Zahnfüllung Amalgan entfernen

  • Das in A. enthaltene Quecksilber ist bekanntlich nervschädigend, wobei "die Dosis macht es" primär entscheidend ist. Womit Sehnerven also möglicherweise beeinträchtigt werden könnten.


    Allerdings hält man vorhandene ruhende Zahnplomben m.W. wegen zu geringer Emissionen für eher kaum signifikant schädlich. Gefährlich kann es werden, wenn Amalgam beim Entfernen angebohrt oder sonstwie sogar verdampft oder zu Feinstpartikeln freigesetzt wird. Dann gelangt Material "auf natürlichem Wege" in und durch den ganzen Körper, auch per Blutgefäßen bis in kleinste Kapillaren. Mithin auch an Sehnerven -.


    Beim Zahnarzt werden deshalb ggf. spezielle Schutzmaßnahmen (in beidseitigem Interesse) vorgenommen.


    Ich hörte, daß man sog. Zahnsanierungen per Plombenentfernung auch kritisch sehen kann.


    Spezielles direkt Amalgam versus Sehnerven ist mir nicht bekannt.


    Gruß!


    Senator

  • Hallo,


    dahingehend wird mich dann der Zahnarzt sicherlich aufklären. Aber hauptsächlich aufgrund Amalganentfernung steigt nicht der Augendruck.

    Gruß marxx

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von marxx ()

  • Hallo Zusammen,


    Der Zahnartzt kennt sich nicht gut aus im Bezug auf Glaukom. Wenn Sie ihren Zahnartzt sagen, wird er Sie mit deinen Fragen zum AA schicken.


    Ihnen noch einen schönen Abend,

    O:)

    Hans

    Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten. Goethe

    Hier wird nicht gemeckert.

    Die zur Wahrheit wandern, wandern allein.

    Dosis solum facit venenum.

  • Suchbegriff "Zähnen" einführen. Und lesen im Forum. Viel Spass!


    Wenn Amalgam weg ist, dan werden Sie sich besser fühlen.

    Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten. Goethe

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    Dosis solum facit venenum.

  • Hallo!

    Beim Zahnarzt werden deshalb ggf. spezielle Schutzmaßnahmen (in beidseitigem Interesse) vorgenommen.

    Das hier finde ich einen ganz wichtigen Satz!


    Es gibt da Schutzvorrichtungen, die unbedingt einzuhalten sind. Vor allen Dingen sollte beim Plombe rausbohren ein Schutz angebracht werden, der verhindert, dass nichts in den Rachen und somit in den Körper gelangt.!


    Viele Grüße

    Sabine

  • Wie obem schon gesagt, ist mir eine Studie oder verb. Aussage dazu nicht bekannt.


    Aber ich erinnere mich, dass es hin und wider Zahnärzte "mit Doktor" gibt, da ist aber der "Doc" als Augenarzt gemacht worden, aus welchen Gründen auch immer...:schulterzuck:.


    Vielleicht kennt jemand im FORUM eine solche Konstellation und kann evtl. Hinweise geben?


    Senator

  • 20 Jahre oder länger sind solche Amalgan-Bomben in den Zähnen. Die machen nichts, heißt es, kein Quecksilber dampft aus. Das

    Amalgan muss man nicht entfernen, wenn sie nicht beschädigt sind, heißt es.

    Aber welche Beschwerden durch Amalgan auftreten können, sind schon beängstigend. Das wird aber beim ZA dann nicht ungefragt genannt.


    Heute gibt es vernünftige Zahnzusatzversicherungen für 100 % . Da wäre auch das Entfernen von Amalgan enthalten. Also, machte ich mir

    Gedanken über Amalgan und Glaukom.
    In Youtube gibt es Beispiele wie Amalgan unter Vermeidung des Quecksilber-Ausstoßes und der Berücksichtigung des Patienten und des Zahnarztes entfernt wird.


    Ende Februar habe ich zunächst ein Beratungsgepräch bei meinem Zahnarzt.
    Die Frage, ob Amalgan ebenfalls ursächlich sein kann für Glaukom, frage ich meinen Augenarzt (Termin Ende April).

    Gruß marxx

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 Mal editiert, zuletzt von marxx ()

  • Hi Marxx,


    ich finde deinen Beitrag sehr interessant, da auch ich mit 2 Amalgam-Füllungen schon seit ein paar Monaten über

    eine Entfernung nachdenke.


    Meines Wissens nach sind vorbeugende Maßnahmen, um eine Verteilung des entfernten Amalgams auf den Organismus zu verhindern,

    einen Kofferdam zu legen. Ob und inwiefern dies ausreicht kann ich natürlich nicht beurteilen.


    Bei mir kommt hinzu, dass ich auf der oberen Zahnreihe (also quasi vertikal gegenüber) noch eine Goldkrone trage und somit ein Batterieeffekt besteht und ich Nachts kräftig mit den Zähnen knirsche. Bilde mir irgendwo ein, meinen seit 10 Monaten bestehenden Tinnitus darauf rückführen zu können aber das geht hier zu weit.


    Ich werde nächste Woche diesbezüglich mal meinen Zahnarzt fragen, freue mich über Info's deinerseits.


    LG

  • Als mittels TCM (vorab einer Augenakupunktur-Serie vor einigen Jahren) u.a. ein Störfeld analysiert wurde, sollte dies auf noch vorhandenem Amalgam bei mir beruhen.


