Multifokale Linsen? bei Starker Kurzsichtigkeit und glaukom

  • Hallo ....

    Ich war schon lange nicht mehr hier unterwegs,doch würde ich mich nun über ihre Meinungen zu meinem Thema hören..

    ich trage mich mit dem Gedanken mir im Sommer 18 Kunstlinsen implantieren zu lassen..

    ich bin stark kurzsichtig ,,-16 Dioptrien,,trage tagsüber immer kontaktlinsen ,,die Brille,die sehr starke Gläser hat ,trage ich eigentlich momentan nur zuhause

    Ich weiß , ich bin da sehr eitel,aber wer so ne Kurzsichtigkeit hat ,kann das vielleicht verstehen,,zumal das Sehen mit Linsen nochmals ganz anders ist als das Sehen mit einer Brille...

    Durch die Tropferei mit Ganfort,,,merke ich aber ,das meine Linse nun nicht mehr länger als gut 1,5 Jahre halten..

    Die Linsen sind zwar beim Tropfen nicht im Auge,,,doch meine Optikerin meinte ,,die Tropfen wären schon länger im Auge und würden auch die Contactlinsen mit der Zeit beschädigen

    Ich sehe auch mit Linsen nicht mehr so gut ,,,habe nun auch schon Angst, das icch irgendwann Probleme mit meinem Führerschein bekommen..

    Würde nun mal eure Meinung wissen,,was ihr über da Implantieren multifokaler Linsen hält..

    Ich weiß sehr wohl,das das überhaupt nichts mit meimem Glaukom zu tun hat..

    Hoffe eigentlich nur ,durch das Implantieren mehr Qualität beim Sehen und somit auch in der Umgebung zu bekommen.


    Danke für eure positiven und gerne auch negativen Rückmeldungen

    lg JutttaO:)

  • Hallo Jutta,


    habe pers. damit keine Erfahrungen, bin mir aber sicher, daß es zu deinem Thema seit geraumer Zeit schon Beiträge bzw. Äußerungen gibt.


    Bemühe mal die Suche oben rechts mit "multifokal" o.ä., da müßte was kommen...

  • Augenarzt Schelle Köln - der Linsenpapst

    Ohne Musik wäre alles nichts. (frei nach Mozart)

  • Hallo Jutta,


    ich muss mal ganz weit ausholen um eine Antwort zu formulieren.


    Auch ich bin seit Geburt stark kurzsichtig mit einem Visus, der selten mehr als 70 / 80% betragen hat.

    Alles was Du geschrieben hast, kann ich ohne Einschränkung nachvollziehen.


    Auch die Motivation zu einer Implantation von Kunstlinsen, von wegen Führerschein, das war vor knapp 20 Jahren genau auch mein Problem. Beim Sehtest für den Motorradführerschein bin ich glatt durchgefallen. Natürlich habe ich mir dann wegen dem Autofahren auch Sorgen gemacht.


    Ich habe mich dann um die Jahrtausendwende herum in mehreren Schritten operieren lassen.

    Es mussten mehrere LASIK Behandlungen wegen der Hornhautverkrümmung vorgenommen werden und ich bekam in jedes Auge eine Vorderkammerlinse implantiert.


    Das Ergebnis war sehr gut, ach was, es war ein Traum!

    Ohne Brille kam ich auf 100% Visus. Unglaublich, ich schien geheilt zu sein...


    Hätte ich damals gewusst wie das weitergeht, hätte ich den ganzen Aufwand wahrscheinlich gelassen....


    Ich begründe das aus heutiger Sicht, mit allem, was ich jetzt weiß mal so :


    1. Vorderkammerlinsen werden vor die natürlichen Linsen eingesetzt brauchen dort Platz und können deshalb die Zirkulation des Kammerwassers behindern, also einen Anstieg des Augeninnedrucks zur Folge haben!


    2. Jeder Eingriff am Auge hinterlässt Spuren an den Hornhäuten und Bindehäuten (Narben) was wiederum zu Problemen führen kann.


    3. Künstliche Linsen haben auch Nachteile.

    Es kann zu erhöhter Blendempfindlichkeit im Dunkeln kommen.


    Meine Augen sind heute äußerst empfindlich und durch die zuletzt unausweichlichen Glaukom Operationen hat sich die Gesamtsituation noch verschlimmert. Jede weitere Operation ist wegen der Vorgeschichte erschwert und muss sehr gut überlegt sein.


