Glaukom oder nicht?

  • Ich habe seit vielen Jahren Probleme mit meinen Augen und hoffe hier im Forum Leute zu finden, denen es vielleicht ähnlich ergangen ist oder die mir weiterhelfen können. Hier meine Geschichte:


    Vor ca. 8 Jahren ging es noch unscheinbar los. Ich bekam einen dunklen, kleinen Punkt im linken, oberen Teil meines rechten Auges, aber so klein und nur in bestimmten Situationen warhnembar, dass es mir keine Sorgen bereitete. Etwa 1 Jahr später kam ein latentes flimmern auf beiden Augen dazu. Je nach Lichtverhältnissen ist dieses Flimmer mal mehr und mal weniger störend bzw. wahrnehmbar. Aber es ist seitdem immer da. Es kamen Glaskörpertrübungen und die ersten Augenarztbesuche dazu. Im Abstand von ca. 2 Jahren lies ich meine Augen durchchecken, immer mit dem Ergebnis völlig gesunder Augen, obwohl ich das Gefühl habe, dass ich ganz langsam meine Sehfähigkeit verliere. Inzwischen gibt es mehrere "Erscheinungen" in meinen Augen:


    Viele, viele Glaskörpertrübungen. Ich damit sagen, dass ich diese von den restlichen Dingen in und an meinen Augen ganz gut unterscheiden kann. Die Glaskörpertrübungen schwimmen frei im Auge durch die Gegend und verschwinden auch mal ganz aus dem Sichtfeld. Es sind so viele das fast mein ganze Gesichtsfeld damit bedeckt ist und trotzdem kann ich mehr oder weniger hindurchsehen.


    2. Der dunkle Punkt von dem ich Anfangs sprach hat sich in den Jahren vergrößert und hat "Auswüchse" nach unten bekommen (wie ein Riss durch mein Gesichtsfeld). Ich habe inzwischen auch zwei dieser Punkte im linken Auge. Diese Erscheinungen sind zwar immer an der gleichen Stelle, aber doch irgendwie beweglich. Manchmal kann ich sie für kurze Zeit durch Augenbewegungen leicht versetzen, auch wenn sie sehr schnell wieder an ihrer ursprünglichen Stelle sind. Anders als die Glaskörpertrübungen werden sie nicht im Laufe der Jahre undeutlicher, sondern werden auch durch das "Wachstum" bedingt immer deutlicher. Es macht für mich den Eindruck, es wäre etwas das auf meiner Linse sitzt und nicht wie die Trübungen in meinen Augen herumschwimmt. Im hellen ist der Bereich als dunkle Stelle sichtbar und im dunkeln sehe ich sie bei Augenbewegungen wie als hätte ich eine Glasscheibe mit einem Sprung oder Riss darin. An der Stelle des "Risses" ist also nicht durchzuschauen, an der Stelle ist es "matt", ähnlich wie Milchglas.


    3. Ich sehe "Schlieren", dunkle Bereiche, wie Schatten im ganzen Auge, vor allem an beiden oberen Rändern. Da diese Schlieren zu weit weg vom Punkt meines Sehens weg sind, kann ich nichts genaueres dazu sagen. Es wirkt als wenn ich einen Film auf den Augen hätten, in dem allerhand Dreck herumschwimmt.


    4. Das Flimmern ist immer da, mal mehr mal weniger. Am hellen Tag und draußen ist es weniger, in Innenräumen und bei Dämmerung oder im dunkeln immer stärker. Ich habe das Gefühl, als könnte ich nicht alles sehen, obwohl ich nicht wirklich sagen kann was ich nicht sehen kann. Es ist sehr schwierig zu erklären.

    Beispiel: Wenn ich jemanden ins Gesicht schaue, habe ich das Gefühl nur Teile des Gesichts zu sehen, ohne das ich jetzt dunkle Areale oder so sehen würde, die das eindeutig beschreibbar machen könnten...


    ganz allgemein sehe ich nicht mehr ganz deutlich, auch wenn ich wahrscheinlich immernoch auf annähernd 100% Sehschärfe komme. Es ist einfach so anstrengend die Augen zu benutzen (wahrscheinlich durch das flimmern?). Meine Augen tun ständig weh, manchmal so stark das ich mich den ganzen Tag ins Bett legen und die Augen schließen möchte.



