Pigmentdispersionsglaukom

  • Hallo Helga!


    Habe ein Pigmentdisperionsglaukom.
    Zu was zählt denn so eines? Engwinkel....?
    Oder ist das sozusagen ein "eigenes"?


    Das hab ich vergessen zu fragen!


    Gruß


    Sabine

  • Liebe Sabine,


    scheinbar gehörst Du zu den ca. 10-20%, die den sekundären Glaukomen zugeordnet werden – es liegt eine Druckerhöhung vor, wahrscheinlich als Folge einer Augenfehlbildung – dies ist beim Pigmentglaukom der Fall. Bist Du vielleicht auch kurzsichtig?
    Der Unterschied:
    Primäre Glaukome = Durchblutungsstörungen oder Abflussstörungen des Kammerwassers führen zu Sehnervenschädigungen.
    Sekundäre = Folgen einer Fehlbildung, einer anderen Allgemeinerkrankung, einer Verletzung, Entzündung oder auch durch z. B. Cortisongabe.
    Es ist gut, dass Du Dich über die Form „Deines“ Glaukoms informierst ! Das ist wichtig!


    Der Arzt sieht bei seinen Untersuchungen z. B. eine starke Pigmentierung des Trabekelwerks (hier wird die Flüssigkeit aufgenommen, wird auch Schwamm- oder Maschenwerk genannt), dort haben sich Pigmente abgelagert, die da nicht sein sollten (auch auf der Hornhaut können diese Ablagerungen zu sehen sein). Sie behindern den Abfluss des Kammerwassers und erhöhen den Augeninnendruck – dadurch entsteht ein Pigmentglaukom (der Kammerwinkel dabei ist oft sehr weit - somit müsste dies ein sekundäres Offenwinkelglaukom sein, obwohl ja der Kammerwinkel durch die Pigmentablagerungen verstopft werden kann). Häufig schwankt der Druck, kann bei einigen Patienten besonders nach großer körperlicher Belastung stark ansteigen. Also – Achtung !


    Pigmente sind Farbstoffe im menschlichen Körper, auch im Auge, danach richtet sich z. B. Deine Augenfarbe. Menschen mit wenig Pigment haben blaue Augen, mit mehr dunklere Augen.


    Wenn Du magst, besorge Dir das Buch von Prof. Josef Flammer:
    Glaukom – ein Handbuch für Betroffene, Hans Huber Verlag, ca. 16 €.
    Dort findest Du Vielfältiges zum Thema, auch zum Pigmentdispersionsglaukom.
    Natürlich bin ich kein Fachmann, weiß einiges aus eigener Erfahrung und etliches aus Gesprächen mit anderen Erkrankten oder von den uns betreuenden Ärzten – in letzter Zeit habe ich mehrere Frauen kennen gelernt, die ein Pigmentdispersionsglaukom haben. Sag doch mal bei Gelegenheit, wenn Du möchtest, wie Du die Untersuchungen Mittwoch hinter Dich gebracht hast. Ich war häufig nervös und alles, was ich fragen wollte, hatte ich zum richtigen Zeitpunkt vergessen. Von daher ist es angebracht, sich vorher Notizen zu machen und diese zu den Arztbesuchen mitzunehmen.


    Ist nun doch etwas länger geworden.
    Ganz herzliche Grüße, Helga.
    (PS: Hab seit zwei Tagen mal wieder nach längerer Zeit eine Wimper, die mir in den Augenwinkel sticht ! )

  • Hallo Helga!


    Vielen Dank für Deine Antwort.


    Ja- ich war gestern in Freiburg. Dr. Lagreze hat mich untersucht. Ein super netter Mann. Den kann man nur empfehlen.
    Er hat mich untersucht und festgestellt, daß ich eine massive Ablagerung der Pigmente im Trabekelwerk habe.
    Mein Druck war 20/18.
    Eine Hornhautdickemessung wurde durchgeführt. Die Werte waren in Ordnung. D. h. also, daß die gemessenen Werte auch denen entsprechen. Wenigstens was.
    Es wurde auch eine GDX gemacht. Ist wohl noch ´n bißchen besser wie die HRT.
    Da war der Befund dann nicht mehr so toll.
    Am rechten Auge habe ich einen Schaden. 20-30% meiner Sehnervenfasern sind zerstört. Ab 40% bekomme ich Sehbeeinträchtigungen. Das war ganz schön schockierend. Damit muß ich erst mal klarkommen. Und links habe ich eine Ausbuchtung, die aber noch nicht als Schaden eingestuft wird.
    Wie geht es denn den anderen Frauen, die Du mit dem Pigmentdispersionsglaukom kennst? Sind die in meinem Alter (30)?