    Glaukomaugen brauchen schon alleine wegen der Tropfen und den damit verbundenen Nebenwirkungen oft viel Pflege und Fürsorge.


    Deshalb lautet mein Fazit : wenn es nicht unbedingt nötig ist, dann probiere es ohne künstliche Linsen.


    Es tut mir leid, dass ich nichts positives zu deiner Frage schreiben kann, sehe aber auch keine Alternative zu meiner ehrlichen Antwort.

    Ich hoffe sehr, du verstehst das.

    LG,

    Klaus =)


    (Kurzsichtig, Lasik - OP und Vorderkammerlinsenimplantation, Offenwinkelglaukom mit Gesichtsfeldausfällen, Katarakt - OP, 4 X XEN - Implantation 2014 / 2015)

  • Ihr Lieben,


    Ich lebe mit -9,5 bis plus 2,25.


    Da mein Glaukom genetisch bedingt zu erwarten war, habe ich sogar nie Kontaktlinsen getragen wie meine Mutter. (-13 und ein Auge nur hell dunkel)


    Alles sein lassen, was man sein lassen kann.


    Der höhere Linsenverschleiß ist eventuell durch Ernährung noch etwas herabzusetzen. Die Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit wird vom Wetter, den Luftschadstoffen und vor allem dir selbst, weil dein Körper sie produziert, beeinflusst. Bei meiner Mutter bildeten sich manchmal auch noch ohne Glaukommedikation Ablagerungen auf den Linsen, die auch der Optiker nicht runter kriegte. Das war vor allem nach mehreren Einladungen - also Festtagsessen.


    Ich würde zu Dr. Schelle nach Köln fahren. Er behandelt Glaukom ist ein Kontaktlunsen Freak und Internist und x Jahrzehnte Berufserfahrung. Er wird eine Kontaktlinsenlösung finden und das ist dann keine Op mit Ausgang xy ungelöst


    Ich habe auch über Lasik früher nachgedacht und fand doof immer Brille - ich habe das alles gelassen, damit ich bei dem zu erwartenden Glaukom ein unversehrtes Auge habe.


    Viele Grüße


    Jenat


    Google Dr. Schelle Köln

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  • Bei der unanbhängigen Patientenberatung habe ich vor der Katarakt-Op auch eine gute Beratung wegen der Linse bekommen. Hatte am Telefon anfangs durch Zufall eine ehemalige Augenarztmitarbeiterin und dann noch Rückruf von einer Augenärztin.


    Am Ende wurde die Linse bestätigt, die ich selbst auch nehmen wollte. Davon hatte ich dort aber nichts gesagt.


    Bei meinen Recherchen kam immer wieder durch, dass die Multifokallinsen noch nicht so optimal seien sollen. So verführerisch die Vorstellung war, keine Brille mehr zu benötigen, habe ich dann doch von dem Modell Abstand genommen. Meine Überlegung war, falls Probleme mit der Sehstärke auftreten sollten, ist es einfacher, die Korrektur durch eine neue Brille zu verändern, als durch eine fest eingesetzte Linse = nochmals OP. Zumal ich davon ausgehe, dass ich wegen meinem Glaukom noch weitere OPs vor mir habe und von daher vermeidbare Eingriffe nicht machen lassen will.


    Das ist aber nur die Sicht aus meiner persönlichen Situation. Meine Kurzsichtigkeit war nicht so stark und auch nur auf einem Auge.


    LG

    memory

    Es ist sehr beglückend, sich mit kompetenten Menschen auszutauschen.


    Ein lieber Gruß


    memory

  • Hallo Jutta!


    Du weißt vielleicht noch, dass ich auch stark kurzsichtig bin und dein Sehgefühl bzw. deine Intension einigermaßen nachvollziehen kann.


    Was mich da noch in Skepsis bleiben läßt: eine stufenlose Sehstärkeeinstellung ist damit wohl auch nicht möglich.


    Sehr wohl möglich in meinem Fall (!):

    Beginnende Altersweitsichtigkeit, nicht absehbare Ausfälle durch AID/Glaukom, Präferenz Katarakt.


    Fur jeden selbst aus meiner Sicht zu überlegen: muss ein Eingriff an den Augen sein, wenn wegen individueller Glaukomgeschichte/Präferenz eine "unnötige" OP vermeidbar ist?