    Nun war ich also vor ein paar Monaten wieder beim Augenarzt, dieses mal überwies er mich an eine Augenklink, allerdings nur um mich zu beruhigen. Er hat meine Augen durchgecheckt und nichts auffälliges gefunden.


    In der Augenklinik wurde ein erhöhter Augendruck von 28 festgestellt und sie haben mich direkt übers Wochenende dort behalten um ein Augendruck-Profil zu erstellen.

    Heraus kam, dass mein Augendruck regelmäßig erhöht ist (bis knappe 30), ich aber keine feststellbaren Schäden oder Gesichtsfeldausfälle habe. Es wurde ein OCT und ein HRT gemacht, beides unauffällig. Es wurde auch der Gesichtsfeldtest mit und ohne flimmern gemacht (vergessen wie es heisst). Diagnose: okuläre hypertension. Man sagte mir ich müsse trotzdem jetzt anfangen mit Augentropfen oder ich sollte es Lasern lassen.


    Wieder zurück bei meinem Augenarzt hat dieser ersteinmal die gesamten dort gemachten Ergebnisse angezweifelt und selbst ein Tagesprofil erstellt. Wieder erhöhter Druck (bis ca. 25), aber keine erkennbaren Schäden. Er lehnt eine Behandlung mit Augentropfen ab und sagt wir sollten abwarten, da ein erhöhter Augendruck alleine nicht Behandlungswürdig sei.


    Da ich nu zwei verschiedene Aussagen zu einer Behandlung des Augendrucks hatte bin ich zu einen weiteren Augenarzt gegangen, der mir empfohlen wurde. Auch dieser war für einen sofortigen Beginn der Augentropfen-Therapie.


    Ich informiere mich also eingehend zu dem Thema und finde Studien die besagen, dass nur ca. 11 bis 33% aller Menschen mit einem Augendruck zwischen 20 und 30 auch irgendwann mal an einem Glaukom erkranken, also einen Schaden erleiden. Ich finde also mein erster Augenarzt hat recht und ich sollte mich nicht auf eine Therapie einlassen, bevor kein Glaukom zweifelsfrei diagnostiziert wurde. Andererseits habe ich die beschriebenen Probleme mit meinen Augen und auch wenn es sich für Menschen mit diagnostizierten Glaukomschäden wohl blöd anhören wird, es schränkt mich bereits jetzt massiv in meinem Leben ein.


    Ich denke also, entweder habe ich ein Glaukom und bereits einen Schaden im Auge, der mit den heutgen Mitteln nur noch nicht sichtbar ist. Ich habe gelesen, dass ein Glaukomschaden auch mit OCT und Gesichtsfelduntersuchung erst erkannt werden kann, wenn 30% bis 70% des Sehnervs bereits tot sind. Ist das richtig?

    Wenn ich ein Glaukom hätte, dann wäre es wohl besser sofort mit den Augentropfe anzufangen. Andererseits sagen die Ärzte, dass meine Beeinträchtigungen nicht von einem Glaukom kommen können, weil Menschen mit Glaukom erst Einschränkungen hätten, wenn es auch deutlich in den Untersuchungen sichtbar ist. Folge ich also der Annahme ich habe (noch) kein Glaukom, dann wäre es doch absolut nicht sinnvoll trotzdem sofort mit Augentropfen anzufangen, da die meisten Menschen auch mit erhöhten Augendruck kein Glaukom entwicklen. Oder? Ich weiss nicht weiter. Vielleicht weiß hier jemand etwas schlaues und/oder hilfreiches dazu zu sagen. Ich wäre sehr dankbar dafür...

  • Hallo Thei!


    Eine OHT ist nur ein Risikofaktor für die Entwicklung eines Glaukoms das stimmt. Das Risiko an einem Glaukom auch tatsächlich zu erkranken steigt aber mit der Höhe des Augendrucks.

    30 ist sehr hoch (!) und ich persönlich würde da kein Risiko eingehen und tropfen, da man hier nicht mehr von „leicht“ erhöht sprechen kann.


    Wie ist Deine Hornhautdicke?


    Im OCT sieht man Schäden schon sehr früh, im Gesichtsfeld tatsächlich erst, wenn bereits ein großer Teil der Nervenfasern geschädigt ist.


    Deine Probleme können also eher keinen Glaukomschaden darstellen. Gesichtsfeldausfälle, die erst beim fortgeschrittenen Glaukom entstehen merkt man nicht bzw. man sieht sie nicht, als schwarze Punkte / Flecken oder ähnliches...