    Kurzsichtig bin ich- ja, aber nicht sooo stark. -2,75 und -3,0.
    Also- da gibt´s sicher welche, die noch stärker kurzsichtig sind.


    vielen Dank für den Tipp mit dem Buch.


    Als Möglichkeit wurde mir auch eine Laser-OP angeboten. Da wird wohl ein Löchlein in die Regenbogenhaut geschossen, um eine zusätzliche Ablaufmöglichkeit zu bieten.
    Was hälst Du davon?


    Meine Fragen habe ich eigentlich alle beantwortet bekommen. Bis auf die der Art des Glaukoms. Die hatte ich vergessen. Ich schreibe mir Fragen immer auf. Sonst vergesse ich die Hälfte und ärgere mich nachher.


    Nun muß ich erst mal sehen, wie ich damit klar kommen. Kopf in den Sand bringt ja nichts.


    Viele Grüße


    Sabine


    PS:
    Wieso sticht Dir eine Wimper in den Augenwinkel?

  • Hallo Sabine,


    ich habe auch ein Pigmentdispersionsglaukom und bin jetzt 35.
    Eigentlich soll diese Form des Glaukoms eher bei jungen Männern vorkommen, allerdings kenne ich wie Helga auch mehr Frauen (liegt vielleicht daran, dass Frauen anders mit Krankheiten umgehen und sich eher damit auseinandersetzen???).
    Das Buch von Josef Flammer beschreibt das Pigmentdispersionssyndrom sehr gut, in vielen anderen Büchern wird es meist nur so nebenbei erwähnt.


    Pigmentdispersionsglaukome sind eher als schwieriger und unberechenbarer eingestuft. Der Druck geht mal hoch mal runter (ein gleichbleibend hoher Druck ist für den Sehnerv besser zu ertragen als andauernde Schwankungen). Diese Einstufung macht es natürlich für uns Patienten nicht leichter mit dieser Krankheit umzugehen.


    Ich weiß schon seit 15 Jahren von meinem Glaukom. Ich dachte immer, ich hätte ein normales Offenwinkelglaukom (mein Winkel ist auch weit offen), bis ich vor einem Jahr das erste Mal in der Augenklinik war, seit dem weiß ich von der Pigmentgeschichte. Als ich daraufhin meine Augenärztin angesprochen habe, hat sie gemeint, dass sie viele Patienten mit zu vielen Pigmenten kennt, dass diese deshalb aber noch lange kein Glaukom hätten. Na ja, ganz sicher hat die neue Diagnose dafür gesorgt, dass ich mich intensiver mit der ganzen Krankheit auseinandergesetzt habe. Immer mehr Fragen sind aufgetaucht und ich bin ihnen nachgegangen. Habe mich auch viel mit Ärzten gestritten. Inzwischen habe ich den Eindruck, dass ich über Glaukome mehr weiß als manch ein Augenarzt (ist vielleicht ein wenig vermessen, aber den Eindruck habe ich wirklich, auch wenn ich nicht sattelfest in den Fachbegriffen bin).
    Meine Auseinandersetzung hat zur Folge, dass es mir viel besser geht (sogar meine Sehnerven sehen jetzt besser aus als vor einem Jahr (siehe Beiträge „Erfahrungsaustausch unter Betroffenen“).


    Im Mai habe ich drei Löcher in die Iris meines linken Augen gelasert bekommen. Die Theorie ist, dass sich die Abflussverhältnisse innerhalb der Augenkammer verändern. Beim Pigmentglaukom ist die Vorderkammer sehr groß und die Hinterkammer klein - die Iris reibt auf den Zonularfasern und Pigmente lösen sich. Die Löcher sollen bewirken, dass sich die Iris von den Fasern abhebt und weniger bis keine Pigmente mehr abgerieben werden. Der Erfolg eines solchen Eingriffs ist leider nicht unmittelbar überprüfbar, da die Pigmente ja nur langsam abgebaut werden. Jetzt muss ich erst mal abwarten...