    Bitte nicht falsch verstehen: ich kenne nur meine (!) Strategien, um mit der Kurzsichtigkeit und den Problemen umzugehen... "Übung" ( vorwiegend unbewusste Kompensation seit fast 40 Jahren).


    Und ich merke auch, dass es immer mehr Kraft kostet. Ich verstehe die Sehnsucht nach möglichst nebelfreiem Sehen ohne Hilfsmittel.


    Ich habe allerdings eine zeitliche Distanz von einer Stunde zwischen AT und KoLi-Einsetzung eingebaut.


    Desweiteren bin ich von Hausmarke Bausch und Lomb als Aufbewahrungslösung auf eine all-in-one-Lösung umgestiegen (antibakteriell auch noch ?, Proteinlöser gibts weiter extra).


    Jetzt bin ich bei solchen Sachen nicht für voreilige Empfehlungen/statesment (kann zu viel reinspielen).

    Aber es scheint subjektiv eine bessere taggleiche Verträglichkeit der KoLis vorzuliegen und insgesamt eine bessere Verträglichkeit... inkl. AT-Reizung, endlos Pflege-AT ...


    Bei mir ist seit langer Zeit ein Problem, dass ich ständig Infekte hatte, die sich auf Augen und damit Koli-Verträglichkeit auswirkten. Oder die ständige Augenreizung Tor für sonstige Infekte geöffnet hatten.

    Jedenfalls schmerzhaft, sich wegen besserer Sehfähigkeit + arbeitsbedingter Notwendigkeiten die Kolis auf dauergereizte Augen zu klatschen.


    Allerdings kam ich seit Umstellung Koli-Pflege unerwartet gut zurecht.


    Manchmal liegts an Details, manchmal an mehreren Details. ?


    Da probiere ich vor einer OP wegen Kurzsichtigkeit lieber länger an alternativen Details rum, als dass ich meine Augen für drucksenkende OP's vorschädige.


    Ach gucke: Sualk hat praktische Erfahrungen... leider. ?

    Danke Klaus, das du dein persönliches Resümee mit uns teilst. :knuddeln:


    Klaus: Falls du dich jetzt minervisch geknuddelt fühlst ... haste recht ... und dich außerdem bei Nichtgefallen nicht schnell genug aus dem Staub gemacht ??.


    Zurück zu Jutta:


    Bei meiner Suche war ich auf das Augenlaserzentrum Leipzig gestossen.


    Dort wird angegeben, welche umfangreichen Voruntersuchungen durchgeführt werden usw.

    Hornhautdicke, Augentopografie usw.


    Jenat hat dir jetzt auch noch eine Top-Info-Adresse genannt ... genug Stoff zum nachdenken und recherchieren? ?


    LG

    Minerva


    "Die Dinge, die mich anders machen,
    sind die Dinge, die mich ausmachen."
    A. A. Milne

    2 Mal editiert, zuletzt von Minerva () aus folgendem Grund: Konsonantentausch ... mit KoLis wäre das ... auch nicht anders um diese Uhrzeit gewesen ;-)

  • Liebe Jutta,


    Mir ist die Nacht noch eingefallen, dass du Ganfort tropfst. Der darin enthaltene Betablocker macht trockenes Auge. Somit muss logischerweise die Pflege der Augen intensiviert werden. Meine Kollegin (Hauswirtschaftsmeisterin an einer Berufsschule) ist so kurzsichtig wie Du und kann ja nur mit Kolis wegen der Dämpfe arbeiten. Brille ausgeschlossen. Sie sagt immer so nett: nach der Arbeit, immer Linsen raus und schmieren. Sie sagt das in so einem lustigen Ton und macht das immer: gut geschmierter Motor laufe ja auch besser. Sie hat als Ritual nach der Arbeit: Linsen raus, Reinigung und Augenpflegesalbe und 20 Minuten Sofa. Dann ist die Pflegesalbe bzw. Gel eingezogen und es geht daheim mit Brille weiter.


    Ausreichend trinken und zwar Wasser ohne Kohlensäure und Tee (nicht schwarz), Kräutertee aller Art und viel Gemüse und Kartoffeln, wenig Nudeln, wenig Fleisch kann auch noch helfen. Basische Ernährung wirkt sich rasch auf die Tränenflüssigkeit aus. Sie wird ausgeglichen.


    Es sind wirklich bei Linsenträgern oft kleine Dinge.


    Du hast nun viele Denkanstöße, die kleinen Dinge einfach probieren. Du wirst eine gute Lösung für Dich finden.