    Viele Grüße

  • Vielen Dank für deine schnelle Antwort. Ich kenne meine Hornhautdicke nicht, weiß aber das durch meine Hornhaut etwas auf den eigentlich gemessenen Wert raufgerechnet wurde. Das ist also in den Werten bis knapp 30 inbegriffen. Meine Werte sind aber nicht dauerhaft so hoch, es wurde in jedem Tagesverlauf auch Werte um die 16 gemessen.


    Mir ist bewusst, dass der "Normverlauf" von einem Glaukom in der Regel von den Betroffenen erst sehr spät bemerkt wird. Ich möchte einfach wissen, ob es auch Abweichungen davon gibt. Gibt es hier Leute die einen Glaukomschaden selbst bemerkt haben bevor es ein OCT oder Gesichtsfeldtest erkennen konnte? Bei Dämmerung sieht es bei mir aus, als wenn hunderte oder tausende kleine Teile meines Gesichtsfelds einfach dunkel sind und ich dort nichts sehe. Es sind aber halt sehr viele ganz kleine Teile breit verteilt, so das es für mich logisch ist, dass ich trotzdem die leuchtenden Punkte in der Gesichtsfeldmessung sehen kann (weil sie größer als die hunderten kleinen "dunklen" Punkte sind).


    Zu den Tropfen: Wenn ich davon ausgehe kein Glaukom zu haben, ist dann das Risiko welches von den Tropfen ausgeht nicht mindestens genauso groß? Wie man z.B. hier im Forum liest haben die ja scheinbar oft ganz erhebliche Nebenwirkungen und in der Packungsbeilage wird u.A. vor anderen Schäden am Auge als Nebenwirkung gewarnt. Ist es nicht richtig, dass die meistens Menschen mit erhöhten Augendruck kein Glaukom entwickeln?

  • Hallo Thei,


    Willkommen im Forum ... und sorry: ab den mich erschlagenden Textblöcken habe ich geistig abgeschaltet... bitte alle 4-5 Zeilen Absatz setzen.


    Wer dich in diesem Forum der eventuell bereits Sehbeeinträchtigten lesen kann, wird dir ggf. auch antworten.


    Es ist verständlich, dass du aufgeregt und verunsichert bist. Erlaube uns ein paar Fragen zur Klarstellung:


    Hast du eine Fehlsichtigkeit?

    Chronische Augenkrankheit (+ in Familie)? (Stichwort Glaskörper trübungen)

    Sonstige Erkrankungen?


    Kammerwinkel wurde vermessen? Hornhautdicke (Pachy)?

    24-Stunden-Druckprofil in Klinik? (Blutdruck-Profil?)

    Aussage zu Netzhaut?


    Falls du Befunde der Klinik hast, kannst du diese hier anonymisiert einstellen (persönliche Daten schwärzen). Wird hier drübber geschaut.


    Es ist richtig: ein Glaukom wird erst diagnostiziert, wenn Schäden feststellbar. Aber um Schäden zu verhindern (weil nicht reparabel/ umkehrbar), wird bei okulärer Hypertension in dieser Dimension normalerweise auf auf drucksenkende AT abgestellt. (Reduktion Kammerwasser oder Verbesserung Kammerwasserabfluss).

    Erst medikamentöse Therapie, dann operativ.


    Gab es von der Klinik keine Empfehlung zu speziellen AT?


    Kannst du ggf. den Klinik-Befund noch dort abfordern? Klinik war auf Glaukom spezialisiert? Welche Klinik?


    Wie alt bist du? ( nicht uncharmant, sondern zu erhellenden Zwecken gefragt).


    An umherwuselnde Trübungen kann man sich gewöhnen. Je weniger man sich darauf konzentriert, desto weniger nervig.

    Man kennt irgendwann seine persönlichen 'Flusen'.


    PC-Beruf? Augentrockenheit?(Thread "Benetzungstropfen" durchstöbern und diverse Empfehlungen ausprobieren).


    Btw: " keine GF-Ausfälle" ist zwar derzeit gut. Aber um 30 regelmäßiger AID ... und unbehandelt ... ist eher ungewöhnlich ... geht eigentlich gar nicht!


    Die Sehnerven je nach Person und Ausgangssituation können evtl. höheren AID aushalten. Aber in welcher Höhe wie lange?


