen. Mit ist mit dem Icare aufgefallen, dass wenn ich die Salbe und auf die Salbe noch ein Tropfen Clonid gebe und mir um 3 den Wecker stelle, das mein Druck dann hoch ist, wenn ich um 3 noch ein Tropfen nehme der Druck fur die restliche Nacht aber zwischen 12-15mmhg liegt. Somit habe ich fur mich geschlussfolgert, dass wenn ich den Wecker 1 Stunde nach dem Einschlafen stelle und dann einen Tropfen clonid nehme, der Druck die nachtüber niedrig ist, scheinbar wirkt die Salbe so, als würde die den Abfluss blockieren und so clonid die ganze Nacht im Auge bleibt. Konnte ich nur mit dem Icare rausfinden.


    Kissen:

    https://www.amazon.de/dp/B011INGXFS?ref=ppx_pop_mob_ap_share


    Vermutlich wirkt die Salbe auch ohne Pilocarpin verlängernd auf die Nachtlichen Tropfen.


    Welchen Einfluss du am Tag hast, naja mein Druck steigt bei Bildschirmarbeit, mein Druck steigt bei allem was ich in gebückter Haltung mit Kopf runter mache, mein Druck steigt beim Sport in Liege Position wie Liegestütze etc. Mein Druck sinkt nach Saunagang nach heist duschen nach Entspannung und nach einem Spaziergang .. das ist fur mich wichtig zu wissen, somit gestalterisch den Tag auch so.

    Das Rezept fur die Salbe kenne ich nicht, habe aber ne Apotheke die das Herstellt.

  • Du schreibst, daß man dann besser auf den Druck bzw. die Druckschwankungen reagieren kann.

    Mit der Lagerung nachts würde mir noch einleuchten.

    Aber tagsüber? Welche Möglichkeiten der direkten Einflußnahme gäbe es denn noch?

    Gruß Malve

    Das ist die alles entscheidende Frage!


    Ich wüsste auch keine Möglichkeit, wie ich jetzt spontan auf einen etwas höheren Druck reagieren sollte.

    Jedesmal zusätzlich Tropfen nehmen? Nee, das geht nicht und bringt auch nichts.

    Drucksteigernde Aktivitäten meiden? Kommt darauf an. Wenn es z. B bestimmte sportliche Übungen (Yoga) sind, kann man das sicher vermeiden. Aber das weiß man ja dann auch und lässt das halt.


    Ich wiederhole gerne nochmal, was ich an andere Stelle geschrieben habe: Die Ziele jeder Glaukomtherapie sind 1. Stabilität und 2. der Erhalt der Lebensqualität.


    1. ist für mich erreicht, wenn unter der durchgeführten Therapie und unter Beibehalt einer halbwegs vernünftigen Lebensweise, die Progression des Glaukoms gestoppt ist.


    2. ist gegeben, wenn ich je nach Alter und Lebenssituation meinen Beruf weiter ausüben kann und meinen gewohnten Freizeitaktivitäten nachgehen kann. Also Hobbys, Sport, Sozialkontakte...


    Gemeinsam mit den behandelnden Augenärzten lässt sich das sehr wohl erreichen.Sorgfältige Diagnostik,

    regelmäßige Kontrolluntersuchungen und zuverlässiges Tropfen, bzw. erfolgreiche Operationen erübrigen meiner Einschätzung nach eine zusätzliche Druckmessung zuhause.

    5000€ hätte ich auch nicht zur Verfügung.


    Natürlich kann es Fälle geben, bei denen solche Messungen hilfreich sein können. Das sind nach meiner Einschätzung, wenn ich z. B. die hier im Forum in den vergagnenen Jahren so geschilderten Probleme und Fragestellungen zugrunde lege, eher Ausnahmen und weniger die Regel.

    LG,

    Klaus =)


    (Kurzsichtig, Lasik - OP und Vorderkammerlinsenimplantation, Offenwinkelglaukom mit Gesichtsfeldausfällen, Katarakt - OP, 4 X XEN - Implantation 2014 / 2015)

  • Hallo,

    erst mal danke für die Informationen. du hast also eine Pilocarpinsalbe. Diese wird vom Apotheker hergestellt.Die Zusammensetzung der Salbe steht auf dem Behälter drauf. Das ist in Deutschland so vorgeschrieben.


    Wenn ich das richtig verstehe:

    Du bringst die Salbe ins Auge (obwohl Du die gar nicht mehr sollst), dann tropfst Du gleich danach Clonid.

    Dann ist der Druck nachts hoch.


    Wenn Du dann 1 Stunde nach dem Einschlafen noch mal Clonid tropfst, ist der Druck die ganze Nacht niedrig.


    Du ziehst daraus die Schlußfolgerung, daß die Salbe, die Wirkung von Clonid blockiert hat und daß dann beim Nachtropfen die Wirkung von Clonid durch die Salbe wiederum verlängert wird.