    Gruß


    Jenat

    Ohne Musik wäre alles nichts. (frei nach Mozart)

  • Hallo ..

    vielen lieben Dank für eure Ansichten...


    Sicherlich werde ich so eine Entscheidung nicht so einfach treffen...

    Die Tipps sind sehr hiflreich..

    Da ich Ganfort nur abends tropfe ,,,,bleiben die Linsen nach den Tropfen aus,,Brille ziehe ich immer gleich an ,wenn ich zuhause bin ...am Wochendende trage ich nur die Brille.

    Ich merke sehr wohl ,das die Augen trockener werden,,habe auf der Arbeit Hylo Commod,,das ich bestimmt ca 6 mal dort tropfe..

    Zuhause Vis o pot..hoffe jetzt richtig es geschrieben zu haben...das macche ich auch immer...

    Ich bin ja schon kurzsichtig seit ich 6 Jahre alt bin ,,weiß also garnicht wie man " richtig gut " sieht...

    Sehe jetzt mit Linsen noch 50 % Prozent,,bisher musste ich alle 2 jahre eine Bescheinigung bei der Führerscheinstelle einreichen...hoffe ,das das noch lange anhält...

    Ich bin jetzt schon abends sehr blendungsempfindlich,,vermeide auch abends im Dunkeln zu fahren...


    Ich mache mir die Entscheidung nicht einfach ,hab auch Angst davor ....

    Denke werde das nochmals alles überlegen ...


    vielen lieben dank für eure Antwort jutta

  • Liebe Jutta,


    Du machst dann ja schon viel.


    Ich würde erst einmal zum Optiker gehen und dem noch einmal ein Loch in den Bauch fragen wegen der Pflegemittel.


    Dann Kontaktlinsenaugenarzt wegen des Tränenfilm s.


    Würde der Tränenfilm mal analysiert?


    Das gibt es.


    Trinken? Genug?


    Die Ernährung ist absolut wichtig. Blaue Früchte für das Nachtsehen jeden Tag als 3 Monate Kur.


    Ich würde solche Termine im dreiwöchigen Abstand machen, denn es dauert ja immer, bis man sagen kann: hat was gebracht oder war nur niedlicher Versuch.


    Ich kenne das bei meinem Ndg, es gibt so viele Stellschrauben.


    Viele Grüße


    Jenat

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  • Hallo ....

    wegen meinem Tränenfilm werde ich den Augenarzt nochmals fraagen oder den Optiker...

    Was nimmt ihr so als Pflegemittel für die Kontaktlinsen,,,eine Frage an die ,die Kontaktilinsen tragen..


    blaue früchte essen ich extrem viel..auch grünes Gemüse....

    Nehme zusaätzlich als Vorsorge Nahrungsergän zungsmittel für die Makula in Form von Tabletten,hat mir mein Augenarzt

    empfohlen...

    lg Jutta

  • Hallo

    wollte euch nur informieren,das ich von einer Op abgekommen bin ...

    ich werde wohl novh mehr auf die Pflege der LInsen achten,,all eure vielen Tipps noch beherzigen...

    Solange es so geht,,,,lasse ich es ...

    Werde die Linsen noch öfters ausziehen und die Augen noch mehr pflegen,,,hab mir jetzt angewöhnt ,in fast jeden Raum Tropfen hinzustellen,damit ich überall tropfen kann und so auf meine 8-10 Tropfen am Tag komme..

    Für die Nacht habe ich mir Vitapos zugelegt..

    lg Jutta

  • Hallo,


    ich, Glaukom, 27 Diopthrin, habe mir 1998 Hinterkammerlinsen, statt meiner eigenen(OP wie beim grauen Star) einpflanzen lassen.
    Bin sehr zufrieden, schon deswegen, weil sie wartungsfrei sind. Ich weiß aber auch, dass die Linsen der Netzhaut nicht gut tun. Meine Sehkraft verschlechtert sich durch Nebelbildung zusehens. Genaue Ursachen hat mir noch keiner sagen können, außer altersbedingt. Ich werde zwar dieses Jahr 70, aber zufriedenstellend war diese Aussage nicht.

    Vor den Linsen hatte ich 25 Jahre harte Kontaktlinsen und davor, vom 5. bis 18. Lebensjahr die schöne dicke Brille mit den Flaschenböden :(


    Der Krankenkasse gegenüber würde ich nicht von einer "Schönheits-OP" sprechen.
    Vielleicht kann es Dein Augenarztes medizinisch begründen. Dann übernimmt die Kasse die Kosten.