    Ich möchte dir keine zusätzliche Angst machen. Aber ich sehe Handlungsbedarf... entweder in Therapie und/ oder in Diagnostik.


    (Habe AID um 40 unbehandelt trotz genauer Anamnese ertragen müssen, nicht so angenehm. Weiß also bissele was zu okulärer Hypertension.)


    LG

    Minerva


    "Die Dinge, die mich anders machen,
    sind die Dinge, die mich ausmachen."
    A. A. Milne

  • Wenn Du Drücke von 16 - 30 hast im Tagesverlauf dann sind das viel zu hohe Schwankungen, die der gemeine Sehnerv nicht mag. Normal sind Schwankungen plus / minus 4-5 mmhg.


    Wenn verschiedenen bildgebende Messungen (HRT, OCT) und mehrere Augenärzte keine Schäden feststellen konnten, würde ich dem glauben. Nun muss man schauen, dass das so bleibt. Ob Du tropfst oder nicht ist letztendlich Deine Entscheidung. Wenn nicht würde ich zumindest sehr engmaschig kontrollieren lassen.


    Von den Tropfen geht nicht zwangsweise ein „Risiko“ aus nein. Es kann passieren, dass man mal den ein oder anderen Wirkstoff nicht verträgt (wovon man erstmal nicht ausgehen sollte) dann gibt es aber noch weitere Alternativen. Wenn man sich die Nebenwirkungsliste einer Tafel Schokolade durchliest, möchte man eher auch keine mehr essen.


    Ja richtig die meisten Menschen mit einer OHT entwickeln kein Glaukom, aber nochmals: Ein AID von 30 ist sehr hoch und damit das Risiko höher als bei einer OHT mit einem Druck von 24. Dann noch die Schwankungen...


    Nein einen Glaukomschaden kann man nicht so frühzeitig bemerken allenfalls einen sehr hohen Augendruck durch zB Kopfschmerzen, farbige Ringe um Lichtquellen...


    LG

  • Hallo Thei,


    willkommen im Forum!


    Die Symptome, die du hier dehr detailliert beschreibst, kenne ich nicht, kann sie auch nicht wirklich einordnen.

    Gesichtsfeldausfälle bemerkt man erst, wenn sie schon recht weit fortgeschritten sind. Nach meinen Erfahrungen, machen sich diese dann aber anders bemerkbar, eher so, dass man schlechter sieht und manchmal irgendwo was fehlt. Man übersieht häufiger Dinge, stolpert oder stößt sich den Kopf.

    Ich möchte einfach wissen, ob es auch Abweichungen davon gibt. Gibt es hier Leute die einen Glaukomschaden selbst bemerkt haben bevor es ein OCT oder Gesichtsfeldtest erkennen konnte?

    Manche nehmenn Veränderungen im Sehen wahr, wenn der AID gerade sehr hoch ist. Das äußerst sich z. B. als "Nebelsehen" oder "Verschwommensehen".


    Ein OCT alleine sagt noch nicht sehr viel aus. Erst im Verlauf, also nach mehreren Untersuchungen im Abstand von z. B. 3 - 6 Monaten kann man eine Veränderung feststellen und die Diagnose sichern.


    Ein AID von ca. 30 ist nicnt tolerierbr und sollte behandelt werden! Ob man die Tropfen verträgt, kann man erst sagen, wenn man sie anwendet. Nebenwirkungen gibt es, aber sie sind nicht immer dramatisch und man kann kann was dagegen tun.

    LG,

    Klaus =)


    (Kurzsichtig, Lasik - OP und Vorderkammerlinsenimplantation, Offenwinkelglaukom mit Gesichtsfeldausfällen, Katarakt - OP, 4 X XEN - Implantation 2014 / 2015)

  • Ach so, viel geoogelt ... aber noch keine wirklichen Grundlagen.


    Die Geräte wurden mit bekannten Normen zur Erkennung von statistischen Abweichungen im Vergleich gespeist (im individuellen Vgl. am selben Gerät am besten meist über Jahre).


    Wurden zur Abgrenzung Früherkennungstest durchgeführt?


    Das ist dann doch kein "regelmäßiger" AID von um 30... Druckschwankungen ... Ursache? (Könnte ich mutmaßen ... wäre Befund der Klinik aber sicherlich als Quelle angebrachter.)


    Bitte nicht falsch verstehen: nach der bestehenden Konfusion wegen verschiedener ärztlicher Interpretation führen weitere Fern-Meinungen wahrsch. auch nicht zum Ziel bzw. zur Beruhigung.