    Liebe Grüße,
    Diana

  • Hallo, Sabine und Gruß an Diana!


    Ja, das ist schon ein Schock, diese Diagnose der Sehbeeinträchtigung zu erfahren. Das muss erst einmal verarbeitet werden. Ich wünsche Dir viel Kraft in dieser Situation.
    Unseren Mitgliedern mit PG gehts ähnlich wie Diana. Ich persönlich denke schon, dass eine zusätzliche Abflussmöglichkeit durch Lasern hilfreich sein kann. Sicher kommt es darauf an, wie stark sich die Pigmente auch in Zukunft bilden werden. Weitere GDx-Kontrollen zur Verlaufsbeobachtung wären bestimmt sinnvoll. Ein männl. Mitglied macht von Zeit zu Zeit Akupunktur, mal mit, mal ohne Erfolg. So wie ich Dich bisher kennen gelernt habe, wirst Du das für Dich Positive mit der Zeit herausfinden.


    LG Helga.

  • Hallo Sabine,
    ich nehme an, dass bei der Laser-OP an eine Excimer-Laser-Trabekuloplastik gedacht ist. Die wird in Freiburg meist ambulant durchgeführt, m.W. durch Prof. Funk, der mich auch operiert hat. Vielleicht kannst Du ja auch mal einen Termin bei ihm bekommen; übrigens: auch ein super netter und nach meiner Meinung im Hinblick auf Glaukom erfahrerer AA.
    Grüße,


    Cornel

  • HAllo Cornel!


    Vielen Dank für Deinen Beitrag.
    So wie sich das anhört, kommst Du auch von der Gegend um Freiburg.
    Ob es sich bei der Laser OP um die von Dir angesprochene handelt, weiß ich ehrlich gesagt nicht.
    Wenn das der Fachausdruck dafür ist, daß einem Löchlein in die Regenbogenhaut gelasert werden, dann ist es das.
    Prof. Funk hat Dich operiert- klasse. Bist Du Kassenpatient oder Privatpatient?
    Prof. Funk arbeitet ganz eng mit Dr. Lagreze zusammen- ich denke da kann ich mich auf die Meinung von ihm verlassen. Die haben wohl auch die OP-MEthode entwickelt.
    Danke trotzdem für den Tipp.


    Grüße


    Sabine

  • Hallo Helga!


    Wie oft würdest Du denn eine GDX machen lassen?
    Gibt es die Untersuchung auch außerhalb der Krankenhäuser? Ich weiß nur, daß hier auch Ärzte HRT´s machen, aber von Ärzten, die eine GDX in der Praxis machen, hab ich noch nichts gehört. Hast Du da einen Tipp?


    Klar werde ich das positive für mich rausfinden.


    Die Wahrscheinlichkeit, daß ich die Laser-Op machen lasse, hat sich gestern drastisch erhöht.
    Mir ist nämlich gestern, nachdem sich meine Nerven dann mal etwas beruhigt hatten, wieder genau das eingefallen, daß Diana beschrieben hat.
    Genau das Reiben der Regenbogenhaut an der Linse ist die Ursache dafür, daß sich immer nohc mehr Pigmente lösen. Und wenn ich schon mal die Ursache so bekämpfen kann, dann MUSS ich die OP ja eigentlich machen.
    Das hab ich in Freiburg gesagt bekommen, aber ich hatte das für 2 Tage wohl irgendwo in meinem Hirn abgelegt.


    Nun ja- ich werde am Donnerstag wieder mehr wissen.


    Grüße


    Sabine

  • Hallo Diana!


    Vielen Dank für Deinen Beitrag.


    Das Buch von Josef Flammer habe ich gekauft. Es müßte auf dem Weg zu mir sein.
    Ja- daß das Pigmentdispersionssyndrom nicht das einfachste ist, ist mir auch klar geworden. Es ist, wie Du schon geschrieben hast, wohl abhängig, wieviel Pigmente sich da wohl so lösen.


    Du hast die Laser-OP, die ich wahrscheinlich noch vor mir habe, schon hinter Dir.
    Wie war das denn? Mit lokaler Betäubung? War das schmerzhaft? Und die Nachbehandlung? Ambulant?- denke ich ja eigentlich.
    Wann kann man denn mit einem Ergebnis rechnen? Wie hoch waren denn Deine Werte? Wie groß ist denn Dein Schaden am Sehnerv?