    Liebe Grüße aus Thüringen,


    Oskar

    P.S. Es gibt auch noch die Möglichkeit der Implantation von Vorderkammerlinsen. Da müßtest Du Dich über Vor- und Nachteile beraten lassen.

  • nebeln ist oft Vitamin C Mangel

    Ohne Musik wäre alles nichts. (frei nach Mozart)

  • Ich habe mir im Dezember 2017 mulifukale Linsen wegen meiner Kurzsichtigkeit einsetzten lassen


    Mein Fazit , ich bin sehr zufrieden und ärgere mich , daß ich das nicht schon vor 10 Jahren habe machen lassen.


    Die Anpassung an die Linsen dauerte fast ein Jahr , Das erste viertel Jahr nach der OP war besonders nervig . Seit dem hat es sich stetig verbessert.


    Starke Lichtempfindlichkeit und starke Schwankungen im Nahbereich. Hab mir als erstes eine Sonnenbrille kaufen müssen.


    Die Linsen funktionieren bei Tageslicht am Besten . In der Dämmerung oder Nachts ist es nicht ganz optimal aber ich bin trotzdem zufrieden.


    Jetzt habe ich gelegentlich Augentrockenheit , diese schwankt täglich . Der Arzt hat Tropfen empfohlen und ich habe paar Sorten probiert .


    Letztlich bilden fast alle eine Art Kristalle , die in den Wimpern kleben oder die Augenoberfläche verkratzten . Ab besten ist es mit kaltem Wasser die Augen zu befeuchten .

  • Hallo, ich bin seit einigen Tagen hier im Forum. In meinen früheren Beiträgen habe ich meine Probleme bezüglich AT und KT geschildert (bitte unter meinem Namen auf "Beiträge" klicken).

    Ich bin im Vergleich zu den anderen Usern hier nicht sehr stark kurzsichtig (nur 6 bzw. 8 Dioptrin) aber das reichte mir schon, um ab meinem 18. Lebensjahr (harte) Kontaktlinsen zu tragen. So trage ich schon fast 50 Jahre KL, inzwischen habe ich die sog. semipermeabelen.


    Ab dem 45. Lebensjahr benötigte ich zusätzlich zu den KL eine Lesebrille.


    Seit 2011 bin ich in Behandlung wegen Glaukom und bekomme beidseits AT. Unabhängig von dieser Entwicklung entschied ich mich vor ca. 3 Jahren für multifokale KL, weil mir die Lesebrille so was von lästig war. Ich bin damit sehr zufrieden und ich habe die Kosten gerne komplett selbst übernommen.
    Inzwischen machen mir meine Augenlider Sorgen, wobei ich mir nicht sicher bin, ob die Rötung usw. von den multifokalen KL (weil sie dicker sind als die nur für Kurzsichtigkeit), von den Pflegemitteln, von den Glaukom-Tropfen, von einer Allergie oder woher noch kommen. Ich versuche gerade, dieses herauszubekommen.


    Vielleicht gibt es hier andere User, die damit Erfahrung haben? Ich würde mich sehr freuen.

  • Ja, Weizen. Ohne Weizen löst Viele Probleme.

    Ohne Musik wäre alles nichts. (frei nach Mozart)

  • Hi,


    kann m. A. tatsächlich nur durch mühsames testen herausgefunden werden. Und zuallererst jenats Empfehlung auf Langzeitbasis folgen.

    Benutzt du jetzt wegen der neuen Kolis auch andere Aufbewahrungs-/Reinigungslösung?

    Ggf. mit unter Beobachtung stellen...


    Nur die Augenlider? Weder Unterlidbereich noch Augen an sich?


    Nebenbei: Lidschluss trotz der dickeren Linsen vollständig?


    Ausreichend Wasserzufuhr?... für innen ?


    LG

    Minerva


    "Die Dinge, die mich anders machen,
    sind die Dinge, die mich ausmachen."
    A. A. Milne

  • Hallo Minerva,

    es tut mir Leid, dass ich so lange nicht im Forum war. Bitte entschuldige, dass ich deswegen nicht auf Deine Zeilen reagiert habe.



    Ich habe ein Selfie von meinen Augen hochgeladen, worauf die Rötung und die Umgebung des Auges zu sehen ist. Man könnte meinen, es sei nicht so schlimm, aber die Rötung ist auch mal stärker und mich stört sie trotzdem!