    Also dessertwegen bitte Fakten, damit wir helfen können.

    Minerva


    "Die Dinge, die mich anders machen,
    sind die Dinge, die mich ausmachen."
    A. A. Milne

  • Sorry für den Textblock.


    Ich bin leicht kurzsichtig (-1,75).


    Mir sind keine Augenkrankheiten in meiner Familie bekannt.


    Ich habe Hashimoto (Autoimmunerkrankung der Schilddrüse).


    Meine Kammerwinkel wurden zweimal beurteil. Beim ersten Mal sagte man mir sie wäre etwas eng, der höhere Druck könnte daher kommen. Beim zweiten Mal sagte man mir die Kammerwinkel sind normal. Meine Hornhautdicke ist in den angegebenen Werten berücksichtigt.


    Mein Augen-und Blutdruck wurde über 3 Tage in der Klinik gemessen. Über den Blutdruck hat niemand etwas gesagt, daher gehe ich davon aus dass das okay war. Der Augendruck ist an fast jedem gemessenen Tag mindestens bis 25 hoch gegangen. Die Spitze war an mehreren Tagen bei ca. 29.


    Ich war in der Park-Klinik Manhagen und mir wurde Monoprost empfohlen.


    Ich bin 30.


    Umherwuselnde Trübungen stören mich wenig. Die Teile, die eben nicht umherwuseln sondern immer an der selben Stelle kleben, stören mich.


    Ja, ich bin beruflich sehr viel am PC. Benetzende Augentropfen benutze ich, hilft auch gegen die Trockenen Augen, aber nicht gegen die beschriebenen Probleme.


    Warum geht ein Augendruck von bis 30 nicht unbehandelt? Ich habe von Untersuchungen gelesen, die zeigen das nur etwa 11% der Menschen mit regelmäßigen Augendruckwerten zwischen 20 und 30 tatsächlich ein Glaukom entwickeln. Ist das falsch? Wenn das falsch ist und das Risiko größer ist als ich annehme, wäre eine Quelle dazu sehr nett.

  • Warum geht ein Augendruck von bis 30 nicht unbehandelt? Ich habe von Untersuchungen gelesen, die zeigen das nur etwa 11% der Menschen mit regelmäßigen Augendruckwerten zwischen 20 und 30 tatsächlich ein Glaukom entwickeln. Ist das falsch? Wenn das falsch ist und das Risiko größer ist als ich annehme, wäre eine Quelle dazu sehr nett.


    Nun, wenn du denkst dass das Risiko für dich vernachlässigbar ist, lass es doch drauf ankommen.

    Niemand kann dir irgendwas garantieren, wir haben alle keine Glaskugeln.


    Von welchen Untersuchungen hast du gelesen? Hast du einen Link für uns?

    LG,

    Klaus =)


    (Kurzsichtig, Lasik - OP und Vorderkammerlinsenimplantation, Offenwinkelglaukom mit Gesichtsfeldausfällen, Katarakt - OP, 4 X XEN - Implantation 2014 / 2015)

  • Hallo Thei,


    kann es sein, dass du lieber irgendwelchen (seelenlosen) Statistiken glauben möchtest, als dich z. Bsp. hier im Forum mit echten Schicksalen und vielfachen Erfahrungen auseinander zu setzen?


    Wer sagt dir denn, dass du zu denen gehörst, deren Sehnerv solche Drücke aushalten? Und es sind Schwankungen zu berücksichtigen.

    Diese sind meist das Problem.


    Auch im Forum sind statistische Quellen + Verweise auf solche zu eruieren.


    Mal Kammerwinkel bissel eng, mal normal - willkommen in der Welt der Glaukomies ... mit realen Problemen der Diagnosestellung, Versuch und Irrtum bei Arztwahl, medikamentöser Therapie, usw.... statistisch wahrscheinlich nicht erfasst.


    Wie sind die Druckschwankungen über den Tag verteilt? Schilddrüse gut eingestellt? Wie siehts mit Durchblutung aus? Tägliches Trinkvolumen?


    Empfehlenswerte Lektürehinweise zum Thema Glaukom findest du auch im Forum.


    Senator + Sternchen75 :oD;o):o*


    LG

    Minerva


    "Die Dinge, die mich anders machen,
    sind die Dinge, die mich ausmachen."
    A. A. Milne

  • Hallo Thei!