    Entschuldige, daß ich Dir hier Löcher in den Bauch frage, aber Du hast das schon alles hinter Dir.


    Durch die Diagnose beschäftige ich mich auch sehr intensiv damit. Es ist schon hart. Aber wenn man das Beste für sich rausholen will, MUSS man sich damit auseinandersetzen. Und das ist ja auch eine Art der Verarbeitung. Es nutzt mir ja nichts, wenn ich mir jetzt ein Ei nehme und in dumpfes brüten verfalle.
    Ich versuche eben, viel darüber zu erfahren.
    Ja, Diana- in der Medizin gibt es manchmal Situationen, die versteht man nicht mehr. Gott sei Dank hab ich Freiburg im Rücken, wo ich mich 1A aufgehoben fühle.


    Viele Grüße


    Sabine

  • Liebe Sabine,


    stell’ einfach Deine Fragen. Die hatte und habe ich auch!


    Die Iridotomie liegt jetzt 6 Wochen hinter mir. Es war auch schon mein zweiter Laser-Eingriff (im Dezember 2003 wurde eine SLT durchgeführt: mit dem Resultat, dass für eine kurze Zeit meine Pigmente aufgewirbelt waren und damit auch mein Druck bei 11 ohne Tropfen – was keine Woche angehalten hat, da sich die Pigmente wieder abgesetzt haben...), so dass ich schon ein wenig Erfahrung mit Lasern hatte.
    An dem Wochenende vorm Lasern habe ich in Hamburg Katrin besucht, die auch ein Pigmentglaukom hat und bei ihr bereits beiden Augen Löcher in die Iris gelastert worden sind. Sie hat mich sehr beruhigt. Danke noch mal an dieser Stelle, Katrin!
    Zuerst wird einem der Augendruck gemessen (evt. werden noch andere Untersuchungen vorher gemacht. Mein Tipp an Dich: frag mal nach, ob sie Dir nicht vorher und hinterher die Vorderkammer vermessen können, dann kann man vielleicht gleich sehen, ob sich an der Lage der Iris etwas getan hat. Bei mir ist es leider nur hinterher gemacht worden, so dass es keinen Vergleich gibt.). Dann wird das betroffene Auge lokal betäubt, Pilokarpin wird wahrscheinlich auch gegeben, um die Pupille klein zu bekommen (und den Druck senkt es ja auch noch). Der Eingriff an sich dauert nur wenige Minuten. Die Einschüsse sind unangenehm – schmerzhaft kann man nicht sagen. Das Schlimmste war das Kontaktglas. Ich hatte mir vorher auch im Autogenen Training vorgestellt, dass ich bei dem Eingriff ganz entspannt bin und habe dann beim Eingriff an meine Entspannungsübungen gedacht. Das war gut.
    Danach durfte ich eine Stunde in die Stadt gehen und Kaffee trinken. In dieser Stunde ist mein Augendruck auf 38 hoch gegangen (das war das erste mal, dass ich die Auswirkungen von einem viel zu hohen Druck gemerkt habe). Zu erklären ist dieser Druckanstieg durch die vom Eingriff freigesetzten Pigmente. Ich habe dann alle Wirkstoffe ins Auge getropft bekommen, die so zur Verfügung stehen und nach weiteren zwei Stunden war er dann wieder bei 14 und ich konnte nach hause. Ich musste dann in den folgenden Tagen immer morgens zur Druckkontrolle, bis klar war, dass ich nur mit Xalatan abends gut versorgt bin.
    So, und jetzt hoffen wir, dass meine Pigmente schneller abgebaut als abgerieben werden. Wann sich das zeigt, ist leider nicht klar. Das nächste mal muss ich erst wieder Ende August zur Kontrolle in die Klinik.
    Meinen Sehnerven geht es recht gut. Im März war im HRT bei einem Auge ein Ausrufungszeichen und viel Werte nahe daran. Im Mai war es weg! (Guck mal bei den anderen Beiträgen von mir in diesem Forum). Mein Gesichtsfeld ist nur am äußeren oberen Rand auffällig.


    Es ist super, dass Du Dich so gut aufgehoben fühlst. Das ist ganz wichtig!


    Liebe Grüße,
    Diana

  • Hallo, Sabine ! Und andere Glaukomer !