    Dies sollte durch die Blüte Rosemary, durch Rosmarintee oder Rosmarin im Essen etwas abgebaut werden; elektrisches Spannungsfeld bestehe zudem auch immer durch 2 verschiedene Metalle - laut Arztbrief.


    Mein Informationsstand ist wie der von Senator, meine Amalgamfüllungen sind gefühlt uralt und haltbar. Meine Krankenkasse benennt zu den Nachteilen von Amalgam geringes Risiko der Belastung des Organismus mit Quecksilber.


    An eine aktive Entfernung habe ich mich nicht heran gewagt, begründet wie von Jenat.

    Jedoch hatte ich wie noch empfohlen von der TCM-Augenärztin auf ein Knirschen überprüfen lassen - negativ zum Glück.


    LG


    Tee

  • Amalgam: seit 1826. Heute wird es ausfasiert.

    Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten. Goethe

    Hier wird nicht gemeckert.

    Die zur Wahrheit wandern, wandern allein.

    Dosis solum facit venenum.

  • Hallo guten Abend,

    Da ich seit 40 Jahren mal mehr oder weniger in Zahnarztpraxen gearbeitet habe

    kann ich sagen, dass ein Zusammenhang zwischen Amalgam und Glaukom da

    niemals diskutiert wurde.


    Ehr dann so Migräne Patienten die verzweifelt eine Ursache finden wollten für Ihre Anfälle.


    Wer sein Amalgam restlos wirklich los werden will sollte auch die alten Kronen und Brücken

    nicht vergessen, denn meist wurden damals die alten Amalgamfüllungen in den Zähnen

    belassen und die Kronen dann zementiert. Das ist Fakt. Auf einem Röntgenbild ist leider

    nicht zu sehen welches Material sich unter der Krone befindet. Heißt also auch unter unseren schönen

    weißen Metallkeramikkronen könnte sich jede Menge Ag verbergen.


    Das ganze ist sehr aufwändig, für Patienten und Zahnarzt. Das Ag sollte ausgeweitet werden.

    Das bedeutet begleitende Naturheilkunde vor/während und nach der Behandlung.

    Die GKV bezahlt das normalerweise nicht.


    Noch ein Satz zum Zähneknirschen. Eine Knirscherschiene kann helfen. Die Kasse zahlt die auch.

    Habe oft von den Patienten gehört wie sich der ganze Bewegungsapparat entspannt.

    Ich selbst lasse mir jetzt auch eine anfertigen, weil ich mich ständig erwische wie ich die Zähne

    aufeinander presse.


    So, Ende der Sprechstunde O:)

    _____________________________________

    Liebe Grüße von She

    🔆

  • Holla, das Du Zahlen musstest verstehe ich nicht. eine einfache Aufbissschiene

    mit passender Begründung / Diagnose, z.B Bruxismus, Knirschen, wird von der Kasse übernommen,

    auch von der Barmer.

    _____________________________________

    Liebe Grüße von She

    🔆

  • Für meine Schiene musste ich 100 Euro zuzahlen. Barmer.

    Da wundert mich gar nichts..... also, bei der Krankenkassenwahl...

  • Holla, das Du Zahlen musstest verstehe ich nicht. eine einfache Aufbissschiene

    mit passender Begründung / Diagnose, z.B Bruxismus, Knirschen, wird von der Kasse übernommen,

    auch von der Barmer.

    Und das war nur die Selbstbeteiligung. Und auch nur das Standardmodell. Der Antrag an die Kasse ging durch, und die hat auch etwas bezahlt. Keine Ahnung, was die Schiene insgesamt gekostet hat.

    bei der Krankenkassenwahl...

    Davon kann nicht wirklich die Rede sein. Ich bin mit 19 in die BKK eingetreten, in der ich zuvor über meine Mutter familienversichert war. Ein paar Fusionen später: Barmer.

    Ich wollte schon wechseln, aber welche Kasse ist wirklich besser? Wirklich klar ist mir das nicht geworden. Aber wenn du einen Tipp hast, gerne.

  • Hallo holla!

    Davon kann nicht wirklich die Rede sein. Ich bin mit 19 in die BKK eingetreten, in der ich zuvor über meine Mutter familienversichert war. Ein paar Fusionen später: Barmer.

    Ich wollte schon wechseln, aber welche Kasse ist wirklich besser? Wirklich klar ist mir das nicht geworden. Aber wenn du einen Tipp hast, gerne

    Das ging mir exakt auch so. Ich war in der BKK familienversichert bei meinem Mann mit. Dann, über unzählige Fusionen, landete ich bei der DAK. Dies war für mich Grund genug, um zu wechseln, weil die tatsächlich ziemlich schlechte Leistungen für mich hatten.


    Wir sind dann zur Techniker gewechselt. Das ist jetzt knapp 6 Jahre her.


    Such Dich doch einfach mal bei den Krankenkassen auf den Homepages durch. Oder suche nach einem Vergleich im Netz. Dann kannst Du Dir ein eigenes Bild machen.

    Es ist ja heutzutage ziemlich einfach, weil man nicht mehr nach dem %-Satz des Beitrags suchen muss. Die sind alle gleichgesetzt. Höchstens die Zusatzzahlung könnte noch variieren. Aber die sind ganz oft auch gleich.


    Viele Grüße

    Sabine