    Das sind kühne Schlußfolgerungen.

    Ich sehe das so:


    Du tropfst innerhalb einer Stunde 2x Clonid. Vielleicht ist der nächtliche niedrige Druck ja einfach auf die doppelte Cloniddosis

    zurückzuführen?

    Hast Du das mal mit dem i-care getestet?


    Gruß Malve

  • Ich wiederhole gerne nochmal, was ich an andere Stelle geschrieben habe: Die Ziele jeder Glaukomtherapie sind 1. Stabilität und 2. der Erhalt der Lebensqualität.

    Hallo Klaus,

    das ist natürlich vollkommen richtig.

    Aber, die Statistik zeigt wohl, daß es bei mehr als der Hälfte der Glaukompatienten zu einer Progression kommt, obwohl der Zieldruck erreicht wird.

    Gern wird dann auf die Durchblutung verwiesen. Aber die dann gut bekannten einschlägigen Untersuchungen der Durchblutung führen dann leider

    meist nicht zu Diagnosen, die ursächlich für die Progression in Frage kommen könnten.

    Ich finde es daher vollkommen richtig, daß die Therapie weiter optimiert wird. Und eine ordentliche Druckmessung (an der es in der Praxis leider auch oft hapert) ist doch wohl ganz wesentlich.


    Ein I-Care könnte doch wohl hilfreich sein. Ich finde auch, daß Glaukompatienten das Recht zur Selbstmessung erhalten sollten.

    Gruß Malve

  • Hallo Malve,


    Aber, die Statistik zeigt wohl, daß es bei mehr als der Hälfte der Glaukompatienten zu einer Progression kommt, obwohl der Zieldruck erreicht wird.

    Gern wird dann auf die Durchblutung verwiesen. Aber die dann gut bekannten einschlägigen Untersuchungen der Durchblutung führen dann leider

    meist nicht zu Diagnosen, die ursächlich für die Progression in Frage kommen könnten.

    woher hast du diese Zahlen und wie kommst du zu dieser Einschätzung?

    Ich finde es daher vollkommen richtig, daß die Therapie weiter optimiert wird.

    Einverstanden. Das widerspricht ja nicht dem von mir Geschriebenen. oder? ;o)

    Und eine ordentliche Druckmessung (an der es in der Praxis leider auch oft hapert) ist doch wohl ganz wesentlich.

    Was verstehst du unter einer ordentlichen Druckmessung?


    Die Druckmessungen, die ich bisher kennen gelernt habe waren allesamt ordentlich. Sorgfältig durchgeführt und regelmäßig überprüft. Nach Absprache mit meinem Haus AA sogar zu unterschiedlichen Tageszeiten möglich, was in der Klinik während des 48h Profils selbstredend geschieht.


    Ich behaupte, ohne es wirklich zu wissen (!) dass die Meisten von uns durchaus die Möglichkeit haben, regelmäßig de AID kontrollieren zu lassen. Und wenn es eben während eines 48h TTP in der Klink ist.

    In meiner sehr ländlichen Wohngegend gibt es iz. B. im Umkreis von ca. 40 km 2 Uni - Augenkliniken mit Glaukomsprechstunden. Und nochmal 40 km weiter die nächste.


    Klar, das ist sehr komfortabel. Aber ich fahre auch über 100km mit der Bahn bis in die Uni - Augenklinik MZ. Das ist mir die Sache Wert.

    Ein I-Care könnte doch wohl hilfreich sein. Ich finde auch, daß Glaukompatienten das Recht zur Selbstmessung erhalten sollten.

    Nun, wie ich bereits geschrieben habe, bin ich nicht grundsätzlich dagegen. Es gibt sicher Fälle, in denen die Selbstmessung gerechtfertigt sein kann! Wenn es Progression gibt und die Ursache unklar ist, wie von dir beschrieben zum Beispiel.


    Eine grundsätzliche Versorgung jedes Glaukompatienten halte ich persönlich für nicht notwendig.


    Du selbst stellst weiter oben ja die wichtige Frage nach dem Nutzen, den die Selbstmessung im Alltag hat. Und da schließt sich der Kreis...=)

    LG,

    Klaus =)


    (Kurzsichtig, Lasik - OP und Vorderkammerlinsenimplantation, Offenwinkelglaukom mit Gesichtsfeldausfällen, Katarakt - OP, 4 X XEN - Implantation 2014 / 2015)

    Einmal editiert, zuletzt von sualK () aus folgendem Grund: Habe was vergessen.

  • Noch ein Nachtrag:


    Wenn ich mir so Durchlese wie M1985 auf seine selbst gemessenen Werte so reagiert, dann frage ich mich schon, ob das so auf Dauer gut geht.


    Eine solche "Selbstmedikation" ohne Rücksprache mit dem Augenarzt kann doch sicher nicht Sinn und Zweck der Sache sein!