    Manchmal sind Informationen portioniert echt sinnvoll.


    Ich hab keine Zeit so einen Post so zu lesen. Dazu brauche ich ja fast schon eine halbe Stunde.


    Zum Rest, den ich gelesen habe:



    Ich war in der Park-Klinik Manhagen

    Da steht Klinik der Spezialisten. Nur weil das da steht muss da noch nicht den Tatsachen entsprechen. Da gibt es z. B. keine Glaukomsprechstunde.


    Wenn Du zu einer Spezialistin im Norden möchtest. könntest Du zu ihr gehen:


    http://www.augenpraxiskliniklu…doz-dr-med-mona-machemer/



    Oder ins UKE in Hamburg, z. B. .


    Warum geht ein Augendruck von bis 30 nicht unbehandelt? Ich habe von Untersuchungen gelesen, die zeigen das nur etwa 11% der Menschen mit regelmäßigen Augendruckwerten zwischen 20 und 30 tatsächlich ein Glaukom entwickeln. Ist das falsch? Wenn das falsch ist und das Risiko größer ist als ich annehme, wäre eine Quelle dazu sehr nett.


    Es ist Deine höchstpersönliche Entscheidung nicht zu tropfen und ggf. einen Schädigung entstehen zu lassen.


    Irgendwie verstehe ich sogar keine verzweifelte Suche nach Zureden, dass Du nicht tropfen sollst. Hier wirst Du diesen Zuspruch nicht finden.

    Wir sind hier alle Glaukomies mit Schädigungen an den Sehnerven. Teilweise mit übelst großen Schädigungen und Beeinträchtigungen beim Sehen.


    Wir sind keine Ärzte, wir verfügen nur über gewisse eigene Erfahrung, über die wir hier berichten und wir können auch nicht in die Zukunft schauen.



    Viele Grüße

    Sabine

  • Hallo Thei,


    Ich habe die gleichen Symptome. AA sagte mir sie haben nix. Bei der Untersuchung zur Katarakt OP würde ein Sehnervschaden festgestellt. Mit meinen Augen geht es rapide bergab. Die Unikliniken Frankfurt und Mainz finden keine Ursache. Traurige Angelegenheit. Ich hin gesund und werde langsam blind.

  • Hallo Rossi,


    du bist dir sicher, dass deine Sehnerven absterben - Ursache unbekannt.


    Thei muss sich anscheinend erst noch damit beschäftigen, dass Druck von 16 - 30 ( große Druckschwankungen!) die Sehnerven schädigen können.


    Thei hat einerseits AT-Empfehlung zur Drucksenkung, andererseits aber Zweifel, ob dieser AID/die Druckschwankungen (!) überhaupt therapiert werden sollten.


    Vielleicht braucht Thei noch etwas Zeit, um hier überhaupt zu antworten.


    Thei hat momentan weder diagnostizierte Gesichtsfeldausfälle noch wird medikamentös therapiert.


    Also kann nicht 'getestet' werden, ob durch AT Drucksenkung erreicht wird, A t verträglich sind bzw. ob GF im Verlauf stabil bleibt (ggf. eben durch AT).


    Druckverlauf über 24 Std. nicht bekannt.

    Ob Hashi gut eingestellt (knifflig, deshalb ja gefragt worden): noch keine Antwort.


    24-Std.-Druckprofil nicht bekannt ... evtl. bei Klinik nett anzufragen ...


    Nach relativ einfachen Stellschrauben gefragt (die aber u. U. große Auswirkung haben): noch keine Antwort.


    Thei stellt momentan zumindest auf statistisch signifikante Fälle ab.


    Bist du ein statistischer Fall, Rossi?

    Vllt. ähneln sich die Symptome ... oder lediglich die Beschreibung derselben, wer weiß.


    Dir warst bei mehreren renommierten Kliniken, deine persönliche Diagnostik / dein Sehverlust ist nicht nach Schema F.

    Es wurde dir u.a. mehrfach Prof. Strempel empfohlen.


    Vllt. wolltest du Thei lediglich durch den Vergleich mit deinem Leiden warnen?


    Dann hab Dank, aber in aller Ehren: bitte kümmere dich jetzt vordringlich um deine eigenen Ansatzpunkte ... bitte, bitte, bitte!


    LG an Thei und Rossi

    Minerva


    "Die Dinge, die mich anders machen,
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    A. A. Milne