    Mein "Austesten" von möglichen Auslösern hat ergeben:

    Meine Hautärztin war anfangs sehr interessiert und testete sofort auf Allergie gegen Konservierungsmittel (ich hatte die AT DorzoComp Vision und Latano-Vision, beide mit Benzalkoniumchlorid). Der Test war aufwändig, ich musste insgesamt 3 Mal zu ihr. Das Ergebnis war negativ, daraufhin redete die Hautärztin vage von "Unverträglichkeit" oder "Reizung" und hatte offensichtlich kein Interesse mehr (!).

    Mein CL-Anpasser war auch interessiert und gab mir eine konservierungsmittelfreie Reinigungslösung namens AOSEPT PLUS zum Ausprobieren mit. Ich setzte meine anderen Pflegemitteln (mit Konservierungsmitteln) ab und nehme seitdem nur eine Kochsalzlösung (nebenbei gesagt, ist das auch noch sehr preiswert gegenüber den anderen Mitteln).

    Meinem AA erzählte ich das Ergebnis vom Test bei der Hautärztin (also = keine Konservierungsmittelallergie) und er sagte daraufhin, als ob das etwas Selbstverständliches sei, "Nun, das kommt doch von dem Latano-Vision, es ist eine Nebenwirkung davon!". Ich war schon ein wenig überrascht, das zu hören, aber ich fragte, ob ich stattdessen etwas anderes tropfen könnte. Er schrieb mir daraufhin BRIMONIDIN-AL 2mg/ml auf.
    Ich soll das jetzt 3 Wochen lang nehmen und zurückkommen. Allerdings steht bei diesem Mittel auch " Rötung und Schwellung des Augenlides" als "häufige" Nebenwirkung auf dem Beipackzettel, so dass ich noch ziemlich skeptisch bin.

    Das mit dem Lidschluss weiß ich nicht. Mehr trinken könnte ich schon machen, wenn es was bringt. Was ist mit dem Weizen, ist das ein möglicher Allergen?

    Gruß

    Martina

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  • Hallo Martina!

    Das Ergebnis war negativ, daraufhin redete die Hautärztin vage von "Unverträglichkeit" oder "Reizung" und hatte offensichtlich kein Interesse mehr (!).

    Was hätte sie denn, Deiner Meinung nach, noch tun sollen? Ich finde, sie hat schon sehr viel getan.


    Meinem AA erzählte ich das Ergebnis vom Test bei der Hautärztin (also = keine Konservierungsmittelallergie) und er sagte daraufhin, als ob das etwas Selbstverständliches sei, "Nun, das kommt doch von dem Latano-Vision, es ist eine Nebenwirkung davon!".

    Wieso bist Du nicht gleich zum AA mit Deinem Problem an den Augen?

    Das ist der erste Ansprechpartner, wenn es da Probleme gibt.

    Rötung und Schwellung des Augenlides" als "häufige" Nebenwirkung auf dem Beipackzettel, so dass ich noch ziemlich skeptisch bin.

    Das wird so ziemlich bei jeder Sorte Tropfen stehen.

    Ein Versuch mit konservierungsmittelfreien AT wäre noch eine Möglichkeit. Aber darüber musst Du mit Deinem AA sprechen.



    Viele Grüße

    Sabine

  • Hallo Martina,


    Da ist sehr viel auszutesten, weil ggf. ineinandergreifend... Geduld :opi:(wir haben noch immer keine Gedulds-Omi, muss Opi ran :oD).


    Pflegetropfen ausprobieren. Trinkmenge an stillem Wasser, grünen Tee, ungesüsst... 2,5 l dürfen es gern sein - angewöhnen, bis es wie Luft zum atmen ist. Kann gar nicht falsch sein... nur Gewöhnung.


    At sind durchaus individuell verträglich, auch wenn im Beipackzettel etwas von sehr wahrscheinlichen Nebenwirkungen steht.


    Auch da gilt: Erst versuchen, dann Resümee für sich persönlich ziehen.

    Und manchmal muss man überlegen, ob das Ziel (AID-Senkung) erreicht wurde, ob die Nebenwirkungen damit ggf. 'ausgeglichen' sind. Was wäre die Alternative? ?


    Viel Erfolg bei der nächsten Messung:thumbup:+ LG

    Minerva


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