    Sabine, wie oft GDx gemacht wird, ist vom Fall individuell abhängig. Es kann halbjährlich sein, der Normalfall ist jährlich. Ich hab z. Zt. eine Anfrage nach Freiburg am Laufen und warte auf Antwort, welcher Arzt dort ein GDx hat.


    Es gibt inzwischen wohl ein neueres Lasergerät - SLT. Hier warte ich ebenfalls auf Infomaterial, welches angefordert ist.


    Bis bald,


    Helga

  • Hier habe ich den Beitrag "Das Pigmentdispersionsglaukom – Historie, Definition und Epidemiologieim" Internet gefunden:


    http://www.ool.de/?externalid=67495&nodeid=0&type=201


    ...Basierend auf der Theorie des inversen Pupillarblocks wurde die basale Laser-Iridotomie zur Prophylaxe des Pigmentdispersionsglaukoms vorgeschlagen. Miotika erleichtern die Iridotomie, können aber zur Freisetzung von Pigment führen, weshalb das Auslösen des Lichreflexes der Pupille als alternative Maßnahme zur Tonisierung der Iris empfohlen wurde. Die erforderliche Laserenergie lässt sich reduzieren, wenn bei der Lokalisation der Iridotomie die Iristopographie beachtet wird. Durch die Iridotomie wird der intraokulare Druck, anders als beim akuten Winkelblockglaukom, kurz- und mittelfristig kaum oder gar nicht reduziert. Eine günstige Langzeitwirkung kann jedoch vermutet werden , da von einer langsamen Verbesserung der Abflussfazilität des Trabekelmaschenwerks durch Abbau des Melanins im Trabekelmaschenwerk auszugehen ist. Die Iridotomie zur Prophylaxe weiteren Pigmentabriebs beim Pigmentdispersionssyndrom sollte möglichst frühzeitig, insbesondere im akkommodationsfähigen Alter durchgeführt werden. Bei fortgeschrittenen Krankheitsstadien ist die Iridotomie nicht mehr hilfreich, da kein Abrieb von Irispigment mehr zu erwarten ist....(PD Dr. Oliver Schwenn, Leitender Arzt der Abteilung für Glaukomerkrankungen, Augenklinik Bürgerhospital, Nibelungenallee 37-41, 60318 Frankfurt am Main)


    Liebe Grüße,
    Diana

  • Hallo Diana!


    Vielen lieben Dank für Deine große Mühe.
    Du hast mir sehr viel nützliche Informationen gegeben. DANKE!!
    Ich werde jetzt noch den Donnerstag abwarten und werde dann entscheiden, ob und ggf. wann ich die OP machen lassen werde. Die Wahrscheinlichkeit wird für mich aber immer größer.
    Übrigens- das Buch von Josef Flammer ist echt gut. Nur empfehlenswert.
    Auf DeinenLink werde ich auch noch gehen.


    Ich werde dann am Donnerstag berichten.


    Grüße


    Sabine

  • Hallo!


    Hab noch eine Frage:


    Was ist der Unterschied zwischen einer HRT und einer GDX??


    Grüße


    Sabine

  • Hallo Helga!


    Die GDx hab ich in der Uni-Klinik gemacht bekommen.
    Die in der Uniklinik haben das Gerät seit ca. 4 Wochen.


    Meinst Du einen AA in einer Praxis?


    Grüße


    Sabine

  • Hallo, Ihr Lieben!


    Habe die neuesten Befunde von heute.
    Morgens waren meine Werte 19/19. Nachmittags 15/15.
    Mittag waren die Werte ja soweit in Ordnung.
    Aber morgens waren die Werte 1 Stunde nach dem Tropfen bei 19. Immer noch zu hoch, wenn sie höchstens 16 sein sollten. Meine Werte sind morgens komischerweise immer höher, als den Rest des Tages.
    Aber es wird wohl zur OP kommen. Das muß ich nun in 2Wochen entscheiden, da mein AA sich momentan in Urlaub befindet.


    Grüße


    Sabine

  • Hallo, Sabine !


    Im Allgemeinen wird wohl gesagt, dass der Druck morgens am höchsten ist. Bei mir ist dies auch der Fall.


    Auf meine Anfrage nach Freiburg kam die Antwort, dass dort z. Z. kein Arzt bekannt ist, der ein GDx in einer Privatpraxis hat. Hier wären evtl. weitere Recherchen erforderlich. Hast Du evtl. da eine Möglichkeit, Dich mal zu informieren?