    2 X Clonid innerhalb so kurzer Zeit, was soll das bringen? Das halte ich ebenfalls für sehr kühn!


    So geht das mit der Selbstmessung dann ganz schnell nach hinten los :haarezuberge:


    Leute, es geht doch nicht darum, ob der Druck mal ein paar mmHg höher oder niedriger ist! Es geht darum, ob es Stabilität oder Progression gibt! Und wenn die durchgeführte Therapie nicht ausreicht, dann muss hier gemeinsam mit den AÄ nach einer Alternative gesucht werden!

    LG,

    Klaus =)


    (Kurzsichtig, Lasik - OP und Vorderkammerlinsenimplantation, Offenwinkelglaukom mit Gesichtsfeldausfällen, Katarakt - OP, 4 X XEN - Implantation 2014 / 2015)

  • Hallo zusammen!

    Ich finde es sowieso eine Frechheit das jeder Bluthochdruck oder Zucker Patient kostengünstig an ein gerät herankommen und wir viel Geld dafür bezahlen mussen und das auch noch ohne der Unterstützung der Krankenkasse ...

    Du schreibst für Dein Tonometer von 5000 Euro.
    Blutdruckmessgeräte dürfen nur in großen Ausnahmefällen auf Rezept für einen Patienten verordnet werden. Und die Blutzuckergeräte gibt es von den Herstellern für Diabetiker gratis, da die Firmen an den Teststreifen verdienen.

    Find ich jetzt doch irgendwie einen Unterschied!

    Ist den Unsere Erkrankung weniger Schlimm als Blutchhohdruck ?

    Nein, natürlich nicht.

    Das kannst Du gerne nach der Vogelstraußtaktik einordnen. Dennoch gibt es sehr viele Glaukomies, die sich genau SO verhalten.


    Jemandem, der so gestrickt ist, kannst Du 100x erklären, dass man sich nicht verrückt machen muss. Es wird einfach gar nichts bringen.

    Es gibt einfach Menschen, die damit nicht umgehen können!

    Und nein, ich meine nicht mich damit. Das sind Rückmeldungen, die wir einfach von Betroffenen bekommen. Und auch im Forum hatten wir schon Betroffene mit Tonometer, die damit nicht umgehen konnten.


    hallo, meines Erachtens passen Ihre Aussagen auch nicht zu jedem, denn wer an der Schwelle steht und die Progression merkt, der hat gefälligst alles dafür zu tuen und seinen Druck selber zu messen um reagieren zu können. Nicht böse sein, aber aber mich nerven einfach aussagen die das Thema runter spielen. Ich kann nur an alle Menschen vor allen die Jungen appellieren, sein eigenes Augenlicht in die eigene Hand zu nehmen, glaubt mir, es ist bei Anwalten so, bei Steuerberatern und auch bei Arzten, wenn der Patient/Mandant nicht selber die besten Ideen hat, dem kann nicht Gehilfen werden .. ich bin immer besser vorbereitet mit meinem eigenen Thema und der Arzt ist ein Berater der den Besten weg für mein genau beobachtetes Problem mit mir zusammen bespricht.

    Gefälligst? Nun, es ist immer noch jeder selbst für sich verantwortlich. Und glaube mir, hier im Forum weiß das Jeder und was nun jemand tut oder lässt ist genau dessen Entscheidung!


    Wir hier im Forum sind aufgeklärt und übernehmen Selbstverantwortung. Das geht übrigens auch ohne Tonometer. Ein Tonometer ist nicht der Kritikpunkt schlechthin für Betroffene, um Selbstverantwortung zu übernehmen.

    iese Salbe verhindert scheinbar das schnelle abfließen von Nachtstropfen und die Wirkung ist in der Nacht starker.

    Eine Salbe soll das Abfließen von AT zur Nacht verhindern? Das soll die Pilo-Salbe machen? Wie soll sie das denn machen?

    Also: die Salbe ist an sich eine Salbe mit Pilocarpine, diese habe ich früher gebraucht bevor meine Linsen getauscht wurden.

    Dafür wirst Du ja ein Rezept benötigen. Da muss durch die Ausstellung des Rezeptes ein Arzt also mit im Boot sein.

    Das mag für einen Privatpatienten zutreffen.


    Was ein AA für die Betreuung eines Kassenpatienten bekommt ist hier im Forum aufgeführt. Das sind, je nach Alter, nicht mal 15 Euro. Im Quartal wohlgemerkt. Und da ist es dann auch egal wie oft der Patient da war. Das GF kann extra abgerechnet werden. Oder ein TDP. Sonst sieht es ziemlich düster aus.

    Danke Klaus!

    Ein I-Care könnte doch wohl hilfreich sein. Ich finde auch, daß Glaukompatienten das Recht zur Selbstmessung erhalten sollten.

    Gruß Malve

    Das Recht zur Selbstmessung? Hast Du doch. Kauf Dir ein Tonometer, dann kannst Du messen so oft Du willst.



    Gruß

    Sabine