    Hier der Unterschied HRT / GDx:


    Beim HRT - Heidelberger Retina Tomograph - handelt es sich um eine Präzisionsvermessung des Sehnerven, eine dreidimensionale Vermessung der Oberflächenform mit Hilfe eines Laserscanners. Das Gerät tastet die Oberfläche der Sehnerven ab. Dadurch wird die Entwicklung des Glaukoms Jahre vor dem Auftreten von Beschwerden festgestellt und bietet sich an zur Beobachtung der Verlaufsform. Kosten: ca. 65 €, mit Befundbesprechung 93 €.



    Beim GDx - Nerve Fiber Analyser - handelt es sich um eine Vermessung der Nervenfaserschichtdicke am Augenhintergrund - zur genauen Bestimmung der Schichtdicke mit Hilfe eines Laserscanners, der die Oberfläche des Augenhintergrundes abtastet. Ein Glaukomschaden wird so Jahre vor dem Auftreten von spübaren Beschwerden oder Sehbeeinträchtigungen festgestellt. Kosten ca. 77 €


    Herzlichen Gruß


    Helga.

  • Hallo Helga!


    Vielen Dank für Deine Mühe.


    Die Recherchen nach einem praktizierenden Arzt mit einem GDX werden sich wahrscheinlich ziemlich schwierig gestalten.
    Ich werde aber dran bleiben. Wenn ich das nächste Mal in die Uni-Klinik nach Freiburg muß, werde ich einfach mal fragen.


    Was meinst Du denn, sollte man beide Untersuchungen machen lassen? Oder ist das dann übertrieben?


    Grüße


    Sabine

  • Hi, Sabine !


    Prima, dass Du Dich weiter informieren wirst.Wenn in der Klinik Freiburg ein GDx gemacht wurde und es wird wiederholt, ist das sicher ausreichend. GDx und HRT kann man nicht gegenseitig vergleichen. Ich finde, dies ist momentan für Deine Problematik so ok. Falls andere Untersuchungen erforderlich werden, werden die Ärzte Dir dies mitteilen.


    Bis dann, LG von Helga.

  • Hallo Helga!


    Heute war der Tag der OP-Entscheidung.
    Meine heutigen Werte:


    9.30Uhr 20/20
    17.00Uhr 16-17/16-17


    Ich werde nun definitiv die Iridektomie in Freiburg machen lassen. Ich habe ja keine andere Alternative. Und machen kann ich ja sonst auch nicths. Wir probieren jetzt noch mal Xalatan aus. Ich hoffe, daß ich darauf nicth wieder so einen Wimpernwachstum bekomme, wie unter Travatan. Ich weiß- es sind beides Prostaglandine..... Daumen drücken.


    Da die OP wohl ohne größere Risiken sind, werde ich die nun durchführen lassen. Ich hoffe, ich bekomme nun bald einen Termin.
    Seltsamerweise geht es mir jetzt, nachdem die Entscheidung gefallen ist, besser. Es ist nun endlich eine Entscheidung gefallen und man lebt nicht mehr mit dieser Ungewißheit. Eine Erleichterung eben.


    Drück mir die Daumen, daß ich nicht ewig warten muß!


    Liebe Grüße


    Sabine

  • Hallo, liebe Sabine !


    Ich werde Dir natürlich die Daumen drücken und Du sagst bitte Bescheid, wann Dein Termin ist. Als ich mich 1999 nach längerem stationären Aufenthalt für die OP entschieden habe, ging es mir auch so ... auf´einmal war ich total ruhig und hab mich so gut es ging darauf eingestellt. Tue Dir so viel Gutes wie möglich, damit es Dir so gut wie möglich geht.


    Liebe Grüße


    Helga.

  • Hallo, liebe Helga!


    Vielen Dank für Deine Antwort.
    So wie es heute aussieht, könnte es sein, daß ich den Termin doch recht schnell bekomme. Am Montag muß ich noch anrufen.
    Wenn ich Neues weiß, melde ich mich natürlich wieder.


    Liebe Grüße


    Sabine

  • Hallo Helga!


    Habe nun meinen OP-Termin bekommen.
    14.07.04 in Freiburg.
    Ich hoffe, daß alles klappt!!!


    Viele Grüße


    Sabine